# #23 Zwischen Bienen, Benefiz und Bikepacking – Isabella über Radreisen, Charity und große Ziele

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Watt the F⚡ – der Podcast von Dani & Martin · 4. September 2026 · 51 Min

## Worum es geht

Isabella Pühringer ist Stationsleiterin der Neurologie bei den Barmherzigen Brüdern in Linz, Imkerin und leidenschaftliche Rennradfahrerin – und sie nutzt ihre langen Radreisen längst für mehr als das eigene Abenteuer.

In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sie überhaupt zum Rennrad gekommen ist, warum aus langen Touren irgendwann Charity-Projekte wurden und was sie antreibt, immer wieder für den guten Zweck aufzubrechen. Wir hören Geschichten von gestohlenen Rädern, Pannen und ziemlich besonderen Begegnungen mit Menschen, die genau im richtigen Moment auftauchen.

Isabella erzählt von ihren Reisen nach Paris und Madrid und natürlich von ihrem bisher größten Projekt: über 2.200 Kilometer und fast 19.000 Höhenmeter in zehn Tagen von Irland zurück nach Oberösterreich. Dabei kamen mehr als 7.000 Euro für herzkranke Kinder zusammen.

Es geht aber auch darum, wie sich zehn bis zwölf Stunden täglich im Sattel wirklich anfühlen, warum Einsamkeit unterwegs gleichzeitig Herausforderung und Bereicherung sein kann, wie Isabella solche Touren plant und weshalb für sie trotz aller Solo-Kilometer Radfahren ein Teamsport ist.

Und natürlich interessiert uns, was nach solchen Distanzen eigentlich noch kommt: weitere Charity-Abenteuer, Portugal, ein neuer Versuch Richtung Oslo – oder vielleicht doch einmal ein richtiges Ultracycling-Rennen? Denn beim RACA 300 scheint zumindest schon ein kleiner Gedanke hängen geblieben zu sein.

## Shownotes

### Links & Infos zur Folge

Isabella Pühringer

- Instagram: https://www.instagram.com/isabellapuehringer/

Herz bewegt

- Website: https://herzbewegt.org/

- Tour de Herz: https://herzbewegt.org/tour-de-herz/

Isabellas Tour von Irland nach Oberösterreich

- Mühlviertel.TV – Mit dem Rad für herzkranke Kinder unterwegs: https://www.muehlviertel.tv/beitraege/mit-dem-rad-fuer-herzkranke-kinder-unterwegs-isabella-puehringer-faehrt-von-irland-bis-nach-oberoesterreich/

### Themen dieser Folge

- Wie Isabella zum Rennradfahren gekommen ist

- Warum aus Radreisen Charity-Projekte wurden

- Von Paris und Madrid bis von Irland nach Oberösterreich

- Über 2.200 Kilometer und fast 19.000 Höhenmeter in zehn Tagen

- Mehr als 7.000 Euro für herzkranke Kinder

- Gestohlene Räder, Pannen und ungeplante Abenteuer

- Besondere Begegnungen und Hilfsbereitschaft unterwegs

- Einsamkeit und mentale Herausforderungen auf langen Touren

- Planung, Unterkünfte, Verpflegung und Gepäck

- Warum „Bewegung kann etwas bewegen“

- Radfahren zwischen Beruf, Studium und Alltag

- Warum Radfahren für Isabella trotz vieler Solo-Kilometer ein Teamsport ist

- Was Bienen und Radsport gemeinsam haben

- Portugal, Oslo und zukünftige Radabenteuer

- RACA 300 und die Frage nach dem Einstieg ins Ultracycling

Schöne Grüße an die Füße! 🦶⚡

## Kapitel

- 00:00 Begrüßung und Vorstellung von Isabella Püringer
- 00:56 Isabellas Weg zum Radfahren: Gesundheit, Motivation und erste Abenteuer
- 07:42 Vom Hobby zur Charity: Radreisen, Spendenaktionen und soziale Projekte
- 14:34 Herausforderungen und Highlights auf langen Radtouren
- 38:34 Alltag, Training und Vorbereitung für große Radreisen
- 42:20 Zukunftspläne, Traumtouren und der Reiz extremer Rennen
- 46:01 Abschluss: Teamgeist, Bienen und Dank an die Community

## Transkript

[0:19] Hallo da draußen und hallo hier am Tisch, wir sitzen das erste mal nicht nur zu zweit da sondern in einer flotten Dreierrunde. Und ich freue mich herzlich begrüßen zu können. Isabella Pühringer! Hallo! Grüß euch! So bevor wir gleich in die ersten Fragen einsteigen, vielleicht drei vier Worte damit man für alle die nicht ganz so auf Instagram unterwegs sind weiß wer sitzt hier eigentlich. Vor allem uns hören ja Leute auch aus anderen Ländern die vielleicht nicht ganz im oberösterreichischen Radsport-Game drin sind. Also Isabella ist im Sozialbereich tätig als Stationsleitung bei den Barmherzigen Brüdern, wenn ich das richtig im Kopf habe. Ist Junge dreiunddreißig, stimmt es? Und kommt aus Gutau wie wir auch gesehen haben an deinem Geschenk was du uns mitgebracht hast weil da steht Bienenhonig aus Gutau der aus deiner eigenen Produktion ist. Lebst aber in Hagenberg. Genau, korrekt! So zu Hagenberg hab ja auch einen Bezug weil ich das studiert hab. dadurch hab ich auch schon da gewohnt. Dadurch kann ich wenigstens wissen wo das ist.

[1:19] Damit weiß ich auch, meine Mama, die den Podcast auch hört, weiß somit jetzt auch wo du wohnst.

[1:25] Und wer quasi nicht so auf Instagram ist damit man so weiß, du bist leidenschaftliche Radfahrerin und machst auch nämlich extrem viel sozial unterstützende Projekte dadurch und sammelt Spenden etc., dazu kommen wir dann gleich mehr aber freuen uns dass du dir die Zeit nimmst hier mit uns heute zu plauschen. also herzlich willkommen! Ja, ich freu mir sehr, dass ich da bin und mit euch plauschen darf. Ach, wie schön. Oh ja? Das haben wir lange nicht gehört.

[1:56] Du bist zum Radfahren gekommen und da frage ich mich ... Ich habe das recherchiert gelesen hier auch. Der Profi sagt stalken! Das würde ich niemals tun, ich nicht. Du hast vor ungefähr sieben Jahren dein erstes Rennrad gekauft. Da ist, äh ... Stalken kann ich. Für mich die Frage gleich als Einstieg damit man das einordnen kann wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen dir einen Rennrad zu kaufen? Weil erzähl uns mal was dich da damals dazu bewogen hat oder wann du mit dem Radfahren angefangen hast. Also ich war damals eine junge Krankenpflegerin, damals nur bei den Elisabethinen. Ich war im Schicht- und Wechseldienst und es war echt ein körperlich sehr anstrengende Arbeit. Ich habe das eine oder andere Kilo zu viel auf die Rippen gehabt also man kennt das Frustessen dann die Schichtarbeit und hab dann tatsächlich auch einen Bandscheibenvorfall gehabt durch die anstrengende Arbeit durch das Übergewicht dass ich gehabt habe. Und dann habe ich mir gedacht, weil ich trotzdem sehr lösungsorientiert bin.

