# #9 Warum klatscht hier eigentlich keiner? – Über Grenzen, Motivation und diese Ultra-Faszination

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Watt the F⚡ – der Podcast von Dani & Martin · 29. Mai 2026 · 49 Min

## Worum es geht

Warum tut man sich sowas eigentlich an? Genau diese Frage nehmen wir in dieser Folge auf – ausgelöst durch einen Kommentar zu unserem RAN-Video im Regen, in der Nacht und mit einem ziemlich poetischen Reh-Spruch.

Wir sprechen darüber, was Menschen an Ultracycling fasziniert: als Athlet:innen, als Betreuer:innen und manchmal auch als völlig übermüdete Menschen in einem Auto voller schlechter Witze. Es geht um Race Across America, Race Around Niederösterreich, Support Crews, Media Cars, müde Körper, leere Social Batteries und die Frage, warum man nach so einem Erlebnis trotzdem wieder über das nächste nachdenkt.

Außerdem geht es um Ziele, Grenzen, Scheitern, gute und schlechte Tage, Startnummern auf Helmen, zu wenig Applaus bei unglaublichen Leistungen und darum, warum selbst ein kurzer Moment am Straßenrand für Fahrer:innen riesig sein kann.

Kurz gesagt: eine Folge über Ultra-Faszination, Motivation, Wahnsinn mit System und die einfache Erkenntnis: Manchmal reicht ein Mensch mit Kuhglocke, damit es wieder weitergeht.

## Shownotes

### 🎧 In dieser Folge

- Warum tut man sich Ultracycling eigentlich an?

- Der legendäre Reh-Spruch aus dem RAN-Video

- Was Betreuer:innen bei Ultra-Rennen antreibt

- Race Across America, Race Around Niederösterreich und andere Verrücktheiten

- Die Faszination von langen Distanzen

- Warum Support Crews so wichtig sind

- Media Car vs. Pace Car: unterschiedliche Rollen, gleiche Müdigkeit

- Was Schlafmangel und Dauer-Teamkontakt mit der Social Battery machen

- Warum ein gemeinsames Ziel Menschen verbindet

- No Human is Limited und was das mit uns macht

- Warum Scheitern nicht das Ende sein muss

- Martins Startnummer-am-Helm-Moment

- Danis traurige Zielbereich-Erkenntnis beim Ultracycling

- Warum mehr Menschen bei solchen Rennen an der Strecke stehen sollten

### 🦌 Das Reh springt hoch…

Natürlich durfte auch dieser Spruch nicht fehlen:

„Das Reh springt hoch, das Reh springt weit. Warum auch nicht? Es hat ja Zeit.“

Entstanden beziehungsweise wieder ausgepackt irgendwo zwischen Dunkelheit, Regen, Funk und einem Achtung-Wild-Schild beim Race Around Niederösterreich.

### 🚴‍♂️ Warum macht man sowas?

Die kurze Antwort: weil es fasziniert.

Die längere Antwort: weil man wissen will, was möglich ist. Weil man Grenzen verschieben möchte. Weil man ein Ziel braucht, das groß genug ist, um Respekt davor zu haben. Und weil man manchmal erst unterwegs versteht, warum man überhaupt losgefahren ist.

### 🚗 Die Betreuerperspektive

Ultra-Rennen bestehen nicht nur aus Fahrer:innen.

Dahinter stehen Menschen im Pace Car, Media Car, Medical Team, an der Navigation, mit Essen, Kameras, Schlafmangel, schlechten Witzen und sehr viel Verantwortung.

Auch das ist Teil der Faszination: gemeinsam etwas möglich machen, das allein kaum funktionieren würde.

### 🔋 Social Battery leer

Was oft niemand sieht: Nach solchen Rennen ist nicht nur der Körper müde.

Auch der Kopf und die soziale Batterie sind irgendwann leer. Tage- oder stundenlang mit anderen Menschen auf engstem Raum unterwegs zu sein, ist großartig, aber auch richtig fordernd.

### 👏 Applaus am Straßenrand

Ein großes Learning aus der Folge:

Wenn irgendwo ein Ultra-Rennen an euch vorbeiführt, stellt euch hin, klatscht, ruft, läutet eine Kuhglocke oder feuert einfach irgendwen an.

Für euch ist es vielleicht nur ein kurzer Moment.

Für die Person am Rad kann es genau der Moment sein, der sie weiterträgt.

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## Kapitel

- 00:00 Begrüßung und lockerer Einstieg
- 00:44 Sonnenbräune, Radfahren und humorvolle Anekdoten
- 02:20 Radfahr-Podcasts und Community-Insider
- 04:59 Der berühmte Reh-Spruch und Social Media Aktivitäten
- 07:05 Warum tut man sich Ultra-Radrennen an? – Betreuer- und Athletenperspektiven
- 10:46 Teamgeist, Motivation und die Faszination Ultra-Cycling
- 16:06 Herausforderungen und Learnings aus der Betreuerrolle
- 21:13 Soziale Erschöpfung und Dynamik im Team
- 23:19 Athletenperspektive: Ziele, Motivation und Grenzerfahrungen
- 35:34 Watt-the-f-Momente: Startnummern, Helme und kleine Missgeschicke
- 40:39 Emotionale Zieleinläufe und fehlende Anerkennung im Ultra-Cycling
- 45:56 Ausblick: Überblick über Ultra-Radrennen und Community-Aufruf

## Transkript

[0:08] Hallo? Herzlich willkommen.

[0:23] Also, hallo da draußen! Wir müssen wirklich aufhören, dass wir vorher schon gefühlt zwei Stunden lang uns austauschen weil der kann dann nachher nix geschehen, das wird was machen. Das stimmt Stimmt. Aber ich muss gleich mal berichten, es hat sich was verändert zwischen uns zwei. Martin ist braun geworden. Martin, was ist passiert? Wo warst du? Ich glaube, du bist der Regenrenner geworden! Ich wasche mich seit dem Rennen nicht mehr damit der Duft von Erfolg bleibt.

[0:58] Tatsächlich ... Das liebe Wetter hat sich entschieden alles an Sonne, was uns verwehrt blieb jetzt die letzten drei Tage rauszuhauen auf einen Schlag Und nachdem ich, wie du von den Kanaren weißt ein Mensch bin der sich nicht unbedingt gut eincremt. Außer wenn es zu spät ist.

[1:18] Habe ich die Tage ganz gut in der Sonne genossen. Ein zwei Ausfahrten gemacht und kann jetzt wieder richtig geile Bräunungsstreifen vorweisen. Du wirst ja nicht bei den Preisen der Auto tanken sondern Sonne tanken!

[1:36] Ja, weil Radfahren günstiger ist als Auto fahren. Sehr gut! Tatsächlich ja. also das ist der Hintergrund warum ich so braun bin. Fast schon wieder wie auf den Kanaren aber nur fast. Das stimmt. Aber es wirkt nur dass die weiße Hemd so. Wir haben ein Business-Termin quasi, ich sitze hier im weißen Hemd. Ganz ungründlich. Schon oder? Ja schon. Tut mir leid. Vorher waren wir ganz sicher über die Analyse und sind wirklich du bist. Mir fallen so viele Sprüche jetzt hin, die wir nicht bringen. Das eskaliert schon wieder völlig! Wir sind zwei Minuten drin und haben schon wieder nur blöde Witze. Also hallo da draußen. Willkommen zu eurem täglichen Wahnsinn. Wir fangen nicht an mit strampeln, strampelen, strampellen. Es ist ja ... Ja, dieses Side-To-Side-Info. Du hörst Ulle und Rick nicht? Ah, es gibt noch mehr Radfahrpodcasts. Ich mache hier keine Fremdwerbung aber wenn du analysieren willst wie der Giro d'Italia z.B. läuft dann Ulle & Rick hören Mit dem Rick Zabel und Jan Ullrich.

