# #22 Über 400 Stunden hinterm Radfahrer – Mario über das Leben im Pacecar

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Watt the F⚡ – der Podcast von Dani & Martin · 28. August 2026 · 60 Min

## Worum es geht

Was macht eigentlich einen guten Betreuer bei einem Ultracycling-Rennen aus – und warum tut man sich freiwillig immer wieder tagelangen Schlafmangel, endlose Stunden im Pacecar und ein Leben zwischen Funkgerät, Ernährung und Radfahrer-Hinterrad an?

Diesmal sitzt Mario Rametsteiner mit uns am Tisch. Er war nicht nur unser Teamchef beim Race Around Niederösterreich, sondern begleitet seit Jahren Ultracycling-Rennen – viele davon im Team von Lukas Kaufmann – und hat mittlerweile bei zahlreichen Einsätzen über 400 Stunden im Pacecar verbracht. Vom Race Around Austria bis zum Race Across America.

Wir sprechen darüber, wie er überhaupt zum Betreuer wurde, wie aus dem anfänglichen „Pulvermensch“ über die Jahre ein Teamchef wurde und warum bei einem Supported-Ultracycling-Rennen weit mehr hinter der Crew steckt, als man von außen vermuten würde. Es geht um Aufgabenverteilung, Verantwortung, Vorbereitung und Teamzusammenstellung, aber auch um Pacecar-Ausbau, Checklisten, Funk, Schlafmangel und die Frage, warum der Radfahrer während des Rennens im Idealfall eigentlich nur noch eines tun sollte: Rad fahren.

Natürlich blicken wir auch auf das aktuelle Race Around Austria und den frisch gewonnenen Weltmeistertitel von Lukas Kaufmann zurück. Mario erzählt, wie fast ein Jahr Vorbereitung in dieses Rennen geflossen ist, was eine funktionierende Crew ausmacht und warum ein vermeintlicher Einzelsport spätestens beim Supported-Ultracycling zum Mannschaftssport wird.

Und weil selbst über 400 Stunden hinter Radfahrern nicht nur aus Planung und Verantwortung bestehen, geht es auch um schlechte Pacecar-Witze, zweifelhafte Ernährung, Kaffee mit Kakao, sehr wenig Schlaf und die Geschichten, die aus einer Crew irgendwann weit mehr als nur ein Betreuungsteam machen.

## Kapitel

- 00:00.000 Begrüßung: Mario zu Gast im Studio
- 02:09.000 Über 400 Stunden im Pacecar – Marios Statistik
- 03:38.000 Zehn Rennen, prägendste Momente: RAA, RAAM & WM-Titel
- 07:38.000 Der Einstieg: Wie wird man Betreuer?
- 09:58.000 Kein Urlaub: Warum tut man sich das immer wieder an?
- 13:44.000 Rollen im Team – vom „Pulvermenschen“ zum Elektroausbau
- 19:53.000 Teamgeist & Verantwortung: den Fahrer gesund ins Ziel bringen
- 26:52.000 Marios sportlicher Weg: Marathon & Rennrad
- 32:41.000 Ein Jahr Vorbereitung: Teamchef bei der Ultracycling-WM
- 40:29.000 Ernährung & Anekdoten aus dem Pacecar
- 47:09.000 Was reizt noch? Pläne & Traum-Rennen
- 51:13.000 Rückblick auf den WM-Titel & Verabschiedung

## Transkript

[0:08] Hallo, ihr zwei Jungs. Und hallo an alle da draußen! Ja und wer sagt hallo zu mir? Das ist in uns auch ja eine Entschuldigung. Verschlafen...hallo Dani, hallo Martin Hallo und herzlich willkommen an alle da draußen. Und hallo Mario, wir freuen uns dass wir hier mit dir zu dritt am Tisch sitzen... ...und nicht nur deine Kommentare im Nachgang bekommen zu den schlechten Witzen die wir in Podcasts bringen! Hallo Mario danke das du Zeit genommen hast für uns? Ja hallo ihr zwei hallo vielen dank. hallo da draußen vielen dank dass ich bei euch da sein darf. zum podcast Vielen Dank dass ich beim Rennen rund um Niederösterreich meinen ersten Sieg als Betreuer einfahren hab dürfen, es war mega Erlebnis und ja freue mich auf die nächsten Minuten oder wie lange wir auch aufnehmen werden. Danke für die Einladung!

[1:09] Voll schön, dass du Zeit hattest und du hast jetzt schon vorweggenommen. Also manche kennen dich die unseren Podcast verfolgen schon zumindest namentlich aus den Berichten von Grieskirchen dem RAN oder dem ein oder anderen anderen Extrem-Sport-Event. Ich zitiere mal kurz Google's KI auf die Du uns hier gebracht hast! Du bist ein österreichischer Sportteamchef Radsportler und Forscher aus Oberösterreich Und hast natürlich besonderer Bekanntheit erlangt Jetzt kürzlich im August 2026 als Teamchef Lukas Kaufmann und dessen historischem Triumph zum Ultracycling Weltmeister. Und ganz spannend finde ich natürlich auch deine Laufsport- und Engagementbeschreibung, die Eke Gugge Kairita ausspricht! Also zum Glück kennen wir dich ja und wissen dass tatsächlich ein Teil davon absolut stimmt, auch wenn das sehr Wikipedia Like formuliert ist. also es freut uns sehr, dass du da bist und wir mal wirklich deine nicht nur wiedergeben können was wir so glauben, dass Du denkst und sagst sondern wirklich etwas erzählen kannst. Und einsteigen würde ich gleich mal mit dem coolen Blatt Papier, was du da mitgenommen hast.