[2:59] Was kann ich verändern? Und tatsächlich habe ich mir dann gedacht, das Radlfahren, durch Cardio belaste ich meinen Rücken nicht. Weil beim Laufen ist es dann schon wieder anders und zum Kraftsport habe ich einfach keinen Bezug gehabt. Ich habe gemerkt, das taugt mir total. Es ist einfach ein Sport. den kann man mit nichts anderes vergleichen, denn ich habe mich schon an andere Sportarten probiert, eben auch Krafttraining, Reiten, Tennis. Aber beim Radelfahren kann man aus eigener Kraft so weite Distanzen zurücklegen und auch das Auto ersetzen. So wie es ich jetzt mache, ich fahre mittlerweile regelmäßig mit dem Rad in die Arbeit. Ich habe das Auto gegen das Rad eingetauscht und das ist ein mega Privileg was ich da ausüben kann Und das kommt natürlich einfach jetzt auf Gleit. Das ist ein Prozess, aber es ist einfach so schön, wenn man da in der Frühe die Sonne aufgesiegt oder so wie heute in der Früh hat es endlich wieder mal geregnet und selbst über das freut man sich. Der kalte Regen auf der Haut oder wenn man einfach die kalte frische Luft bis in die letzte Alveole in der Lunge gespürt?

[4:02] Das kann man mit nichts anderen vergleichen und darum ist das für meinen empfinden einer der schönsten Sportarten, die wir haben! Hast du dieses, Privileg schätzen gelernt erst durch dieses Radfahren? oder hast du das schon immer gehabt und hast dann festgestellt hey das habe ich beim Radfahren auch. Dieses Privileg habe ich eigentlich durchs Radfahren schätzen gelernt ja. Das ist gesundheitlich bedingt... war der Auslöser einfach zu sagen, ich steig jetzt aufs Rad und dann hast du es lieben gelernt. Genau! Ich bin schon als Kinder extrem viel mit dem Radl gefahren. Ich bin auch vom Bahnhof groß geworden und meine Eltern waren nicht voll dahinter, dass wir uns aktiv bewegen, nicht vor dem Fernseher sitzen. Wir haben zum Beispiel auch keiner von uns vier Kindern, also drei Geschwister hat ein PlayStation oder Xboxes, das haben wir alles gehabt weil wir viel mehr die Bewegung forciert haben und somit ist man das quasi in die Wiege gelegt worden. aber dass ich aktiv schaue wie weit komme von A nach B mit einem Radl Das ist dann erst als junge erwachsene Frau gekommen Da habe ich noch gar keinen Rennradl besessen, dann bin ich mit einer Freundin von Linz nach Wien gefahren.

[5:10] Wir haben einen ganzen Tag gebraucht! Wirklich? Ich glaube wir haben einen Schnitt von fünfzehn km/h Gefühl gehabt... Aber das war so lustig und schön! Es war einfach ein mega Erlebnis! Die Katja und die, wir erinnern uns heute noch sehr gerne an diesen Erlebnissen weil es schon ein Wir-Gefühl war und eine andere Freundin ist uns dann auch von Wien entgegen gefahren, weil wir zuerst einfach eingegangen sind. Wir waren einfach komisch mit unseren Citybikes. Aber das war einfach ein unvergessliches Erlebnis. und so was schafft schon Erinnerungen. Ja, Momente und schürt halt die Freundschaften nochmal ganz anders, weil man gemeinsames Sport-Abenteuer erleben darf. Da können wir vielleicht wieder einhaken... meiner Geschichte durchs Radfahren. Es braucht nämlich oft gar nicht das beste Material, sondern einfach nur ein Radl vielleicht wenn zwei hin dazu und einen Stricken. Wie sagst du es sind dann echt coole Erlebnisse. an die man sich dann wirklich sehr gerne daran erinnert Da ist Material, echt egal mit was man gefahren ist. Komplett absolut! Das ist das, was ich auch immer wieder erlebe voll viele Personen.

[6:13] Es freut mich, voll viele fragen mich. Was für Radl sollen sie sich kaufen? Und die kommen dann auch schon mit Vorstellungen, weil ich dann frage, du wirst dich sicher schon informiert haben, was denkst du so? und die kommen da mit Rädern, die sind wirklich... die kosten 5.000 Euro aufwärts. und dann frage ich, bist du schon jemals mit einem Rennrad gefahren? Und der Antwort ist dann bedauerlicherweise nein. Das kann doch nicht sein, das ist ein Kleinwagen was du da kaufen möchtest und du weißt gar nicht ob es dir taugt! Also es ist keine Schande wenn man will haben eine ganz normales Rad kauft mit normalen Schaltzug und so weiter, das is ja komplett legitim. Aber irgendwie ist das auch durch Instagram, finde ich, ein bisschen gehypt worden. Dass jeder das beste Material haben muss und die Heuchlerei, was da oft dahinter steckt, dass da quasi das At duschen, ob es das beste Rad hat, wenn man nicht damit umgehen kann. Stimmt! Ich glaube, das sind ja Martin und ich mittlerweile auch einig, nachdem wir ja schon die eine oder andere Radtour gemacht haben, die recht lustig war.

[7:14] Es geht einfach wirklich um die Momente, die man da auf dem Rad erlebt und kreiert. Und diese ist halt einfach echt das Lässige... Gerade die Momente, die man dann vielleicht auch mit anderen teilen kann. Und das ist wieder die Überleitung zu dir! Weil wir haben ja natürlich auch mitgekriegt, dass du ziemlich coole Projekte bis jetzt schon gemacht hast, was wir echt voll lässig finden weil da geht es nicht um das, dass das ein Mehrwert in deinem Leben ist sondern für viele andere auch ein Mehrwert und das finde ich extrem cool. und da wollen wir jetzt auch... Kurz drüber quatschen. Du hast dir da schon einiges erlebt? Ja genau, heuer habe ich meine fünfte Radreise gehabt, angefangen habe ich ja ganz klein mit einer banalen Reise von Kärnten nach Oberösterreich übern Großglockner darüber und da wie sozusagen Blut gelegt und dann hat eine Freundin zu mir gesagt, hey fahren wir doch von Italienheim nach Oberösterreich. und das war halt zweit richtig toll! Wir haben die größte Freude gehabt. eben, das war auch wieder die Katja mit der ich damals nach Wien gefahren bin aber... Zu dem Zeitpunkt haben wir dann ein besseres Material gehabt. Und dann habe ich gemerkt, das ist ja etwas, das taugt mir, und die Leute haben so viel Interesse.

[8:17] Ich kann doch mal hier oben benutzen und was gut draus machen.

[8:26] Spenden-Events. Das erste war für die Rollenden Engel, da habe ich vorgehabt, dass ich nach Oslo radle. Bedauerlicherweise war das einfach die Tour de Fail, weil es war kein Tag, wo nicht irgendwie was gebrochen ist und was mir gut ging. Es ist jeden Tag irgendwie irgendwas gehabt – entweder bei dem Material oder bei mir! Und schlussendlich ist mir dann sogar gestohlen worden. Also mein erstes Reiseradl ... Ich bin mit der Fähre von Dänemark noch nach Schweden, nach Göteborg. Und es war ... neunzehn Uhr fünfundvierzig Ortszeit. Ich wollte nur kurz zum Lidl huschen damit ich mir Abendessen kaufe und ein Frühstück für den nächsten Tag. Weil diese Hotels bieten so einen Frühstück an aber meistens erst ab sieben und da sitz ich ja schon längst wieder am Radl, wenn mal lange Distanzen fahren. Und dann gehe ich da rein. Ich war nur fünf Minuten drin, weil eben die sperren eh gleich zu und dann komme ich zurück. War das Radl weg? Das einzige, was noch da war, war der Schloss. Am Anfang haben wir gedacht, ich habe es woanders hingestellt, falsch abgesperrt irgendwo.