[2:37] Daher der Name! Aber danke fürs Analyseen. Unser Fall wären das dann Dani und Maddin. Maddin am Rad. Okay, jetzt musst du aber aufklären.

[2:53] Der Akzent ist einfach so lieb. Mein Akzent? Aber das ist nicht die richtige Akzent für dich, für diesen Podcast. Musse ich reden wie die Franzosen? Damit du mir zuhörst, wenn ich Rad fahre. Du kannst zusammenprobiert einfach Rattl fahren. Rattl fahren! Also ich kriege quasi indirekt... also du kriegst Feedback über meine Aussprache vom Radfahren. Ja es wird mit weichem D geschrieben. D wie Dora, ich weiß auch, wie man's schreibt. Ich entschuldige mich für meine harte Ausdrucksweise. Es kann ja nicht jeder so eine schöne weiche Sprache haben, wie ihr Österreicherinnen und Österreichern. Danke, er hat mir berührt. Nein es ist voll in Ordnung. du darfst dich artikulieren, wie du bist. Alles gut. Hauptsache wir reden über das Radfahren. Wir sprechen über das Zweirad ... Mist, da steht auch Rad drin. Ich wollte jetzt umschreiben und sagen, okay ich lasse es.

[3:54] Kommen wir zu inhaltlichen Themen bevor alle hier ausschalten abschalten und einschlafen. Erstes inhaltliches Thema Wir haben einen Kommentar auf dein Video gekriegt. In der Nachtfahrt kannst du bitte den Sprung oder sprungsspruch wiederholen was du da in dem Video wie du da ganz finster im strömenden Regen ... im RAN gestrampelt bist, gesagt hast du. Man muss erstmal ausholen ist ein Instagram Reel mit einem Ausschnitt unserer Dashcam? also für alle die uns nicht auf Instagram folgen tut es einfach. dann seht ihr das nämlich... Dann wer kein Instagram hat registriert euch!

[4:33] Wobei wir müssen jetzt anfangen auf TikTok auch noch zu posten. aber das ist ein anderes Thema. Wir haben schon einen Account. Du denkst sogar so was. Jedenfalls habe ich, mich möchte an der Stelle noch eine witzige Anekdote ziehen bevor ich den Spruch sage... Ich glaube es war meine dritte Schicht, meine dritten Session beim RAN und ich habe schon zwei Sessions vorher mich zusammengerissen, den Spruchen nicht so. Ich wollte glaube ich fünf Minuten nachdem ihr am Fahrrad saß. Jedes Mal, wenn dieses Schild kam Achtung Wildwechsel habe ich diesen Spruch auf den Lippen gehabt und hab gedacht Ich kann die Leute im Pacecar nicht schon in der allerersten Schicht so zu ballern mit meinem Blödsinn. Die wollen ja nie wieder das ich da aufs Rad steige und lassen dich den Rest fahren. In der dritten konnte es mir nicht mehr verkneifen Und es kam ein Achtung-Wildwechsel-Schild. Und mein Lieblingsspruch, den jeder, wer mit mir schon mal abends oder so gefahren ist Oder tagsüber an so einem Schild vorbeigefahren ist gehört hat Das Reh springt hoch Das Reh springt weit. Warum auch nicht?

[5:33] Es hat ja Zeit.". Sehr poetisch! Ich liebe diesen Spruch, ich lache mich jedes Mal selber. Ja, ich freu mich. Ich sage das immer wenn ich das sage und muss ich lachen. Wenn wir wirklich nochmal irgendwelche sehr langen Rennen gemeinsam fahren... Du kannst dir sicher sein, wenn es mir schlecht geht und so ein Schild kommt dann geht's mir gut. Den Spruch bringe ich auch fünfmal. Ich isse jetzt einfach so Stieleis und bastle zum Mini-Achtung-Wild-Schilder. Die hältst du mit in der Welt. Ich find das lustig, okay? Und scheinbar, wenn man an der Reaktion aus dem Bass gehört, fanden diesen Humor mehr Leute durchaus unterhaltsam zumindest. Vielleicht habe ich ja auch vorher das Briefing gegeben, wo das kommt. Na, Sie haben sich geklärt. Jetzt rutsch ich in die Depression. Ja, also das war der Inhalt des Videos zusammengefasst in fünf Minuten ein Video was eigentlich nur zwanzig Sekunden dauert. Und in Wahrheit geht es gar nicht direkt ums Video sondern um das Kommentar.

[6:38] Long story short! Im Kommentar steht etwas ganz anderes. Das war eine Short-Story-Long.

[6:45] Na auf alle Fälle ist in dem Kommentar heute immer noch die Art Trink starten dass der das geschrieben hat, das noch immer nicht ganz versteht warum man sich sowas antut in der Finstern und in der Kälte. Und da wollte ich nachdem du jetzt schon zwei Perspektiven gesehen hast Martin, wollte ich dich einfach mal fragen Warum tust du das an? Erstens mal als Athlet und zweitens weil es ist auch ganz interessant warum tust Du das als Betreuer an, dass wir da einen Radfahrer ewig lang nachfahren. Tatsächlich eine gute Frage. Ich fang mit der Betreuerperspektive an, weil in Wahrheit habe ich die öfter schon eingenommen als diese. Und muss gleich aber dazu sagen, ich spreche immer aus der Sicht und ich glaube das ist schon ein Unterschied, da bin ich gespannt auf deine Antwort nämlich. Ich spreche immer aus der Sicht als Medienbetreuer glücklicherweise. Muss ich auch ehrlich gestehen dass sich sehr froh war über diese Mediaperspektive? Weil es ja trotzdem die Möglichkeit gibt das Ganze noch mal mehr von außen trotzdem zu beobachten in diesen acht oder zwölf Stunden Schichten so eingebunden zu sein im Sinne.

[7:53] Von das ist jetzt dein Job, du machst jetzt nur genau das. Du hast zwar im Media-Ding genauso deinen Job und bist twenty four seven an dem Job aber du kannst mehr von außen drauf schauen.". Und es fand dich eigentlich cool. also auch als ich damals zum ersten Mal beim Lukas damals im Team um Österreich dabei war quasi zusätzlichen Shuttle für Anfeuerung und eben Social Media ... hab ich ihn gefragt damals, hey brauchst du noch wen? Weil ich einfach mal sowas dabei sein wollte. Ich wollte das mal erleben und später dann gerade für die zweimal Amerika wurde ich aktiv gefragt. Dann haben wir gesagt naja natürlich beim ersten Mal nimmt man es weil man sagt ich will das erleben was ist das RAAM? Es ist so ein sagenumwobenes Ding natürlich will man dabei sein habe mich da auch dezent zerstört also die ersten zwei Nächte durchgemacht und dann war aber gelitten den Rest des Rennens... Und warum tue ich mir das? Habe ich mir dies wieder angetan? Weil es irgendwie trotzdem irgendwie ein geiles Erlebnis ist. Du fährst halt in dem Fall wirklich über den ganzen Kontinent durch ein ganzes Land von West nach Ost, es hat einfach einen Reiz und es hat irgendwie Spaß gemacht.

