
#21 Kuhglocken um drei Uhr früh – Dani mittendrin beim Race Around Austria
Dani war beim Race Around Austria mittendrin im Betreuerteam von Lukas Kaufmann – und erzählt von Weltmeistertitel, Kuhglocken mitten in der Nacht, kaum Schlaf, Zwölf-Stunden-Schichten im Pacecar und den besonderen Momenten entlang der Strecke.
Bereit · 8 Kapitel
Los geht’s mit: Begeisterung für Ultra-Cycling und Race Around Austria
Worum es geht
Das Race Around Austria ist vorbei – und Dani war diesmal nicht nur Dotwatcherin, sondern mittendrin. Als Teil der Crew von Lukas Kaufmann hat sie Österreich einmal rundherum aus einer ganz anderen Perspektive erlebt. Am Ende steht nicht nur eine ziemlich eindrucksvolle Fahrt, sondern auch der Ultracycling-Weltmeistertitel für Lukas und sein Team.
In dieser Folge erzählt Dani, wie sich so ein RAA aus dem Pacecar anfühlt: zwölfstündige Schichten, überraschend wenig Schlaf in den vermeintlich langen Pausen, Essen und Duschen irgendwo zwischen zwei Wechselpunkten und die Erkenntnis, dass vier Tage Betreuung mindestens genauso wenig mit Erholung zu tun haben wie mit einer gemütlichen Rundreise durch Österreich. Dazu gibt es ein paar Original-Audioeinspieler direkt aus dem Rennen – inklusive jener Gespräche, die offenbar entstehen, wenn eine Crew schon deutlich zu lange wach ist.
Es geht aber auch um die Momente, die Ultracycling besonders machen: Menschen, die mitten in der Nacht mit Kuhglocken an der Strecke stehen, andere Teilnehmerinnen, die kurz anhalten, um Lukas anzufeuern, Kipferl fürs Pacecar und eine Crew, in der sich jeder auf den anderen verlassen kann. Dani erzählt von ihren Highlights entlang der Strecke, ihrer neu entdeckten Vorarlberg-Liebe und davon, warum sie das Race Around Austria ziemlich in seinen Bann gezogen hat.
Martin hat das Rennen währenddessen von außen verfolgt – mit viel zu viel Zeit am Live-Tracker und der bekannten Begeisterung für Ultracycling, aber deutlich weniger Begeisterung für Tracking-Plattformen. Gemeinsam sprechen wir deshalb auch darüber, wie unterschiedlich ein solches Rennen von innen und außen wirkt, warum guter Live-Content bei Ultracycling so schwierig ist und was Veranstalter vielleicht noch besser machen könnten.
Und das war erst der Anfang: Zum Race Around Austria wollen wir noch tiefer einsteigen und weitere Perspektiven und Geschichten aus dem Rennen in eigenen Folgen aufgreifen.
Viel Spaß beim Hören und schöne Grüße an die Füße!
Shownotes
🌍 Weltmeisterlich unausgeschlafen – Dani beim Race Around Austria
Dani war beim Race Around Austria diesmal mittendrin statt nur beim Dotwatching: als Teil des Betreuerteams von Lukas Kaufmann, der sich nach rund 2.200 Kilometern rund um Österreich den Ultracycling-Weltmeistertitel holte.
Wir sprechen darüber, wie sich so ein Rennen aus dem Pacecar anfühlt, wie das Team organisiert war und warum zwölf Stunden Pause zwischen zwei Schichten in der Theorie nach ziemlich viel, in der Praxis aber nach erstaunlich wenig klingen. Denn während Lukas mit extrem wenig Schlaf unterwegs war, sammelte auch die Crew über mehrere Tage ein ordentliches Schlafdefizit – inklusive Powernaps, spontanen Duschmöglichkeiten, Wohnmobil-Logistik und allem, was zwischen zwei Crewwechseln noch irgendwie erledigt werden musste.
Dani erzählt von ihren Eindrücken entlang der Strecke, vom Arlberg und Vorarlberg, vom Großglockner und von den besonderen Menschen, die Ultracycling ausmachen: Fans mit Kuhglocken mitten in der Nacht, Kipferl fürs Pacecar und sogar eine andere Teilnehmerin, die während ihres eigenen Rennens stehen bleibt, um Lukas anzufeuern.
Mit ein paar Audioaufnahmen direkt aus dem Rennen gibt es außerdem einen kleinen Einblick darin, wie es im Team nach wenig Schlaf tatsächlich zugeht. Martin hat das RAA währenddessen von außen verfolgt, viel zu viel Zeit vor dem Live-Tracker verbracht und dabei einmal mehr festgestellt, dass Dotwatching und gute Tracking-Plattformen offenbar noch keine besonders glückliche Beziehung führen. Wir sprechen deshalb auch darüber, wie man ein solches Rennen für Zuschauer noch besser erlebbar machen könnte.
Und das ist erst der Anfang: Zum Race Around Austria wollen wir noch tiefer einsteigen und weitere Perspektiven auf das Rennen, die Crew und Ultracycling beleuchten – dann auch mit Gästen, die noch ein paar Geschichten aus erster Hand mitbringen.
💬 Was wollt ihr noch über das Race Around Austria wissen? Habt ihr Fragen zum Rennen, zur Arbeit im Betreuerteam, zum Pacecar, zu Schlaf, Ernährung oder Ultracycling allgemein? Schickt sie uns auf Instagram oder per E-Mail – vielleicht landet eure Frage direkt in einer der kommenden RAA-Folgen.
Schöne Grüße an die Füße! 🦶⚡