[9:26] Es kommt bei der nächsten Kreuzung wieder vieren – nix! Es war einfach weg. Dann hab' ich mir ein Taxi genommen. bitterlich gewein und dann ist der Taxifahrer noch sinnlos mit mir durch Göteborg gefahren. Und dann habe ich ihm eher auf Englisch gesagt, ja ich will gar keine Sightseeing-Tour machen. Ich mache mich auf direktem Weg zurück ins Hotel und dann haben wir meine Freundinnen informiert und mein Mama und dann habe er mir halt irgendwie da geglaubt und haben mir dann Rückflug gebucht. Das war das einzig Gute, dass sie in so einer großen Stadt waren nicht in irgendein Kuhdorf, weil sonst ich wüsste gar nicht wie ich heimgekommen war. Ich hab da einfach mit der AUA telefoniert und die waren zu dem Zeitpunkt auch richtig lieb. Die haben ja die Geschichte erzählt, wir haben gefragt ob was vielleicht los ist? Und dann habe ich nicht einmal eine Stornogebühr oder so zahlen müssen, sondern einfach komplett kostenfrei umstornieren können, also umdisponieren. Und Service den man schätzt. Bin ich heimgekommen und zwei, drei Wochen später hat der Verein Rollende Engel sie dann relativ viel Geld sammelt.

[10:27] Auf einmal ist die Spendenwelle erst richtig los gegangen, sind fast 4.000, ich glaube 3.700 Euro zusammengekommen. Und daher fand die Rollenden Engel nach Florian, hat ein Instapost gemacht einen Facebook-Post eine Welle der Solidarität losgegangen. Jeder hat gesagt, das ist ja auch etwas, was die gemacht haben und dann wird das Radl gestohlen. Jede Zeitung hat berichtet und dann ist es so richtig portret worden und ich bin da gehypt worden. Bis heute bin ich zwar noch immer die Bestohlene.

[11:00] Wann ich irgendwo einkaufen gehe? Das bist du! Der ist das Raalklar und Tom, gell?! Ist das bis heute hängen geblieben? Ja das ist bis heute hängen geblieben. Wird man noch ewig hängen bleiben... Weil jetzt, wenn ich mich auf eine Radreise vorbereite und aufbricht, dann sagen die Leute mir, hast du ein Schloss mit? Ja. Hängst überhaupt der Radl noch irgendwo an oder nimmst es zum Einkaufen mit rein? Ich habe tatsächlich da nicht wie nach Madrid gefahren bin letztes Jahr, ich hab's überall mitgenommen. Und teilweise sind die Security-Songen beschrien mit mir die Einkäufe... Also die Damen im Einzelhandel haben geschrien mit mehr. Wirklich wütend! Die waren erzählt, sie nimmt hier das Radl mit. So in ihr Radl stehen so nach dem Motto weil wanns die mit dem Thema bevorstern ist wieder rau, nichts wert so ungefähr. Ja genau ich habe dann halt durchgebissen die drei Minuten kurz das über mich hier gehen lassen, hab mein Wurst einmal genommen und bin wieder gegangen. Aber seit diesem Diebstahl wird es nur viel mehr gehypt. Ich bin mittlerweile regelmäßig bei Interviews, beim Live-Radio zum Beispiel.

[12:05] Die Kronenzeitung fragt auch regelmäßig an und andere regionale Zeitschriften oder Mühlviertel TV die fragen schon an, hey können wir wieder berichten? Uns wird es voll freuen wenn wir über deine Charity Events berichten können. Einer Arbeit ich habe mir das Privilegt dass ich in einer Bubble bin, die sich vorher für das interessierte sehr solidarisch ist. meine Freundinnen voraus also die hypen das am meisten, die supporten mich da am meisten. Genauso wie mein Partner, der feiert das total, ist mega stolz auf mich und natürlich auch in der Arbeit. die haben halt ja, die interessieren sich für dies. Ich glaube die sehen genau dass Leute wirklich was brauchen und das ist glaube ich für die wo man dann erhofft dass man Spenden kriegt, die sehen das oft nicht wie schlecht es wirklich beim GK hat und wie dringend notwendig wäre wirklich etwas hat. Das ist gerade das Besondere in der Bubble, dass die dann noch mehr Verständnis für so was haben. Absolut genau! Also das habe ich gemerkt bei den Rollenden Engeln und noch viel mehr jetzt für die herzkranken Kinder,

[13:09] für die ich gefahren bin. Ich war komplett geflasht, die über 7.000 Euro zusammenbracht also beim ersten Mal waren es keine vier. Ich würde es gar nicht schmälern aber man merkt einfach was dies für eine Tendenz hat und das ebenso Gesundheitsthemen im Gesundheitsbereich auch sehr relevant sind. und sich für das voll interessieren. Und ja, genau, voll schön! Gut und dazu muss man sagen du fährst nicht einfach nur noch in Anführungszeichen? Nur noch jetzt nicht, aber irgendwo mal dreihundert Kilometer durch die Gegend sondern dieses Jahr waren es über 2.000 Kilometer bei der Irland- nach Österreich-Fahrt. also das ist ja schon eine Ansage ... in überschaubarer Zeit. Also du musst ja da im Schnitt pro Tag... ... 250 Kilometer, zweihundertdreißig Kilometer... ... irgend so was zirka fahren. Mindestens natürlich jetzt für die Zelle. Das macht man auch nicht mehr einfach so. Von dem her ist es ja auch sportlich eine total respektable Leistung,... ... sowas auf die Beine zu stehen und man muss sich mal... ... zehn Tage lang aufs Rad setzen und das überhaupt fahren.

[14:09] Also von dem her verdienst du das ja durchaus auch einfach als Anerkennung. muss man sagen, leidest ja in Anführungszeichen auch sportlich weil es ist trotzdem mehr anstrengend. Das klingt jetzt so als hey das ist ein Erlebnis und das ist so cool. aber es ist ja trotzdem anstrengend. du sitzt ja da am Rad und wirst nicht nur die schönen Momente haben und die hochs und so wie du vorhin gesagt mit der Natur verbunden sind. Da gibt's ja sicher auch Momente wo du sagst ich möchte eigentlich jetzt absteigen und nicht mehr rauf steigen. Wie sind das mit so Momenten bei diesen längeren Touren dann? Tatsächlich ist der Morgen immer der schlimmste. also ich würde am liebsten Ewig lang schlafen. Es ist ja trotzdem immer... Aber du hattest uns auf der Kanarentour! Oder wenn du das hast vor sieben Uhr los, dann ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Ja, viele wissen es ja gar nicht. Ich mach's immer in meinem Urlaub. also das ist keine geschenkte Zeit die mir die Brille jetzt geben sondern ich nehme mal für das Aktiv-Urlaub und jeder wird im Urlaub gern ausschlafen und darum muss das frühe Aufstehen tatsächlich das Herzte und natürlich das wunde Sitzfleisch.

[15:13] Man entwickelt automatisch an die Kubik. Ich hab super Radlhosen, ich hab einen super Sattel. Ein Material liegt fix nicht. Aber wenn man am Tag ca. zehn bis zwölf Stunden im Sattel sitzt und da reintritt ... Und im schlimmsten Fall hat es auch noch einen Regen am zweiten Tag vielleicht schon von Natur. Dann ist man einfach komplett durch. Also das sind oft schon zache Geschichten. Gerade das Wundesitzfleisch, das ist richtig bitter. Und tatsächlich manchmal Die Einsamkeit, die man hat. Ich bin ja voll connected und gefühlt mit jedem. Ich kriege ganz viele motivierende Nachrichten. Und mich freut das natürlich auch. Aber ich bin trotzdem mindestens zehn Tage allein! Das ist jetzt schon irgendwie komisch vor allem in der Arbeit bin ich umgeben von lauter Personen... Ich will mich gar nicht beschweren, ich freue mich nur, dass meine Leute in die Arbeit kommen und dass wir Patienten haben. Aber wenn man dann die Einsamkeit so hat, das macht es natürlich auch mit einem.