[8:57] wenn man sieht trotzdem was und man erlebt's von außen und sieht trotzdem diese... scheinbar ja unmenschliche Leistung von allen Athletinnen und Athleten die da auf der Strecke unterwegs sind, die man trotzdem sieht. Also du siehst den Führenden genauso wie irgendwen weiter hinten bzw beim Start. am Anfang kommen viele zusammen, es sind ja auch noch die Teams und dann sieht man vom Race Across the West hier Leute die man mal überholt, einholt... also ich finde sie sind einfach schöner Einblicke und man sieht was eigentlich möglich ist. Wie wenig sagen wir ja immer, es gibt so wenige Leute die sowas machen. Und trotzdem in dem Moment kommt sehr viel vor weil auf einem Haufen halt die ganzen Verrückten zusammenkommen. Das ist das was mich da gereizt hat und das zu begleiten, zu können und irgendwie zu sagen man hat zu seinen Anteil jetzt wie gesagt als Media Perspektive war natürlich mein Ehrgeiz trotzdem noch möglichst die Leute unterhalten nach draußen viel weitergeben, was in dem Rennen passiert. Follower dazu gewinnen, Medial das repräsentieren – das war natürlich der andere Antrieb, der jetzt so aus Betreuersicht dahinter steckt.". Wie war es bei dir mit der Betreuersicht?

[10:02] Oder warum machst du das bis jetzt auch wieder und wie ist dein Antrieb? Ich bin da glücklicherweise und dankenswerterweise durch einen Jürgen durch den Teamarzt von Lukas, der zugestoßen damals Und da haben wir in der Arbeit einmal quatscht und das ich auch gerne Radl fahre. Da hat er glaube ich noch nicht gewusst, dass... Wie aktuell? Oh Gott ja! Ja, das gegenseitig war. Aber jetzt würde mich tatsächlich mit Jürgen auch schon Radl fahren getrauen. Ich glaube im Windschatten könnte ich die ein paar Minuten wieder mithalten. Jürgens? Siehst du, ist sechzehnter Juni? Community Rides. Sechzehnter oder? Ja. Community Ride, genau.

[10:47] Ich liebe das Beispiel. Also Jürgen, Vormerken! Dani möchte dir Windschatten gehen und dann alle anderen auch da draußen. Jürg für den Windschatten.

[11:02] Du bist durch Jürgen darauf aufmerksam geworden? Ja genau. Und wir haben das so cool gefunden. Das war das erste Jahr RAAM, wie ihr gefahren seid. Da haben wir gedacht, es ist so cool, dass ihr das macht. Es ist sehr faszinierend. Dann hat er eben gesagt Also wie ich es physiofalls nicht mehr brauche, dann war ja das eine super Sache und so bin ich halt eben dazu gekommen. Wie begeistert ist er einfach? Wie viele Radfahrbegeisterte da auf einem Haufen sitzen und jeder hat ein Ziel, dass er da gesund drüben in Atlantic City wieder ankommt oder halt egal bei welchem Rennen jetzt, dass man halt im Ziel lang gesund ankommt und Bestleistung gibt und das Beste auszuhalten. Einfach das faszinierende, das Teamgefüge was sie da ergibt und wie die Zusammenarbeit ist. Und wie einer für alle einfach alles gibt egal ob das jetzt ihr vom Social Media Team seid weil ihr merkt wir haben Hunger ihr bringt uns Essen oder was auch immer. Das ist irgendwie ein ganz cooles Gefühl.

[12:04] Und wie du gesagt hast, dann auch die Landschaften, die man sieht. Also das verändert sich ja während so einem Ultra-Rennen. Das ist jetzt nicht so, dass wir da eben auch zwei Stunden durch die Gegend fahren, sondern da fährt man ja länger durch die gegend und sieht von der Vegetation extrem viel. Und das hat mich sehr beeindruckt. Und dann noch zusätzlich eben das die Faszination, dass da ein Mensch solange im Radl sitzen kann und Leistungen bringen kann.

[12:32] Ja, vielleicht ein bissi die Freude manchmal verloren. Aber insgesamt trotzdem das einfach will. und ja die Faszination war glaube ich das Größte was mir dazu bewogen hat dass man da den Körper so weit irgendwie treiben kann dass man das einfach schafft und dass es möglich ist. Inwieweit spielt er die berufliche? Challenge spielt ihr auch mit rein? Also hast du auch den Gedanken, du willst quasi aus Physiotherapeutischer Sicht erfahren. Wie das sich auswirkt oder wie sich dann der Körper verhält vom Athleten oder so? Definitiv! Ich habe ja im Leistungssport schon in einigen Sportarten schnuppern können, also eben Damenfußball oder Fäuversport zum Beispiel. Aber Radfahren war nochmal ganz eine andere Sportart und Sparte Und das ist natürlich vom beruflichen her schon noch mehr extrem spannend, wie sich dort der Körper verhält aus langer Distanz und Sicht. Das hat mich halt beruflich auch ziemlich weiterbracht an Erfahrungen. Es war schon ein ganz großer Ansporn das einmal miterleben zu dürfen und wie sich Körper- oder Muskulatur verhält nach zwölf Stunden Radl fahren nach, was nicht, zwanzig Stunden, nach drei Tagen oder acht Tage.

[13:47] Und nicht enttäuscht worden. Jetzt bist du wieder dabei und... Genau! Gibt es Folges? Spannend, ja aber überschneiden sich ja manche Sachen die einen reizen dran. Die Frage, die ich mir da stelle jetzt kennen wir doch einige, die ja betreut haben oder betreuen. Was verbindet all uns, die quasi in so Betreuerrollen in irgendeiner Form dabei sind und dazu sagen? Jetzt mal unabhängig vom vielleicht gleichen Athleten, den man betreut? natürlich logisch. Dass da der Konnex entsteht, aber gibt es vielleicht irgendwas psychologisch oder von was im menschlichen Seite? Oder irgendetwas wo man sagt das verbindet uns alle und deswegen machen wir alle bei so etwas mit. ich glaube trotzdem dass das die Leidenschaft ist. Die Leidenschaft zu dem Sport. Es ist jetzt schon ganz was Spezielles. Die Sportart also das Ultracycling das mit langen Distanzen Da muss man schon ein bisschen einen Drang zum Verrücktsein haben. oder zu dem, dass man irgendwie so ins Grenzenlose denkt.

[14:50] Jeder der ein begrenztes Denken hat kann sich das gar nicht vorstellen, dass es möglich ist und wir hätten es nie mehr hinterfragt, dass das nicht möglich ist. Das stimmt ja. schön gesagt

[15:04] Was war dein Punkt? Der gemeinsame Nenner Ja, ich stelle die Frage... Außer das Riesenradfahren dann mit der Crew? Nein. Ich stelle diese Frage bewusst zu in den Raum und habe die Antwort auch nicht ehrlicherweise. Ich finde aber deine Ansatz gut. Ich glaube dass es irgendeine Leidenschaft oder ja über die Grenzen hinausglauben daran glauben, dass man über die scheinbaren Grenzen herausgehen kann. Da gibt's so einen schönen Spruch. Den hat der Eliud Kipchoge, der ehemalige Weltrekordhalter im Marathon. Wir haben geprägt, der hatte als Motto auf seinem Armband stehen. No human is limited und ich finde das ein sehr schönes Motto ehrlicherweise. Es spricht genau das aus wie es geht trotzdem immer irgendwie noch einen Spur höher eine Spur schneller eine Spur weiter und es geht in irgendeiner Form. ob immer alles gesund ist sei jetzt mal ein anderes Thema was dahin stellen wir aber grundsätzlich spannend Als Betreuersicht einen Punkt gegeben, wo du einmal gedacht hast,

[16:07] Du hast jetzt den Hut drauf oder dich freit's gar nicht mehr? Während des Rennens meinst du? Ja genau! Tatsächlich nicht. aber das ist ja vielleicht auch so eine Sache. ich glaube dass das sehr individuell ist... Ich bin halt so ein Mensch und du hast mich jetzt auch als Sportlicher sich erlebt. wenn ich mir was in den Kopf setze will ich das durchziehen. da gibt ganz wenige Gründe warum ich das vielleicht nicht durchziehe. also in dem Moment wo es wirklich ...nachteilig für die Gesundheit. Auf Dauer wird wäre so ein Punkt, zum Beispiel wo man wirklich seitens medizinisch nicht vertretbar ist einfach wieder als Athlet gesprochen. und ähnlich wär's aber auch in der Betreuerrolle wenn ich da mittendrin bin klar wenn ich jetzt stürze mir das Bein breche wie soll ich dann noch vernünftige was mehr? aber ansonsten ja du bist halt müde und musst halt ab ... anpassen und Abstriche machen. Dann gab es halt mal ein paar Stunden, wo man nicht so berichten konnte wie man wollte... ... und lieber mal dann doch die Augen zugemacht hat um irgendwie auf dem Level zu sein wieder mitzukommen. Gerade aber letztes Jahr hat sich das ja schon eingepegelt. Ich finde man hat ja dann Learnings in meinem Fall beim zweiten Mal RAAM. Das lief ja viel strukturierter ab als im Jahr davor weil man halt schon wusste was kommt auf einen zu?