[2:16] Du hast eine ziemlich coole Statistik mitgenommen. Was steht da drauf? Ja also ich habe meine letzte Woche am Wochenende nachdem ich die Einladung von euch erhalten hab, habe mich hingesetzt und habe mir eigentlich Gedanken gemacht was könnte interessant sein, was könnte euch zu interessieren, was könnt ihr euch da draußen interessieren?

[2:38] durch den Kopf gehen lassen und im Internet nachgeschaut, bei welchen Rennen ich jetzt schon als Betreuer dabei war welche Platzierung das wir da eigentlich gehabt haben. Und was mich natürlich brennend interessiert hat dann wie viele Stunden ich schon auf nette Hintern eines Radfahrers oder einer Radfahrerin schauen darf und eben wie viele stunden ich in einem Pacecar verbringen durfte und war dann selbst sehr überrascht dass das über ein halbes Monat mittlerweile ist, dass ich rein im Auto hinterm Radfahrer nachgefahren bin. Du betreuest seit ... ... 2020 quasi Ultracycling-Events primär für Lukas, Lukas Kaufmann haben wir schon drüber gesprochen mit dem das Ganze ja auch anfing bei dir und hast darüber etliche Rennen. also ich sehe jetzt hier zehn Stück aufgelistet wenn ich es richtig gezählt habe, zehn Rennen in jetzt quasi sechs Jahren begleitet Und du sagst es selber, wie viele Stunden du im Auto gesessen bist.

[3:38] Aber vielleicht ganz kurz erst mal, das muss man ja einordnen können was für Rennen das ungefähr sind. denn ist natürlich einen Unterschied ob man da so und ich sage jetzt mal wie bei uns etwas Kleines wie das RAN wo du ja nur einen Tag quasi eingespannt bist also nur zwei vierundzwanzig Stunden am Stück aber plus ein bisschen war's aber ist natürlich nochmal eine ganz andere Challenge sowie jetzt um Österreich oder durch Amerika. Was sind das jetzt für rennen die du da so drauf hast? Welche zwei, drei davon sind dir vielleicht auch besonders in Erinnerung geblieben? Also zuerst einmal möchte ich mal eure Zeit beim RAN hoch herausheben. Wir waren da nicht vierundzwanzig Stunden unterwegs sondern einundzwanzig Stunden und dreiunddreißig Minuten. also macht sich das nicht schlecht sondern ihr habt den Sieg geholt in der Mixed-Zweierwertung. Das war ein fantastisches Rennen und war ja trotzdem ein prägendes Erlebnis auch gleich auf die Frage zu kommen Es war das erste Mal nicht beim Lukas dabei, es war das Erste Mal ein Zweierteam. Das ist natürlich eine ganz andere Herausforderung von dem her für mich absolutes Neuland.

[4:42] Was sonst irgendwo in die Erinnerung geblieben ist, sind natürlich meine allerersten Rennen des Race Around Austria- 2020 mit Lukas, wo ich das Glück gehabt habe, gemeinsam mit den Lukas ins Ziel einfahren zu dürfen. Und ich kann mir eigentlich noch heute daran erinnern wie wir uns jetzt vor ein, zwei Wochen waren. waren eigentlich die Gefühle dann ganz zum Schluss überwältigend, also beim Ziel-Einlauf. Ja, sind wir wieder mal in die Tränen gekommen seit Ewigkeiten davor? Also ich ja... Irgendwo wenn es dann Gefühle gibt bin ich schon nahe am Wasser gebaut. aber das war ganz extrem damals wie man da ins Ziel gekommen sind und einfach dieses Rennen so positiv abschließen können. In der Hinsicht dass wir gesund ins Ziel kommen sind, da super Zeit gehabt haben und das war natürlich irgendwo prägend für mich. Und was auch irgendwo ein prägendes Erlebnis war, ist trotzdem das zweite Mal Amerika gewesen mit Lukas letztes Jahr im Juni. Das war in der Hinsicht prägend weil am Anfang des Rennen sehr schwierig war glaube ich für Lukis selbst also für die ganze Betreuer Crew.