[16:16] Und das holt dann aber wieder gut an. Das erdet mir, wenn ich mich wieder auf meine Bedürfnisse fokussieren kann.". Mit dem musst du ein wenig auseinandersetzen wissen, dass du dann alleine das machst. Genau! Also auch den Geist freigrennt. Am Anfang hat es mich ein bisschen gestresst unter Anfangszeichen. Mittlerweile weiß ich, wie ich damit umgehe, und nutze diese Zeit aber bewusst für mir eben, für meine Bedürfnisse, für meinen Gedanken, dass ich sehe was ich alles erreichen kann. Und gerade wenn's zach wird, dann hab' ich so einen Glaubenssatz, bleib bei dir, bleibe bei dir... Bleib bei Dir genau. und das sage man dann in der Stunde hundert Mal ungefähr, damit ich mich nicht auf die Umweltfaktoren zu konzentrieren. Was sind es Baustellen? Umleitungen? Hitze? Fehlendes Wasser? Fehlendes Essen? Weil du kannst nicht hamstern! Man hat keinen Wagen mit, wo man das alles noch schläfen kann und man will ein Gewicht sparen. Und viele Dinge kann ich als Mensch oder Radfahrerin gar nicht beeinflussen.

[17:19] und dann fokussiere mir auf mich. Das ist schon eine coole Sache an der Privileg, dass man lernen darf an was. neben dem fokussieren gibt es Sachen die du denkst, die dich auch aus so Downs die halt auftreten. Also das tut dann weh weil logisch mit Dekubitus und allem Wunder und also das macht weder Spaß und vor allem ist es dauerhaft einfach. dabei gibts Dinge an die du dann wirklich denkst um dich davon abzulenken wo du aktiv sagst. Das gibt mir immer einen Lichtblick, egal wie schlecht die Situation ist. und an dieser Erinnerung oder an diese Sache denke ich. Oder das überlege ich mir gerade mit dem sozialen Hintergrund für den du fährst? Genau in diesem Fall waren es dann tatsächlich die Kinderherzen im wahrsten Sinne des Wortes an die ich denk. und da freu ich mich und denke mal wow jetzt haben wir ein Kinderherz gerettet. also vor meiner Ankunft in Oberösterreich habe ich in Deutschland noch mal einen Aufruf gemacht, was schaffen wir eher? Dass ich in Österreich ankomme oder dass man die 5.000 Euro zusammenbringt. Und in der Nacht habe ich das Video, glaube ich, in 19 Uhr gepostet und um 23 Uhr habe ich fast das Ziel gehabt.

[18:27] Also da ist eine Welle an Spenden reingekommen und dann denke ich mir wow wirklich so schön! Und am nächsten Tag hat es dann sogar in der Früh ein bisschen geregnet.

[18:38] Und dann denk ich mir, hey du machst das für einen guten Zweck und dann geht es irgendwie leichter. Tatsächlich. Ja? Dann macht jeder Tritt Spaß! Du warst jetzt in dieser Richtung im Madrid, hast du schon als Ziel gehabt? Also als Ordner Ziel. Der Madrid war von hier weg nach Madrid. Jetzt Irland war von Irland nach Österreich, Paris war man ja. Von diesen ganzen Touren gibt es eine, wo du sagst das war dein persönliches Highlight jetzt wieder in Bezug nehmen auch auf die Natur etc. und welche Tour war das? Tatsächlich Madrid weil ich da erstens meine Freundin quasi ja die habe ich besucht, also die hat in Madrid gearbeitet eben auch wieder die Katja. dann haben meine Mädels gesagt hey Isabella Du radelst, wir fliegen und dann machen uns ein nettes Wochenende. Und es ist wirklich ... Wir mal ewig in Erinnerung bleiben dass die da kommen, dass sie den Auf-und-Auf-Den nicht primär mich besucht, sondern es ist um die Katja gegangen aber das war ein unvergessliches Abenteuer.

[19:50] und dann dazwischen habe ich einen Patschen gehabt. also in Frankreich war das. und dann steh ich auf dem Radlweg. Und denk mal, jetzt muss ich da den Patschen irgendwie richten. Das kann eigentlich nicht Hilfe.

[20:06] Okay! Dann kommt tatsächlich so ein über neunzigjähriger Alter Mann und der hat mit einer Päschen den Patschen hergerichtet, der den Schlauch ausgetauscht und er zu freigekappt. Und dann hat er mal erzählt mit seinen fünf Wörtern Englisch, dass er schon in Innsbruck gelebt hat. Das war einfach grandios wirklich! Es war so lustig... Ist das nicht das Coole? Wenn man so reist, genau zum richtigen Zeitpunkt an irgendwelche Leute auftauchen und einfach da sein und du denkst so Danke. Voll, weil ich bin ja ein komplettes Universumsgläubige. Ich glaube immer eine höhere Macht, wie man es dann bezeichnet. Das ist jedem ja selber überlassen. aber ich glaube schon, was man Gutes tut, dass Gutes zurückkommt und eben auf dieser Reise noch mal dritt haben. einen Tag den Patschen gehabt mit dem neunzigjährigen und am nächsten Tag, ich seh' dann mit meinem Freund telefoniert und sage so, ich muss unbedingt in die nächste Stadt. Ich brauch ein Schlauch, weil ich hab natürlich nur einen Schlauch mit gehabt, wenn man sagt, ja wir haben Bootschnecht! Ja, die nie habe ich aber nie an Patschen. Und vor einem zwanzig Kilometer zack-Prak am Patschen.

[21:09] Habe es nicht einmal in die nächste Stadt geschafft habe ich eigentlich die Flinte ins Korn geworfen, weil die Stadt war noch zehn Kilometer zirka entfernt und hab schon ein Video gemacht für meine Influencer-Freunde, dass ich Pech gehabt habe. Und jetzt elf Kilometer gehen muss und das nicht schaffe. Während dieses Video drehe ich, mir, ja jetzt reißt du aber zusammen.

[21:36] Glaubst du so ans Universum? Und auf einmal wird es dir aufgegeben? Nicht! Und dann habe ich einen Daumen noch mehr rausgestreckt und er hat mir gleich mitgenommen. Ich habe vorhin schon gestoppt, bevor ich das Video aufgenommen hab. Dann hat mich jeder ignoriert. Und dann hab ich den Daumen noch mehr rausgestreckt... ...und er hat mich auch noch mitgenommen! Der war ca. so alt wie ich und hatte aber ein ganz kleines Auto gehabt. So eine ganze kleine Welt. Das Radl war nicht eingegangen. Und hinten auf der Rückbahn ist sein dreijähriger Sohn gesessen, auf jeden Fall haben wir dann das Radl aufs Autodach gelegt und ich bin gefahren. Der Franzose mit seiner Hand hat das Radl festgehalten. Also der ist auf der Beifahrertür gesessen und das Raulkwein. Es war einfach ... Ein mega Erlebnis! Ich werde ihn nie vergessen. Dann sind wir zum Bau gefahren, zum Sport geschäft. Die ganze Stadt, wo man auch gelernt geht und tatsächlich hat es funktioniert. Währenddessen haben wir von dieser Reise erzählt, von der Geschichte, was ich da mache, der hat das mega gefeiert.