[17:11] Wo zahlt sie's auch aus dahinter zu sein? Wo nicht? Dann ist natürlich eine Renndynamik. das hängt ja auch damit zusammen. Wo ist die Platzierung? Wie stark fahren die anderen. Von dem bist du ja als Media-Team abhängig, als Pacecar Team hast du immer deine fixen Zeittermine weil da ist egal ob du ganz vorne oder ganz hinten bist. Du weißt du sitzt jetzt keine Ahnung zwölf Stunden im Auto zum Beispiel. So das hast du ja nicht ganz so Weil du weißt zu denen und den Zeiten ist durch die Zeitverschiebung in Österreich oder Europa besonders gefragt dass Leute Content konsumieren Wann ist Schlafenszeit und kein Mensch schaut irgendwo rein, wo es auch egal ist ob du jetzt was postest oder nicht. Da kannst du vielleicht Material sammeln, sichten hochladen, bis wann müssen Sponsoren und Mediapartner vielleicht aber Material haben? Also du bist ja eher fremdbestimmt und dabei ist völlig egal, wo der Athlet gerade eigentlich ist. Das ist natürlich eine andere... ...eher interessante Ansicht. Aber dadurch entsteht halt für mich dann dieses Ja, ich mach zieht das durch. Ich starte jetzt hier den Plan und ab und zu muss man ein paar Abstriche machen oder einen Upload ging einfach sich nicht aus weil wir kein Internet hatten.

[18:14] Und dann sind wir in irgendein Café gefahren wo es einen WLAN gab was so langsam war wie das Internetcafé, glaube ich. Das ist wirklich so! Dann haben wir da halt vier Stunden zugebracht bis die Video-Dinger hochgeladen waren. Was willst du machen? Du hast ja dann nicht die Wahl. Und dann machst du das halt einfach weiter. Wie ist es bei dir? Als du dieses irgendwo mittendrin mal denken, um Gottes Willen ich will hier raus. Grundsätzlich auch nicht, weil bei mir ist es auch so, wenn ich was anfange, dann mache ich das zu hundert Prozent fertig und gebe alles bis auf's Letzte. also da... Ja! Da gibt es keine Aufgeben. Das einzige, das ist am Wochenende war ja gerade in Sachsen die Europameisterschaft im Ultracycling und da haben wir dann im Auto geschlafen in der Pausenschicht. Und wenn's halt da munter wird von dem abgesehen dass man Schlaf auch nicht direkt so sagen kann sondern das ist eher so Augen zu machen und vielleicht ein bisschen dösen und dann wirst munter.

[19:16] Und denk, was ich so kann jetzt mit dem Körper überhaupt noch bewegen. Weil irgendwie auf den Gurt so blöd draufgelegen bin oder so. Da denkt man sich schon dann kurz okay... Was mach' ich da? Aber dann spätestens aus deiner Pacecar-Crew. also Grüße gehen raus an Mario und Helmut. Wann die dann wieder irgendeinen Blödsinn gesagt haben ist es halt einfach so lustig mit einer und dann ja denkst du gar nicht mehr an dies sondern weißt einfach nur ja du gibst wieder weiter für das ganze Und das hat ja also seine Momente. Also kann man erinnern, am Wochenende zum Beispiel sind wir ... Das war der Aussichtsturm, es war ein Stockfinster und haben sich umgeschaut, wenn wir dringend die Toilettenmöglichkeiten gesucht haben. Was man halt so macht während seinem Rennen? Du kennst das ja eh! Das war einfach so lässig, da hast du es so schön gesehen. Der Sternenhimmel war halt sehr idyllisch und ruhig und das sind schon so Momente, wo man dann schon wieder weiß, ja okay für sowas machen wir das.

[20:19] Also das ist schon genial. Das kann einem keiner nehmen und darum überwiegt er sowieso. oder eben auch dass du mit deinem Team so zauber geschaut bist Wirklich auch sogar tiefsinnige Gespräche in den Pacecar führst, das ist echt ganz interessant. Man hat da schon viel Zeit, die man miteinander verbringt und dann kommen schon viele Themen auf, die vielleicht gerade im Leben beschäftigen oder was man es erlebt hat... Das ist irgendwie schon cool! Ist übrigens ein Thema, da können wir mal... Ja, da kann man mal eine Folge zu machen. Sorry! Da können wir wirklich darüber reden. Es ist mir auch beim RAN aufgefallen, obwohl wir da ja nur ... ... 21 Stunden 33 mit Leuten unterwegs waren. Beim RAAM, aber auf jeden Fall ein Thema und das wirst du jetzt sogar aus Sachsen bestätigen können... ...und deshalb würde ich es gerne mitnehmen. Dieses Thema man ist von sozialen Kontakten ermüdet. So quasi man ist einfach weil man natürlich twenty-four seven mit Leuten umgeben ist. Und das macht man und das weiß man vorher.

[21:20] Aber meine Social Battery war nach dem RAAM wochenlang leer. Ich hab am liebsten mit kaum Leuten zu tun haben wollen. Weil man einfach so durch ist, weil du auf engstem Raum mit so vielen Leuten... ...mit Schlafmangel trotzdem und und und zusammen bist,... ...dass das finde ich extrem challenging ist und mir ging's auch nach dem RAN so. So lustig ist es bei uns im Auto fahren und ich habe es geliebt und danke nochmal unsere Betreuer Crew! Aber jetzt switche ich gleich ein bisschen in die Athletenperspektive dann im Nachgang aber.... Ich war schon, ich hab danach mal meine Ruhe gebraucht. Weil du bist ja ... in non-stop Austausch und immer mit Leuten zusammen. Und es geht den Betreuer ja genauso, also wie gesagt selbst glaube ich ist das für Athleten ... ... wobei vielleicht ist es sogar im ... ... mit Mixteam oder mit Teams Ärger als Athlete vor dem Auto weil ... ... der hört ja sowieso nur der Athlet oder die Athletin nur was über Funk kommt und sonst nix... ... aber man is jetzt immer wieder im Auto und dadurch entsteht das vielleicht sogar ... ... im Team mehr als sonst. Ich glaube auch für die Betreuercrew ist es immer gleich.