[22:39] Ich habe gesagt, komm ich lande zum Essen. Bis heim! Wir haben auf WhatsApp unsere Kontakte austauscht. bis hin schreiben wir noch richtig toll. Ja, vorallem. Das Erlebst du nicht, wenn du in einen Flieger einsteigst von A nach B fliegst und dann All-inclusive-Urlaub machst? Das passiert dir niemals. Solche Sachen erlebst du nur beim Radlfahren. Stimmt! Es sind Geschichten die das Leben im Fall schreibt. Das heißt auf jeder deiner Reise erlebst Du immer wieder solche Dinge Siehst quasi, was Bewegung so alles auslösen kann? Absolut. Komplett. Das Herz, zum Beispiel war es ja auch so witzig auf die Fähre. Ich hab zwei Mal Fähre nehmen müssen oder dürfen und nicht schwimmen müssen. Tretboot werden wir noch. Ja... Und da die freuen sich voll, wenn du kommst als Radfahrerin ist für dich glaube ich trotzdem eher etwas Außergewöhnliches. einmal von Irland nach England und dann von England nach Frankreich.

[23:40] Und in Frankreich bin ich behandelt worden wie der Obersuper-VIP. Also, die haben mich mit einem kleinen Caddy nachgefahren im Schritttempo, der wir glaubt haben schneller als zehn km/h bringt's nicht zusammen. und dann bin ich da neben den ganzen... Autos und Lkw ist quasi exklusiv, als sie begleitet wurden aus dem Fährenareal damit mich keiner zusammenfährt. Und das ist halt richtig lieb! So was passiert da eben als Autofahrer nicht? Du hast doch keine exklusive Privilegien und das ist jetzt schon richtig, richtig toll. oder beim Hotel hat man einer angeboten es war auch noch in Irland ich so im dritten Stock aufgekehrt. Das Radl kann ja draußen im Hof Abbacken und absperren sage ich, das mache ich nicht. Wenn dann schläft das Radl um mich unten im Hof aber ich will das Radl nicht allein lassen.". Und dann hat er um acht Uhr auf die Nacht noch das Zimmer im Erdgeschoss fertiggemacht damit das Radl nicht in drittem Stock aufschleifen muss. Das ist so richtig feuerlich! Es ist einfach das Schöne weil in solchen Momenten glaubt man dann einfach... Wieder an Leid oder noch an Menschen.

[24:45] Das sind so Erlebnisse, das ist schon schön. Es ist so was Schönes und es berührt einem nachhaltig. Und wie du sagst in unserer Gesellschaft haben wir jetzt so viele materielle Sachen die uns ein bisschen ja übermütig werden lassen und großkotzig. Aber im Wahrheit braucht jeder nur das selber und das ist halt irgendwie Anerkennung und Nächstenliebe. Mit den zwei Sachen fährt man eigentlich recht gut finde ich. Das stimmt auch. Was hast du? oder falsch, so rum zu sagen. Welche Überlegungen hast du für die Touren denn in den nächsten Jahren? Scheinbar gibt's ja irgendeinen Muster. also irgendwas treibt dich ja an dass du gewisse Destinationen hast. Ich glaube es sind die Urlaubsziele. Ja ich glaube schon. Auf der ist das im Urlaub auch. Aber willst Du jedes europäische Land mal abfahren oder machst Du das einfach nach Lust und Laune? oder wann entschließt Du das aus, sodass Du Weihnachten da bist? und dann denkst Du ja mach' ich's da! Oder gibts ne Checkliste für dein Leben. was treibt dich da? oder wie entscheidest du, wo es dann immer

[25:47] hingeht? Tatsächlich immer bei der Reise davor. Also so wie letztes Jahr nach Madrid habe ich gewusst heuer, also nächstes Jahr, will ich nach Irland und nächstes Jahr, also zweitausendsiebenundzwanzig, ist das tatsächlich ein bisschen offen weil ich nebenberuflich studiere und im Frühling, Sommer zweitausendsiebenundzwanzig stehen die Bachelorarbeiten an und die dementsprechenden Prüfungen. Es ist noch nicht ganz hundertprozentig, weil ich darf das im Urlaub machen und muss alles koordinieren. Und ich mache diese Radreisen immer Mai, Juni – da sind die Tage am längsten! Da kann man den Tag gut nutzen. September geht auch noch, aber tatsächlich wer ein bisschen beobachtet, weiß, dass es um 20 Uhr meistens schon ... Dämmerig, wenn nicht sogar finster ist. Und dann ist es auch, wenn du den Patschen hast und dann kannst du den Tag nicht so gut ausnutzen. Übermüdet bei Dämmerung zu fahren, ist das einfach gefährlich und will eigentlich nicht. So in der Region ist's mir egal, wann ich mal im Finstern oder in der Dämmerung fahre, weil da weiß ich, wo ich wohne.

[26:52] Da brauche ich mir keine Sorgen mehr machen um die Unterkunft. Das passt da noch. Aber bei den Radreisen brauch ich es jetzt nicht. Aber tatsächlich liebäugle ich schon mit Oslo, dass ich das nochmal... Oslo, try again sozusagen. Dass ich das dann wirklich fertig fahre vielleicht über andere Routen weil die kenne ich ja jetzt schon, die ich vor drei Jahren gefahren bin. Aber jeder schwärmt immer so von Norwegen und tut es angenehmlich sehr kühl sein und das hat dann auch recht gut. Das heißt bist du, magst du mehr? Die kühlen Temperaturen als die Hitze Jein, also so wie heuer im Sommer war es teilweise schon recht extrem. Aber tendenziell Leistung erbringe ja bessere wenn's gut warm ist und zu kühl ist. das merke ich beim Pendeln total. Also im März fahr ich eine Stunde zehn nach Linz für die selbe Strecke, die ich wohl im Sommer fünfzig Minuten brauche weil ich halt gar nicht auf Temperaturen komme. Also so zehn Grad plus ist so schon nett dass ich Leistungen bringe

[27:54] Aber es ist auch wieder schön. Durch das Radlfahren lernst du, in Wahrheit deinen Körper besser kennen und weißt du wie der reagiert? Das ist glaube ich etwas auf Reisen gerade auf so Radreisen, wo man lange unterwegs ist. Dass es dann auch wichtig ist dass ich weiß ja jetzt kann ich so reagieren oder so, dass man dann vorher vielleicht da schon irgendwie was abwälzen kann. Ganz genau. Ich weiß mittlerweile einfach, was ich brauche, was mein Körper gut tut, sei's beim Essen, sei´s beim Schlaf.

[28:23] Nimm uns mal mit auf den typischen Tagesablauf bei so einer Radreise. Egal wo es hingeht, wie schaut das bei dir aus? Wann stehst du auf und was sind die ersten Schritte? Was tust du so? Wir zwei haben ja unsere Kanarenreise gemacht, also der typische Tag war bei uns sicher ganz anders als für dich! Dadurch würde ich mich interessieren, wie schaut so ein Tag bei dir aus von früh bis spät? Also versuch ich um fünf Uhr... mal die Augen aufschlag, also um fünf Leiter Wicker. Einfach damit ich dem Morgen gut nutzen kann, nochmal die Route, die ich am Vorabend geplant hab, nochmal durchschaue wo geht's hin? Wo ist ungefähr was zum Einkaufen? Wo sind Berge? Wo muss ich mich vorher vielleicht noch mehr stärken müssen? Die Route wird da einfach nur mehr angeschaut. Dann versuche ich die ganzen Nachrichten, die kriege ich zu beantworten. Gelingt man nicht immer aber tatsächlich also es wird sie auch kennen. Man kriegt was voll schönes, man kriegt viel Zuspruch und nette Worte und die mich natürlich auch nicht unbeantwortet lassen.