[22:22] Also ich glaub die sind danach immer ... ... durch, weil du hockst da halt einen Tag lang in unserem Fall im Auto mit anderen. Ja... Nicht mal ein Schichtwechsel mit Schlaf und so, also genau! Ich glaube der Faktor macht es dann noch schlimmer. mit den zwölf Stunden Schichten oder acht Stunden Schichten oder was auch immer hat man jetzt zumindest mal kurz die Möglichkeit mal eine halbe Stunde sich irgendwo allein hinzusetzen, mal zu schlafen, Kopfhörer drinnen abzuschalten. aber selbst da ich kann es wie gesagt jetzt wieder nur aus dem Media-Car sagen ich war durch danach und leer und man hat's ja auch gemerkt gerade im ersten RAAM-Jahr Da waren wir einfach alle müde und durch. Da waren alle sehr am Limit! Und das führt dann dazu, dass man natürlich nicht immer einer Meinung ist oder auch mal die Situation zu erhitzten Diskussionen führt oder so. Ja ich glaube es aber menschlich... Aber es ist mir aufgefallen dieses Social Battery-mäßige. sicher noch ein Thema. Aber drifte ich jetzt ab. Athletenperspektive fehlt noch. Warum tut man sich das an?

[23:22] Also muss ich jetzt mal dazusagen können ja nur bedingt diese Frage beantworten. Ich will jetzt mal so ehrlich sein, wir haben genauer genommen ein Rennen gemacht was man wirklich als Ultrarennen betiteln kann. Jetzt kann man in unserem Fall auch sagen, wir sind die Gran-Guanche-Route im Frühjahr schon gefahren was auch das eine oder andere spannende Abenteuer und mit sich brachte und nicht wenig zum Fahren war und auch ne Nachtausfahrt und keine Ahnung. also da sind schon ein paar Dinge die vielleicht nicht ganz normal sind Aber wir haben jetzt auch noch nicht die Erfahrung so lange. Wir sind jetzt noch nicht eine Woche lang irgendwo durch die Gegend geguckt und haben jedes Wetter mitgenommen, jeder Pass höhe... Das ist im Zelt mit einer abgeschnittenen Zahnbürste, die wenig Licht braucht! Deshalb muss man schon immer in Relation rücken, da gibt es sicher Leute, die das besser beantworten können. Ich greif mal vor, wir zwei haben schon gesprochen. Wir haben uns das jetzt gemacht, wir haben uns in Kopf gesetzt letztes Jahr Da sind wir halt ausgefahren und es hat irgendwie Klick gemacht.

[24:24] Na dann auch noch nicht, weil da bin ich mir in die Turnschuhe kommt! Stimmt, das war noch ohne Klickpedale.

[24:32] Dann hat's später Klickgemacht. Aber zwischen uns hat's geklickt insofern dass man gesagt haben. ja du wir sind wie Schuh und Pedal. Die Frage ist wer ist oben oder unten? Also jetzt können da draußen wieder einige lachen. Aber das ist natürlich tatsächlich so gewesen, dass wir da ausgefahren sind und dann diese Idee aufkam und das habe ich dir ja schon mehrfach gesagt. Ich hatte diesen Wunsch oder dieses Ziel schon seit vielen, vielen Jahren. also ich wollte es schon vor über zehn Jahren eigentlich in der Mixed Staffel mal damals Oberösterreich, jetzt wurde es halt Niederösterreich, aber fahren. und als wir dann gefahren sind, haben wir gedacht naja Wenn nicht mit ihr, mit wem denn dann? Und dankenswerterweise hast du gesagt ja also dumme aber gute Idee ist das. Ja klar so circa war es!

[25:21] So dann war die Idee geboren und ab dem Punkt hatte ich auch den Eindruck und spätestens seit den Kanaren wussten wir es glaube ich auch gegenseitig voneinander. da führt dann kein Weg mehr vorbei wenn man sich den Kopf gesetzt und ich glaube dass haben beide übereinander gelernt wenn wir uns sowas in Kopf setzen dann ist das das Ziel Und auf das wird hingearbeitet. Wenn man jetzt vielleicht die Ziele zukünftig mit ein bisschen mehr Vorlaufzeit hat, kriegen wir das vielleicht auch ... Ein bisschen besser in unseren Alltag noch integriert! Aber ich glaube es ist also warum? Wir haben uns halt die Idee geboren und dann war die Challenge gesetzt. Hey, wir können das schaffen. Du musst dich kurz einhaken. Ja. Und Dotschmeiß wisst ihr dass du das mit der Mixstaffel das machen möchtest? Warum hast du das damals gedacht? Das war damals mit meiner Ex-Freundin damals, die auch sehr radfahrbegeistert war. Und wir haben gesagt ja... Wir haben öfter so Staffeln gemacht also auch Triathlon-Staffeln. da bin ich halt dann geschwommen sie ist gerade nicht mehr wieder gelaufen zum Beispiel. Grieskirchen sechs Stunden zu zweit als Staffel gemacht und so ein paar Geschichten immer wieder über Jahre hinweg und dann war irgendwann der Gedanke generell eigentlich müsste man das mal machen.

[26:28] Das war einfach der Gedanke war halt irgendwie da und durchaus ein bisschen ehrgeizt auszuloten. was kann man schaffen? Damals war ich aber noch lange, da war ich noch kein Betreuer oder irgendwas. Das heißt, ich konnte diese ganzen Sachen die dann heute weiß aus der Betreuung überhaupt nicht einschätzen. Ich habe damals nicht mehr darüber nachgedacht in welchen Intervallen macht man. das waren nur so ein Gedanke und wir haben uns dann eh nie dazu entschieden. es war nie das Commitment jetzt machen was sondern wir hatten zu viel Respekt glaube ich davor beide und haben uns auch den Raum gegenseitig geblieben. Lassen wir es lieber noch, warten wir noch ein Jahr und dann irgendwas passt nicht oder warten wir auch noch. Und dann ist halt nie geworden daraus irgendwie so... Dann wollte ich sie alleine fahren bin gestürzt in der Nachtausfahrt. anderthalb Wochen vor dem Rennen oder zwei Wochen vorher konnte da nichts starten wegen des Knochenbruchs. und ja seither lässt mich das nicht los. und ich finde und das schätze ich jetzt auch natürlich kann man jetzt sagen mach sowas immer alleine hat aber einen ganz anderen Reiz. Ich schätze dieses Miteinander irgendwie, ich finde das hat was!

[27:30] Der Druck ist ein anderer weil man will den Anderen auch nicht enttäuschen. Vor mir ist es genau so gegangen ja... Aber gleichzeitig motiviert's auch nochmal anders. Also ihr kann es nicht anders beschreiben. und jetzt wie gesagt vor wir haben schon gesagt dass das sicher nicht das letzte Rennen war. und jetzt um auf die Frage von dem Kommentar zurückzukommen warum macht man das? Ich weiß nicht glaube mal erstens sich beweisen will zu mehr in der Lage ist. Jetzt komme ich auf No Human is Limited, das ist irgendwie ... Ich glaube man tickt so ein bisschen und auch Bezug nimmt auf den Kommentar. warum fährt man in dem Moment ja? Ab dem Zeitpunkt wo du es gestartet hast gab's keine Diskussion. Wie ging das dir? Es war klar wir starten das und wir fahren das zu Ende. Das war einfach der Plan! Es gab kein Plan B. Ja das stimmt. Muss man vielleicht drinnen in einer Rennsituation einen normalen Ausfahrt? Aber grundsätzlich kann man sich schon mal bewusst vornehmen und in die Finster reinfahren. Es hat ja auch was, wie wir schon ein paar Mal besprochen haben. Aber so eine normale Trainingsausfahrt passiert ja normal bei moderaten Bedingungen sogar jetzt einmal wo man vielleicht nur in der Helligkeit fährt.