[29:27] Genau! Und dann noch Frühstücken und dann natürlich ganz wichtig Sonnencreme und da geht's eh schon ins Radldress und dann wieder mal gefahren so fünfzig Kilometer schaue dass ich Ich fahre eine kurze Pause, eine kurzen Snack-Pause und dann noch mal fünfzig. Mein Ziel ist immer vor 14 Uhr 100 Kilometer zusammen, weil ich weiß einfach nach 14 Uhr ist die Leistung nicht mehr ganz so wie am Vormittag. Und da schaue ich halt einfach, dass ich am Vormittag so viel wie möglich abspulen kann. Und dann ab 14 Uhr, wenn ich das geschafft habe – die 100 Kilometer oder im besten Fall mehr – mache ich dann nochmal längere Pause. Mittagspause ist so dreiviertel Stunde, Stunde und versuche auch da das Histories hochlassen. Und dass ich mit meinen Familienmitgliedern Kontakt aufnehme und dann geht es schon wieder weiter macht dann noch eine kurze Pause zwischendurch.

[30:27] und dann schaue aber schon dieses eben was ein bisschen Stress beim Radreisen, dass du immer Geschäfte findest die halt dir ausreichend zu essen geben und du das Essen aber nicht ewig weit mitzahlen musst, zur Unterkunft. Sondern dass das am besten fall der Spar oder irgendeinem Lebensmittelgeschäft unter dem Hotel ist. Das war so das Non plus Ultra. Dass man es einfach nur nimmt und aufgetragt. Aber ja natürlich ist es nicht so. Gibt's schon immer wieder, dass man es dreißig, vierzig Kilometer fahren muss? Vor allem auch wenn er sonntag kommt weil in den meisten Länder hat er oder hat alles zu, dann hilft man sehr mit Tankstellen drüber. Aber es ist jetzt auch nicht das primäre Ziel als ich Tankstellen plündere. Genau also eigentlich geht's bei mir beim Radlfahren nur Fragen beantworten essen radlfahren essen Fragen beantworten ein bisschen Radlfahren dazwischen.

[31:27] Perfekter Tag, oder? Das klingt jetzt wirklich langsam wie Urlaub. Jetzt wird's wieder auf! Ein drifter Geist, den ich so auf dem Ding mache ist schön, das würde ich gerade auch gerne machen.

[31:40] Die Unterkünfte hast du dir vorher immer schon quasi ausgesucht und schon alles fix fertig gebucht? Oder lebst du da von Tag zu Tag? oder wie machst du das? Ich habe die Jahre davor, also viermal davor haben wir Freestyle gemacht. Mit Katja habe ich sogar einmal hinter einer Kirche gezeltet bei unserer ersten längeren Radreise, weil wir nichts mehr gefunden haben. Und dann haben wir gesagt, na ja... Und dann habe ich eben alles immer so Freestyle auf Booking. Gegen Mittag habe ich mir geschaut, wo es was passen könnte. Aber in Wahrheit hat's mich nur gestresst! Ich hab dann oft meine Routen dem Hotel anpassen müssen und jetzt habe ich das umgekehrt gemacht. Habe schon fix fertig die ganzen Unterkünfte gebucht gehabt. Ich nehme da immer das günstigste. Also ich habe keine Ansprüche außer... Dusche und ein bisschen Sauber soll es auch sein, im Optimalfall. Aber das ist eigentlich schon alles der Anspruch, was ich habe... Und ja, heuer hat das perfekt gepasst!

[32:42] Ich hab keine Zeit verloren mit Herumplanen und so, also das hat wirklich... So werde ich's jetzt einmal machen. Also vorher schon die Unterkünfte buche, vor allem spart man sich auch einen Haufen Geld. Also Booking ist da schon ein bisschen ... Rotrat möchte man fast sagen, weil je öfter man reinschaut, desto höher werden die Preise. Hab ich mal in Tirol erlebt, bin ich halt da gefahren, glaubt eh nach Paris, glaube ich war das. Ich konnte es gar nicht mehr sagen. Auf jeden Fall habe ich fünfmal reingeschaut und am Vormittag oder in der Früh hat die Unterkunft 80 Euro gekostet und dann zum Schluss 120. Wenn du in Innsbruck hast einen Helfen, kannst du einfach haben und sagst hey was kostet das Zimmer? Aber woanders, wo sie's mit den Sprachen auch nicht zu haben Genau, vorher muss man schon ein bisschen schauen.

[33:32] Du hast dich bewusst für Hotels oder Unterkünfte entschieden? Welche Argumente sprechen wird dir gegen Zelt etc.? Also ich muss dazu sagen, ich möchte auch keinen Zeltradurlaub machen aber trotzdem bei Bikepacking fragt man sich das ja. Was sind da deine Argumenten? Dusche und Körperhygiene also beim Zelt... Passt, passt eh, wenn's Menschen machen, voll okay. Aber ich liebe es, wenn ich sauber im Bett liege oder in einem Schlafsack und das ist der minimale Komfort den ich habe und wer schon einmal länger wie zwei Stunden Radfahren war, Ich weiß, wie sehr man da stinkt nach Schweiß und ja, man müffelt halt einfach... Und das bin ich mir dann selber wert. Das ist schön! Was ist das Wichtigste, was du mit hast? Also, was möchtest du absolut nicht verzichten? Oder die drei wichtigsten Sachen? Abgesehen vom Radl jetzt natürlich, das Radnavi ist unverzichtbar.

[34:37] Dann ihr tatsächlich auch das Handy um gewisse Momente festzuhalten und ein gutes Alldaschen. Für Essen zum Eibogen! Genau, voll tatsächlich ja und eben ein paar Habseligkeiten braucht man aber am Anfang habe ich ein bisschen draufgezahlt mit billigem Material beim... bei der Radltasche und das war halt einfach ein kompletter Fehl, also wenn da Worcester Faun hängt weil es so schlecht gemacht ist. Und ich hab null Erfahrung gehabt, ich dachte ja na das wird schon passen. Also eben ich bin halt nicht so eine die wie sie denkt durchs Material wird die Leistung besser und dann hat man gedacht naja für meine Bedürfnisse wird schon gelangen. dem war halt nicht. Also darum auch gute Radltaschen ist auf jeden Fall was wert fürs Bikepacking. Jetzt hast du jetzt über Jahre schon die Erfahrungen mit so Spendenaktionen etc. fährst ja diese langen Touren aber auch immer mal kleinere, also im Sommer bei der Tour de Herz kann man bei dir auch immer gut beobachten wo du inzwischen auch andere Influencer oder Profisportler animierst dann auch mitzufahren um das Ganze noch zusätzlich bekannter zu machen.

[35:49] Aber was würdest du jetzt Leuten empfehlen die sagen hey ich möchte auch mal für einen guten Zweck irgendwie etwas tun? Was sind so die Schritte? oder so fängt man damit an oder wie geht man sowas heran? Das wichtigste ist glaube eh dass man weiß was man will und aber trotzdem nicht enttäuscht nicht so funktioniert, weil nur weil man jetzt keine 5.000 Euro erradelt heißt das nicht dass nichts Gutes ist. also man darf dann nicht enttäuscht sein sondern einfach dran bleiben und es ist ja eine Sache die wachsen darf. Und was schon wichtig ist finde ich dass man seine direkte Umgebung mit ins Boot hat gut informiert was macht man da? Und dass man halt dann sagt hey meine Radleistung ist eigentlich nebensächlich wichtig ist, wenn ich wirklich ein Charity-Event mache, dass ich die Menschen über das Projekt so informieren, dass sie gern sagen, hey, da gebe ich ihr Geld her. Weil es gefällt mir und es finde ich super!

[36:51] Und da braucht's wieder Informationen, die umfangreich ist und ja auch das Gefühl vom Vertrauenschaft. also gerade wenn es bei den Herzenskindern geht, hat er das Geld in dritte Weltländer oder man hat jetzt keinen direkten Bezug zu dem. aber dann braucht's einfach... gute Informationsarbeit und dann passt das ganz gut. Dann geben die Leute gerne Geld her. Das heißt, Ziel suchen und einfach viel drüber sprechen? Und sich vielleicht erst kleine Ziele setzen und sich freuen wenn es mehr wird? Ganz genau! Wie fühlt sich das für dich an? Jetzt nehmen wir das frischeste Projekt oder bisher größte, glaube ich. Und wie war das Gefühl als dann am Ende da die 7.000-Euro-Marke geknackt wurde was sich ja noch ergeben hat, du wolltest 5.000 machen und hast es vorhin schon gesagt, relativ schnell viel zusammengekommen und am Ende bei 7.000, wie fühlt's sich das an? Ja unbeschreiblich! Das ist wirklich so ein unvergessliches Gefühl weil es so schön ist wenn man dann weiß was man da tut und was für wunderbare Menschen mal in seinem Leben hat.

[37:58] Also ich kann das nicht oft genug sagen, meine Familie, meine Freund, die supporten mich so sehr, die machen Werbung für mich, sie machen Werbungen für meine Projekte – und ohne die war es ja gar nicht möglich! Und das ist einfach schon ein Wir-Gefühl, also ich möchte da gar nicht sagen, dass ich das allein geschafft habe, sondern das ist wirklich ... ein Projekt, das gemeinsam entstanden ist und auch der Verein Herz bewegt. Die hat mir extrem gut supportet, hat mich ganz oft gefragt, ob es mir gut geht, ob sie irgendwas tun können. für mich? Auch da noch mehr großes Danke, weil wenn die nicht so hinter mir gewesen waren dann fehlt wahrscheinlich auch mir die Motivation, aber gar nicht. Die sind ja echt voll engagiert. mir nix gefällt hat und ich glaube, wenn man dann so einen Verein hat der an so pusht, dann macht das natürlich nur viel mehr Spaß. Definitiv. Das ist echt das Um-und-Aufgaben, ich glaube, dass haben wir zwar gemerkt beim RAN, wie man da auch etwas in Spendenaktion gehabt hat und es war also wichtig mit dir reden weil uns das ja irgendwie im Herzen liegt.

[39:07] Man merkt dann leider einfach dahinterstehen, das ist so schön und gibt halt nur extra Motivation. Das war bei uns der Punkt wo's einfach nur regnt und du musst da treten oder... darfst du treten und denkst dann halt nur, ja du bezweckst was sinnvolles. Und dann tust einfach weiter bis zum bitteren Ende sag ich jetzt so, das ist dann schon eine coole Motivation dahinter. Ja vor allem. Das ist echt was Schönes und was Besonderes. also da vergisst man dann die Sachen, die rundherum passieren. Stimmt. Nur mal ein ganz anderes Thema wie geht es dir so körperlich? Also du fährst dich quasi in deinem Urlaub mehr oder ganz viel Kilometer Und so unterm Jahr fährst du quasi mit dem Rad in die Arbeit, aber machst du da zusätzlich auch noch so Radtrainingseinheiten? oder wie schaut da bei dir der normale Alltag aus? Ich bemühe mich auf jeden Fall also heuer mit dem Studium. Es ist ein Studium nebenberuflich, geht halt über zwei Jahre. Fehlt mir eher ein bisschen die Zeit oder hat man die Zeit gefällt? Ich glaube ich bin heuer vor Irland auch oder zweimal, 200 Kilometer gefahren.

[40:12] Einmal um den Attersee, das waren 219 Kilometer und das war so mein Trainingseinheit. Und ich habe mir nachgedacht okay, passt! Das habe ich geschafft wird der Rest auch funktionieren. Vor allem das Witzige an Irland war ja... Ich hab mir das ausgerechnet mit Komoot und Garmin also mit unterschiedlichen Apps und die haben angezeigt 10.000 Höhenmeter. Ach gmarre Wiesen, wenn ich durchs Mühlviertel fahre dann habe ich mehr Höhenmeter Denkst, das waren dann 18.000. Es war eine rechte Abweichung. Rundungsfehler. Voll! Aber ich habe gehört dass es nicht nur mir so passiert ist, es gibt immer wieder massive Abweichungen. also das hat mich ein bisschen beruhigt wie man das erzählt hat. Aber ja, wie ich immer und ich mache tatsächlich Kraftsport. Also ich schau, dass ich Rücken eben wegen meinem Bandscheibenvorfall vor ein paar Jahren unabhängig vom Radlfahren jetzt gut trainiere, dass ich da einfach schaue, dass sich die Wirbelsäule so gut es geht entlasten, indem wir Muskulatur

[41:13] aufbauen. Das heißt, die Motivation ist jetzt nachträglich. dann doch Kuma? Dass du das quasi nur machst! Genau, genau. Tatsächlich Ja, das stimmt. Also, Krafttraining ist auch fürs Radlfahren dann... sehr wichtig. damals habe ich für das Krafttraining, da gingen nur Leute hin die so stehkosten sein wollen. So Arnold Schwarzenegger oder so aber dass diese an selber ja voll vieri hat und das hab ich damals halt gar nicht so gedacht. aber das hat sich verändert eben. Und ansonsten bemühe mich auch an einem Wochenende so kurz die Zeitressourcen zulassen, dass ich größere Runden fahre also zwischen 70 und 150 Kilometer. Und da bietet sich halt das gesamte Mühlviertel sehr gut an. Also man kann da Höhenmeter machen, man kann ausdauer trainieren und eben auch die mentale Stärke trainieren, wenn du am Sonntag einmal durchs Mühlviertel gefahren bist und da keine Tankstelle ist oder kein Abstöh und nichts da ist dann... Das trainiert einfach alles.

[42:14] Den Geist, den Körper... Alles! Genau Wenn du jetzt eine deine Traumtour am Fahrrad planen könntest Budget egal Anreise Aufwand egal. Wohin würdest du mit dem Rad gern mal fahren? oder wo würdest Du gerne mit dem Rad fahren? so quasi? Nach Portugal. Also das war aber halt dann nicht so wie ich es letzte gefilmt bin über die.

[42:43] Es war dann quasi das selbe wie nach Madrid, nur ein bisschen weiter. Aber ich würde es eben auch wieder in Deutschland und Frankreich und oben drüber sozusagen über Norden von Frankreich. Die große Schleife quasi? Genau! Erstens weil die Franzosen super lieb sind... Also ich kann jeden Frankreich nur wärmsten empfehlen. Die sind so was von nett und hilfsbereit und die kleinen Dörfer glaube ich Gibt so, wie es dort gibt nirgends was anderes. Die sind extrem hilfsbereit. Sie sind ein bisschen verschritten weil sie nicht Englisch kennen als das Wurst. Dafür geben sie halt mit ihrem Körper und Gestik alles richtig ein nettes Volk. Und genau Portugal einfach um so ein bissel Herausforderungen. Es ist wirklich auch noch mal richtig weit weg.