[28:39] Es ist zwar eh glaube ich bei uns beide da kann ich auch von dir sprechen ein in unsere Trainingsshow passieren dass wir im Regen trainiert haben Einfach, weil es besser ist wie drinnen. Wenn's schon ewig lang am Ergometer sitzt, dann macht man das auch mal, dass man sagt, passt mal vertrausten oder eh bewusst... Du hast sogar öfter gemacht als ich wahrscheinlich. Ja, weil ich halt mehr das... Ich bin der Hardcore-Mentaltyp, der dann Zwift durchdrückt für vier Stunden lang indoor. Aber spätestens im RAN bin ich kein Temperaturweichei mehr. Aber ja, das ist schon recht. Das kommt dann noch mal drauf an. und zumal überlegte ich mir unsere Nachtausfahrt, wenn es geschüttet hätte, hätten wir auf einen anderen Tag verlegt? Ja, das muss man schon sagen. Es war zwar feucht und ein Ding aber richtig geregnet hat's nicht, es war kalt, es waren nasser Untergrund ein bisschen, aber jetzt nicht ... Richtig arg! Weil bei strömendem Regen hätten wir es verschoben. Aus Sicherheitsaspekten. Und im Rennen hast du die Wahlen nicht ganz aufhören zu sagen, voraus weiter, wenns schön ist... Also, ein paar Tage später.

[29:41] Warum ist keiner mehr im Zoo da? Aber wie war das jetzt bei dir? Ich bin ja ein bisschen vorgegriffen, aber so aus Athletenperspektive. Warum tut man sich das an? oder warum würdest du es dir jetzt wieder antun? Es ist tatsächlich eine gute Frage. Ich habe mir so gedacht die fragt ich die Frage, aber hat mich die Frage nicht gestellt. Nein! Das kennt bei mir glaube ich auch darum was schafft mein Körper zu was bin ich fähig? und Ich finde es sehr cool, dass ich nicht einfach ins Blaue trainiere sondern für was hintrainere und dass das aber schon so ein großes Ziel ist. Dass ich schon einen Respekt davon habe, dass man das wichtig genug ist. Ich meine, da war auch mal eine Trainingsausfahrt mit dir. Das ist mir immer wichtig! Aber halt... dass man trotzdem komplett intensiv drauf bleibt und dass jetzt eben nicht etwas Gewöhnliches ist was man eh so schaut, unter Anführungszeichen, sondern dass das auch wirklich was ist wo man seine Grenzen verschieben kann.

[30:47] Und so eben Extremsituationen unter Anführungszeichen. ich würde jetzt den Regen nicht als Extremsituation sehen. Aber sicher war es ungemütlich. aber da denke ich mir immer im Leben gibt's oft ungemütliche Sachen und deswegen kann ich auch nicht drinnen sitzen bleiben. Sehen aber viele andere Leute an? Das sieht nicht jeder so wie du das gerade beschreibst. Das ist schon ein, finde ich sehr gute Eigenschaft diese Perspektive zu haben. Du siehst ja eine Art Selbstantrieb. Ja. Also... Ja, voll. Jetzt hat es noch nie alles gesehen aber... Aber es gibt genug Leute die nicht mal den ersten Impuls haben. Wahrscheinlich. Weißt du was ich meine? Du bist jetzt schon raus aus der Komfortzone und traurig oder aber hast Sie so Arbeit das hast du jetzt wieder einen Schritt raus. Ja, das stimmt. Ja, das war so meine Sicht aus dem Ganzen. Und das Konklusio ist was wert, dass ich mir das traut habe, dass in so einer unter Anführungszeichen Extremsituation gegangen bin.

[31:52] Das ist schon definitiv und ich glaube wenn man das einmal erlebt hat dann... Ich will nicht sagen den Erfolg. also Erfolg war es für mich nicht jetzt, weil da Platz eins steht sondern Erfolg war's für mich wenn wir beide gesund ins Ziel kommen sind mit trotzdem Spaß Wenn man den Erfolg quasi sieht und das sieht, wie brav man sich da im Training reingehaut hat. Und was da rauskommen kann, das motiviert halt dann für das nächste. Das ist halt glaube ich das warum er dann auch weiter macht oder sich eine neue Herausforderung sucht. Rundet es schön ab! Da kann ich mich nur anschließen. Nämlich das ist glaube ich... Ich ergänze noch eine Sache Selbst wenn man was nicht hinhaut, das nicht als Niederlage nur sehen sondern als Motivation daraus zu lernen und Dinge anders zu machen. Gibt es ja wieder ein schönes Zitat vom Sebastian Kienle ehemaliger Ironman und Ironman-70.3-Weltmeister? Und der hat in Deutschland, weiß ich nicht ob du da im Detriertel sind, der hat mal gesagt bei seinem Zieleinlauf, als er die Ironman-WM damals gewonnen hat auf Hawaii Don't Judge Your Life by your... bei one bad day, judge it by the best day.

[33:06] Also man soll sein Leben nicht beurteilen nachdem man einen Tag mal ein Misserfolg hatte oder schlecht war sondern man soll es nach dem bewerten wie der beste tag gewesen ist. und das finde ich das bringt nämlich so auf den punkt. also wir haben jetzt eine erfolgserlebnis und daraus ziehen wir uns natürlich scheinbar mehr energie als wenn du scheiterst. Ich finde aber so wichtig ist man sagt hey selbst wenn wir gescheitert wären dann muss man sich hinsetzen und sagen okay warum Und dann versuchen, auf diesem Best Day daraus wiederzukommen und nicht deswegen alles zu verwerfen. Weil ich finde auch negative Erlebnisse und Scheitern sollte mehr normalisiert werden und dazu gehören dass man mal das nicht schafft. Weißt du was ich meine? Also ich nehm jetzt das Beispiel von der Sonntagsausfahrt die habe ich vorhin erzählt war mit dem Benji Radfahren. wir haben beide die Temperatur die Strecke die Höhe miteinander schätzt. Wir zwei sind was Ärgeres gefahren auf den Kanaren eigentlich. Wahrscheinlich ein bisschen an anderes Tempo, das mag durchaus sein aber wir sind beide ziemlich eingegangen und ich weiß immer noch nicht warum.

[34:09] weil ich habe mich super verpflegt mein Ernährungskonzept hat pipi fein funktioniert. Ich hatte auch kein wirkliches Energieloch irgendwie war es richtig zah richtig schwer Abgekürzt. Ich sag jetzt keine Kilometer, weil sonst merken die Leute wieder wie wir lange Strecken normalisieren. aber wir haben jedenfalls nicht das geschafft was wir eigentlich schaffen wollten und ich habe wirklich an mir gezweifelt und dann hab ich mich über abends eingesehen. Nein! Wir haben es ja schon mal anders auch geschafft und das gehört einfach dazu. und heute zum Beispiel war wieder eine Einheit da bin ich am... Da hab' ich alle einfach stehen lassen beim Donauradweg. Also es gibt solche und solche Tage. Und man muss sich aus beidem die richtige Motivation ziehen, dann kann man die Frage beantworten, warum tue ich mir das wieder an? Ich glaube, dass das so zusammenspielt. So jetzt haben wir eine ganze Folge gefühlt für einen Kommentar. also schickt uns mehr Kommentare auf Instagram bevor wir hier zum Schluss kommen damit wir nicht die Bettruhezeiten meiner Podcast- und Radpartnerin zu sehr stören.

[35:12] Ja, das lachst du so. Es ist ja so. Ich will ja, dass du gut schlafen kannst nachher. Habe da was mitgebracht und das mache ich jetzt einfach als Themenwechsel ganz radikal. Du hast es dir noch nicht angehört? Ich hab dir eine Sprachnachricht geschickt? Du hast sie noch nicht gehört und das finde ich jetzt super weil dann haben wir in echt Zeit auch noch deine Reaktion mit dabei.