[43:37] Es ist auf jeden Fall auf meiner Liste, die noch machen möchte. Aber nächstes Jahr war es eben nicht wie es sein wird mit dem Studium. Klar das Leben läuft weiter und das nicht nur der Sport wenn man vollberuflich und darüber hinaus engagiert ist. Wie sehen das denn deine Kolleginnen und Kollegen? Wenn du Montag früh in Dienst kommst und dann sagen sie was war am Wochenende und du ja... Bin vorgestern über 300 Kilometer gestern über 200 gefahren, so wie es da bei deinem Tour-de-Herz-Wochenende war. Wie ist da die Reaktion? Manche sind mega beeindruckt! Also die feiern mich total, die rufen sogar auf anderen Stationen an und Fragen. Hey, wie ist das denn gegangen? Weißt du's nicht? Vorher sind wir wirklich aber richtig hier wieder dabei. Unsere Oberärzte, das ist irgendwie so keine Ahnung den Neurologen... Das ist so ein Must-have. Ganz viel haben wir Rennrad voll von... den Assistenzärzten, von den Jungen. und die fragen dann, hey, wie ist's gegangen? Wie war's? Und manche sind komplett unbeeindruckt. Die sagen so auch schon, ja, na gut.

[44:38] Das ist für sie eh nix. So nach dem Motto...

[44:43] So quasi da ging noch mehr. Also wenn man mir freigeben würde, würde ich es nur mal dreihundert fahren, so nach dem Motto. Sie wollen das gar nicht arbitronen oder so, sondern ... Ja nein, die kann das halt einfach! Das heißt, wirst du in gewisser Weise ins Extrem gedrängt oder kommt es von dir heraus? Dass die Touren doch immer länger werden und immer mehr. Nein gar nicht! Gedrängt überhaupt nicht. das Gefühl wie gar nicht. Das ist einfach mein Biss denn ich hab' und schauen mich was nur geht. Also ich glaub', das ist wie bei Oeben, wenn's da mal eine Sache geschafft hast dann denkst du, hey was geht nun? Oder geht noch mehr? Wie kann ich's besser oder anders machen? wo kann ich andere Eindrücke sammeln?

[45:31] Genau.

[45:34] Sehr schön! Zum Abschluss habe ich jetzt noch eine ganz spezielle Frage, weil wir haben ja schon gehört, dass dein Hobby ist Imkern und kannst du da irgendwie vergleichen ziehen? Was kannst Du von Deinen Bienen mitnehmen aufs Radl? Die Bienen sind nicht einfach ein Volk was man extrem imponiert, also da bin ich durch meinen Papa dazugekommen die hat mich auch... Da war ja noch ein kleiner Stopp mitgenommen in Bienenhaus und die war quasi diejenige, die den Honig geschleudert hat. Und da hab ich einfach dieses Teamgefüge schon kennengelernt und ich glaube schon dass man das beim Radlfahren braucht. also wenn man keinen hat der dann supportet auch wenn ich im Moment allein am Rad sitz und fahr. aber man braucht einen Servicemann, der das alles macht, man braucht jemanden, den man um Tipps fragen kann bezüglich Ernährung, der einen mental stärkt und das Radfahren ist für mich ein Teamsport, weil man eigentlich allein komplett verloren war. Und somit ist es für mich aber mal jetzt nicht so wie im Fußball da gemeinsam irgendetwas erreicht sondern halt allein von A nach B fahren, aber da Tour de France zum Beispiel oder so.

[46:44] Aber im Wald ist es ein Teamsports, weil es wie so ein Bienenvolk jeder weiß was er zu tun hat und es gibt auch keinen Neid. Also ich finde Radsport ist ein ganz extrem harmonischer Sport im Vergleich zu einem Fußball, wo Polizei eine Stadt absperren muss weil es sonst eskalieren wird. Nichts gegen Fußball aber es ist halt. beim Radlfahren habe ich noch nie irgendwie erlebt dass jetzt bei der Race Around Austria irgendwo eine Straße gesperrt hat werden müssen in die Fans. das gibt's halt einfach nicht und es ist so harmoniebedürftig wie beim Bienenvolk und das finde ich richtig schön. Schöner Abschluss, glaube ich. Da muss ich mir fast ein schwarz-gelb gestreiftes Trikot besorgen für das Radfahren. Glaubt nur jeder, dass ich ein Fußballfan bin, obwohl ich dann eigentlich eine Biene war.

[47:34] Ich nenne mich Maja!

[47:40] Ich habe eine Abschlussfrage, die ich an dich weitergebe. greife ich nur schon vor und sage schon mal danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Die allerletzten Worte überlasse ich wie immer am Ende Dani und dazwischen nehmen wir dich quasi als Gast. das passt ganz gut. also danke an dieser Stelle! Wir geben in die Shownotes auf jeden Fall den Link zu deinem Insta-Kanal und du kannst jetzt dann auch in deinen Abschlussworten dann auch nochmal gerne sagen wo man vielleicht aktuelle Projekte unterstützen oder dir sonst folgen kann. aber meine Frage ist natürlich muss einfach kommen Es zieht dich trotzdem in gewisser Weise zum Extrem, zu langen Touren etc. Du machst es jetzt momentan mit sozialem Bezug immer und für Dich! Nähe zur Natur und der Bewegung. Aber ist natürlich für mich stellt sich die Frage, kommt da ein gewisser Reiz vielleicht auch auf mal bei einem extremen Rennen dabei zu sein? Egal jetzt ob Race Across Austria, Around Austria oder ganz wo anders in Spanien oder wo auch immer?

[48:43] also gibt ja viele so Events. Reizt dich sowas auch? Und wenn ja was und warum oder warum nicht? Tatsächlich! Ja es gibt da einen Rennen Das bist du eh gefahren, das startet in Linz. Ich weiß jetzt aber nicht wie es heißt. Das ist RACA? Ja genau voll! Also das ist eine Distanz mit glaube ich 300 Kilometer und das ist halt was wo ich mir denke, das schafft die, glaube ich. Fährst sogar durch deinen Heimatort durch? Ja voll! Die habt ihr nämlich verfolgt. Und vorallem da denke ich immer so hey das schaffe ich wahrscheinlich mit hoher... hohe Wahrscheinlichkeit würde es schaffen. Das ist das, wo ich mir denke, okay, das wird gut passen. für alles andere, brauche ich glaube nicht dazu und brauchst du wirklich ein Team was physisch dabei ist und dann brauchst den einen oder anderen Euro, den du da investierst. Und ja die finanziellen Ressourcen habe ich aktuell nicht und ich hab auch keinen Sponsor, außer es gibt jetzt einen Sponsor der sagt hey man diese Bratte mit meinem Geld!

[49:51] Also sehr gerne. Dann kann man mit mir gern Kontakt aufnehmen und dann bin ich ja bereit, dass ich andere und größere Projekte vor. Wenn es wirklich der Geldregen über mich kommt, würde ich mir das Race Around Austria zutrauen. Das ist sicher nicht das Thema aber genau da scheitert's eher an so Sachen wie Geld. Ja das ist eh oft leider so der limitierende Faktor. Verständlich. Das stimmt. Ja, dann meine Abschlussworte. Ich sage auch herzlichen Dank, dass du da warst. Es war echt richtig nettes Quatschen mit dir, voll interessant was du machst und sehr beeindruckend. Und danke, dass Du da einfach der Welt ein kleines Stück zurückgibst. Das ist echt extrem schön! Und ich finde es so gut, dass man solche Leute gibt die einfach andere Leute unterstützen. also Danke. Danke auch, ich hab mich sehr wohl gefühlt bei euch. ihr seid echt sehr sympathisch und habt's mir sehr einfach gemacht meinen ersten Podcast So zu... ja wie sagt man ... meistern?

[50:54] Genau, überleben!

[50:59] Danke. Freut uns auch, danke an alle und schöne Grüße an die

[51:10] Füße.

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Die ganze Folge zum Hören: https://watt-the-f.com/podcast/23-zwischen-bienen-benefiz-und-bikepacking/