[35:34] Wahnsinn! Mein Watt-the-f-Moment. Ich denke mir seit Tagen beim Radeln geil alle schauen dich an. Also entweder muss ich irgendwas ganz Schlimmes im Gesicht oder am Fahrrad haben, oder einfach so stylisch ausschauen. Jetzt hat es gerade Klick gemacht. Ich stehe hier an den Pleschinger See und werde schon wieder angeschaut. Und jetzt hat es Klickgemacht! Ich sehe jetzt warum... Hier liegt mein Helm neben mir. Ich habe ihn gerade abgelegt weil ich fertig bin mit meinen Intervallen. Was ist auf diesem Helm? Riesenfett ein großer Aufkleber Mit einer 211. Ich fahre seit über einer Woche mit einem Helm, mit einem Aufkleber mit unserer Startnummer vom Race Around Niederösterreich rum und ich wundere mich warum nicht die ganze Zeit alle Leute anstarren als irgendwie ganz komischer wäre. Das ist mein Watt-the-f-Moment dieser Woche den wollte ich auf diesen Wege gleich mal mit dir teilen!

[36:31] Ja das war es wirklich seit einer Woche denke jeder schaut mir was ist denn los? Kurz gedacht sind wir schon so berühmt. Soll ich einen Edding dabei haben für die Autogramme, oder? Ich hab kurzzeitig gedacht ... Nein! Jetzt haben wir es geschafft und dann habe ich wieder auf unsere Instagram-Followerzahl geschaut und gesagt, nee doch noch nicht. Jetzt hat sich tatsächlich der Kreis geschlossen. Ich fahre mit Startnummer auf dem Helm. Und du hast auch nichts gesagt. Wir sind sogar gemeinsam gefahren am Dienstag. Ja, woher immer? selbst euch, da war ich immer durch dir das Bickel an und jetzt aber da ist die Aufkleber. Hast du's auch? Ah, hier unten. Ich hab das überhaupt nicht am Schirm gehabt. Wie ist noch nicht der Zirkum, dass du das Oberter hast? Du hast doch nichts gesagt! Die Vaterdiese ist ja absolut peinlich! Das habe ich früher gemacht und in allerersten Triathlonen. In den ersten ein zwei Ironmans. Da hab' ich die Bicke also lange. es ging oben gelassen, damit jeder sieht dass ich einen Ironman gemacht hab. Aber jetzt kommt er... Und wenn mich hat, das ist ja der Reservehelm quasi. Der ist mit Hand, der ist mit einem Stift in der Krakel schrift.

[37:32] Ist da irgendwie die 211 draufgeschrieben worden. Was ist das? Das sieht ja irgendwie aus. Oh Mann, und jeder glaubt du hast einen Lord-Helmchen-Helm auf'm Kopf.

[37:46] Nix gegen Helmi. Helmi hat uns gut durchs RAN gebracht, möchte ich noch mal sagen. Ja, das stimmt. Da haben wir sicher drei Sekunden schneller durchgeschnitten. Und ich glaube, dass du einen trockenen Nackenkopf durch den Ausläufer deines Helms. Ich hatte ein trocknen Kopf... Einen kühlen Kopf, den hattest du bei dem Wetter auch. Trocken aerodynamisch. und erst muss man sagen der größte Vorteil dieses Aerohelms ist das Sound. vom Funk. im Auto hat man mich perfekt gehört weil das Mikro nicht nass geworden ist. Das war da drin relativ solide. Und die Kopfhörer sind ja quasi unter dieser Kuppel Weil du sitzt ja wie in so einer Kuppel.

[38:27] Ist ja als ob du dir so ein Goldfischglas über den Kopf ziehst und da drin hast du den perfekten Stereo-Sound, also ich hab euch aus dem Pacecar einmal perfekt gehört! Das will ich dir noch mal so gesagt haben. Auch wenn es vielleicht von außen komisch aussieht. Aber es gab mindestens einen weiteren Fahrer mit dem gleichen Helm... ...und es gab mehrere die auch Aerohelme auf hatten. Wie mir auch auf der Strecke öfter mal gesagt wurde. Hey, der Kollege vom Helmi oder vom Lord Helmchen. Also bitte nix gegen den Helm. Aber nein ich hatte den anderen und da steht 211 oben. Jetzt werde ich die Aufkleber entfernen müssen. Ich merke schon das hat dich nicht so gecatcht wie mich. für mich war das wirklich ein fünfminütiger Lach-und Freudemoment oder Entsetzungsmoment. Ich merk schon, dich hole ich noch nicht hinter dem Vorhang hervor Nur nicht ganz. Es ist schon witzig, aber ich finde es auch nicht so schlimm. Hast du schon deine ganzen Reflektoraufkleber abgemacht? Yes!

[39:30] Da war ich ein bisschen schneller, obwohl man glauben könnte dass ich die bin, die die Aufkleber erst irgendwann erfordert. Lass mich raten die Folie aus Gran Canaria herunter. Also hast ihr sie auch unten? Ja, ich habe mir extra fürs Rennen die Folie hergegeben damit mein Rad hübsch ist. Ja? Das ist natürlich super. Und ich hab mir gleich so eine neue Folie gekauft, das ist für den Bekleben gehabt! Für die nächste Bikepacking-Tour. Ah, clever. Genau. Ja, das is natürlich geschickt. Joa dann zu meinem Watt-the-f-Moment. Erzählt, schieß los! Moment, ich mach kurz so... Der Watt-the-f-Moment der Woche von ... Dani! Okay, da ist jetzt die Ankündigung glaube ich lustiger. Nein, es ist eigentlich viel mysteriöser. Das war voll der traurige Moment, weil ich war ja dann wochenend auf dem Ultracycling-Rennen und die Jungs- und Mädels strampeln sich da den Poppes wund und ab,

[40:34] Für das, dass sie in ein Ziel kommen, wo einfach keine Leute sind, die dann irgendwie applaudieren. und das hat mir so leid da... Es ist so arg, es sind einfach so Spitzen Athleten und Athletinnen, die da Wochen zuvor trainieren, um eine Dummdüftel mit einem Betreuer beieinander zu sitzen und dann einfach brutale Leistung bringen. Also ja ... mit etwa ... es sind dreißig Stunden keinen Schlaf oder nur kurze Powernaps, also irre, was die machen. Und dann fahren wir da in das Ziel und dann sind da ein paar da und bei ein paar, die ins Ziel gekommen sind waren nicht einmal Moderator da, dass er die halt irgendwie in Empfang nimmt. Gar nicht! Das war irgendwie so ... Wieso hat man so laut da? Einfach für alle. Wenn man dacht, das ist einfach so eine Spitzenleistung! Und ja... Das war schon so kurz mein Watt-the-f-Moment oder was passiert da überhaupt?

[41:36] Eine traurige Erkenntnis quasi. Schon, ja. Weil der Sport trotzdem so unbekannt ist. aber ich will da jetzt keine Sportart schmälern oder so ganz im Gegenteil Jede sportliche Leistung oder starke Leistung. Aber das ist halt schon ... Schon einmal was Krasses, da war es dann ein hundert Kilometer, da fünfhundert Kilometern nonstop auf dem Radl oben hookst, der ja popo wund ist und du fährst einfach noch weiter Und Dann kommst du ins Ziel und das ist irgendwie sicher. mit deinem Betreuer kannst du im Moment schon einfangen aber... Aber das wars auch? Ja Du beschreibst ja dass quasi wie es auch in Amerika ist. Du kommst da ins Ziel. Da stehen, wenn du Glück hast drei Leute. in der Pechers steht da genau gar keiner. Ist ja nicht bei uns der Dings umgefallen das haben sie immer mehr noch aufgestellt. Ja genau da war dieser Zielbogen weil es so windig war weg und dann die Moderatoren wachen auch aus ihrem Schlaf nur damit der kurze... Das Interview führen, was eh keiner zuhört außer dem Betreuer, weil der auch völlig sinnfreies.

[42:39] Dann steht da jemand, der einfach sieben, acht, neun Tage nicht geschlafen hat wird interviewt, bringt keine drei geraden Worte mehr raus, verständlicherweise und sie fragt nochmal nach! Und es ist... Da steht eh keiner. aber wir als Betreuer kennen das... Ich brauch mir diesen Interview nicht anhören wenn ich den ganzen Tag dabei war. also ja und du beschreibst quasi dass das dort ähnlich war muss man mal sagen in Österreich zum Beispiel ist das anders. Also kommt auf die Uhrzeit vielleicht an, aber beim Race Around Austria zum Beispiel. Da schaffen sie es aus meiner Sicht sehr gut, dass da was los ist. Okay cool. Kommt vielleicht natürlich auf die Uhrzeit und die Randzeiten an also so ein bisschen... Es gibt Uhrzeiten wo das sicher auch schwieriger ist. Ich musste ehrlich sagen ich fand's beim RAN jetzt unter den gegebenen Umständen der Wetterbedingungen auch gar nicht so schlecht. Da hätte auch weniger sein können muss man ehrlich gestehen. Und wir sind halt auch am Spätnachmittag, früher Abend. Irgendwann in der Übergangszeit ins Ziel gekommen. Früher Abend?

[43:40] Ja. Ich muss rechnen, 17:30 oder sowas wird's gewesen sein. Also früher Abend und ja es war kalt, regnerisch nass und trotzdem standen da nicht wenig Leute. Das heißt ich glaube das hängt ein bisschen an der Veranstaltung auch unter den Uhrzeiten natürlich. Muss man leider auch sagen Ihr seid auch am Abend ins Ziel gekommen, oder? Also es ist vierzehn, fünfzehn Uhr war Start oder sowas. Genau! Und dann eine Dreißigstunde in sieben, ja das jetzt ja zweiundzwanzig Uhr und einer zwanzig zwanziger Uhr. Das ist halt der blöde Zeit... Ja. ...und wer da genau zu dieser Zeit kommt, ist schwierig. Muss man natürlich wieder hinterfragen Sind das Dinge, wo man daraus lernen kann, wann man Startzeiten für welche... Wann man ins Ziel kommt? Ja. Aber dass man das Rückrechnet und sagt dann und dann sind es Startzeiten. Gleichzeitig wird's immer irgendwen geben der dann schneller oder langsamer ist. Das heißt irgendwen trifft's immer aber was möchtest du dir davon ableiten?

[44:40] Da hast die Athleten trotzdem alle einfach Bombe sein und das mir auch supportet geht. Applaus unterschreib ich! Unser Auftrag. Das heisst wir bringen Ultracycling Wir machen Ultracycling massentauglich, oder? Ich weiß nicht. Wir arbeiten nur in unserer Arbeitshypothese. Ja, wir können was mal wirklich machen können und da möchte ich jetzt hier, aber wir müssen ja her schön abgrenzen, wir sind ja die zwei quasi, die hier reinrutschen in das Thema und haben da natürlich entsprechend vielleicht auch nicht ganz so viel Erfahrung oder Infos, machen können, ist ein bisschen einen Überblick. Was gibt es da so für Rennen? Nachdem wir selber ja auch gerade scouten für uns selbst kann man ja den Leuten mal einen Überblick geben wie viel. Wir Race Across America haben viele Mal gehört in Österreich vielleicht noch Race Around Austria aber keine Ahnung. Race Around Poland, Race Across Italy das Race Across the Alps sind alles Dinge wo was was was.

[45:43] da könnten wir mal so einen Einblick geben ohne dass ich da Jetzt quasi in irgendwie Richtung Sitzfleisch gehen, weil die Details zu den Berichten und die Interviews mit den ganzen Leuten das überlassen. Den Profis, denen mit mehr Erfahrung aber ich glaube so ein Überblick. was gibt es da eigentlich mal? nämlich für alle da draußen, die nicht in dieser Bubble sind ist vielleicht mal ganz spannend dass man das mal eine Liste aufbereiten einfach mal sagen hey wo gibts denn was? Was unterscheidet diese Rennen nämlich auch? Dass man es eher flach ist, dass man's eher hügelig ist oder dass man so ein bisschen einen Überblick bekommt. Und sollte da mal so einen Streckenverlauf irgendwo bei euch daheim... Das sind schon meine Schlussworte! Bei euch da ist jetzt eine Klorosauere. Die letzten Worte. Ja. Ich hör mir das kluber. Danke fürs Einschalten und danke fürs dabei sein. Es hat mich sehr gefreut. die letzten Worter gehen wie immer an Dani. Danke. Genau, danke! Sollte dann mal so ein Rennen irgendwo bei euch in der Nähe sein... Habt's keine Angst, stellt euch an die Strecke. Feuert die Leute einfach an und selbst wenn es irgendeiner Opa ist, der mit dem E-Bike vorbei fährt, dann freut er uns nachher.

[46:44] Völlig egal! Er muss kein Startnummer haben. Go Rudi! Rudi komm schon, komm schon! Das ist der Martin am Donauradweg weil er wieder vergisst, dass er ein Startnummer habe. Nein, aber es ist wirklich cool. Das habe ich beim Rennen auch gemerkt. Da war er einfach um zwei in der Früh oder um eins in der Frühe. Es ist da irgendwer entlang daheim mit seiner Musikbox gestanden und zwei, drei so Leute dabei und haben halt da einfach applaudiert. Es gibt schon viele Sets auch, weil die sehen vielleicht zwei, drei Sekunden an Radlfahrer, also ein wenig langsamer, dann sehen sie länger. Darum kleiner Tipp immer bergauf vorstellen und sieht sich die Radlfahrer länger. Aber für den Radlfahrer, der da draufsitzt... Außer es ist Dani am 23-Prozent-Anstieg. Die seht ihr trotzdem nur drei Sekunden. Blödsinn! Na ja... Ja, ähm... Ich hab jetzt übrigens gekummelt aus meinem Konzept, weil ich schon wieder... Ist schon so weit.

[47:42] Nein aber das wollte ich sagen, genau. Es ist für... Für euch ist wahrscheinlich ein kurzer Moment, wo man den Radlfahrer anfeuert, aber für den Ein ziemlich großer Moment und das kann Rennen entscheidend sein, gerade in der letzten Phase.

[47:59] Ich habe nicht einmal die Kennt, die mir dazu gegriffen haben zuteil. Das war aber so ein cooles Gefühl und so schön dass da irgendwer dasteht und einfach klatscht. Selbst wenn er nichts für mich klatschte, sondern ich weiß es nicht weil er froh ist, dass das Radrennen gleich zu Ende ist. Aber es ist halt cool! Und darum, nehmt ihr das einfach mit. Sollte dann mal so ein Rennen, weil ich irgendwo in der Nähe sei... Einfach hinfahren und einen Streckenabschnitt stehen. Es gibt immer so Live-Tracking wo man nachschauen kann, wer jetzt wie wann wo vorbeikinnt Und dann einfach wild drauf los klatschen und vielleicht nur irgendeine Kuhglocke mitnehmen oder was auch immer. Ja! Genau Danke Super Einspiedung. So solltet ihr es dann zugehörn. Gleich ein bisschen lauter noch. Dann nehmt ihr das einfach mit Ist cool und für den Radfahrer oder die Radfahrerin ist das

[49:00] was Großes.

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Die ganze Folge zum Hören: https://watt-the-f.com/podcast/9-warum-klatscht-hier-eigentlich-keiner/