[5:46] es ist nicht so gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben, wir haben ganz andere Erwartungen gehabt und ich habe im Vorhinein schon gewusst dass ich früher heimfliegen darf muss, wie auch immer dass man das sehen möchte. Ich bin ein Jahr zuvor gefragt worden ob ich an der Hochzeit von meinen besten Freunden teilnehmen möchte und natürlich fliegt man da dann auch früher aus Amerika heim wenn so ein einzigartiges Erlebnis dann auch bevorsteht. Und ja nachdem es dann eigentlich nach einem halben Rennen in Amerika letztes Jahr sehr gut gelaufen ist und die Motivation bei der ganzen Mannschaft war der Spaß wieder zurück war habe war es auch eine Achterbahn der Emotionen. Mit einerseits freut man sich auf Zuhause, auf die Freundin... Auf die Freunde, auf diese Hochzeit aber andererseits verlässt man sein geliebtes Team wenn ich sie zu sagen darf. Es ist schon eine prägende Zeit, wenn man da sieben Tage auf engstem Raum ist und ja auch mit der Vorbereitung und irgendwo war das.

[6:46] Das sind irgendwo meine prägendsten Erinnerungen. und natürlich jetzt ... es ist jetzt eine Woche zwei, drei Tage aus. Wie man in St. Georgen jetzt am Samstag, am fünfzehnten August mit Lukas ins Ziel kommen sind und den Weltmeistertitel Ultracycling feiern dürfen ist natürlich ja ganz präsent. Das ist trotzdem irgendwie das absolute Highlight einfach in dieser Betreuungskarriere wenn du so schön angesprochen hast aus Google raus. Das sind wirklich richtig schöne Highlights. Und Gott sei Dank haben da der Martin und ich auch einige Teile davon miterleben können, das können wir beide glaube ich ganz gut bestätigen dass die Emotionen, die du angesprochen hast einfach ein Kernelement von so einem Rennen und ich glaube eins von den wichtigsten Sachen ist, warum man da immer wieder mit dabei ist bei so einem Rennen. Das bringt mich gleich zur nächsten Frage Mario. Wie bist du überhaupt das Ganze reingerutscht? Dass du da so betreuer geworden bist, muss man auch Ausbildung machen oder hat man einfach viel Urlaub und weiß nicht was man tut?

[7:49] oder ist das Hobby ein paar Radl-Popos anschauen? Und eigentlich...

[7:57] Ja! Wenn man es so will, vielleicht schon eine Ausbildung. Weil wenn ich da ganz kurz zurück schwenken darf... ...ich bin mit Lukas gemeinsam in die HTL in Leonding gegangen und habe in Lukas da kennengelernt dürfen. Und der Lukas hat mich dann... Ich glaube das war im Jahr 2019. Hat er mich schon ein erstes Mal gefragt, ob ich ihn rund um Österreich begleiten möchte? Da hab' ich aber leider keine Zeit gehabt weil ich in einem Praktikum war im Sommer. 2020 war er dann früher dran! Das war das Covid-Jahr was nichts anderes gegeben hat als dieses Race Around Austria von dem ich vorher schon erzählt habe. Da war er früher dran, da war es März oder April. Martin du weißt das vielleicht auch noch? Ich weiß auf jeden Fall. nur wir sind am Vorabendkreuz gemeinsam gesessen mit glaube ich fast zwanzig Betreuern oder ja sechzehn bis zwanzich Betreuern also alle aus Trimborn. aktuell. und ja da hat mich der Lukas eben gefragt gehabt ob ich mir das vorstellen kann. Zeit habe ich grundsätzlich gehabt, das auch. Das heißt man kommt ja nicht recht raus. Schauen wir uns das halt an. Wird sich ein lustiges interessantes Erlebnis, ich tu selbst Radl fahren?

[9:00] Kann man das überhaupt nicht vorstellen wie das funktioniert dass man da rund um Österreich die 2.200 Kilometer in möglichst kurzer Zeit fährt. Hab natürlich etwas gewusst über den Christoph Strasser und nicht im Detail bis jetzt weiß also ich war da schon eher unvorbereitet bin das ganze Gang Damals ist die gesamte Betreuer-Crew, wenn man das jetzt vergleicht von ... ... zwanzig zwanzig auf zwanzig sechsundzwanzig. Genau! Und irgendwie hat Spaß gemacht. Ich wollte trotzdem in Lukas auch immer wieder unterstützen, wenn er mich gefragt hat und ja, glaubt dass ich... Ich mache scheinbar einen guten Job nachdem ich auch von anderen Teams gebucht werde wie von euch zwei. Was mir natürlich freut was auch wieder Erfahrung ist. und ja wenn sie sich irgendwie zeitlich einrichten lasst Und ich mir die Zeit nehmen kann und irgendwo ein Sinn in dem Projekt sehe oder man denkt, es wird sicher lustig. Dann schaue auch, dass ich da irgendwo dabei bin.". Du hast jetzt gesagt, das ist Spaß dabei? Gleichzeitig haben wir auch darüber gesprochen schon... Das ist ja auch immer ein bisschen nennen was mal leiden auf der... Also nicht nur der Radfahrer oder die Radfahrerin leidet sondern das ist ja für den Crew nicht unbedingt Urlaub!

[10:10] Das ist ihr glaube ich immer der Punkt. Es ist ja kein Urlaub, sondern das is' ja harte Arbeit. Was sind trotzdem die Argumente wo du sagst Das führt trotzdem zu so vielen euphorischen Momenten unabhängig von vielleicht einem Sieg oder so. Das ist natürlich jetzt mal ganz klar, aber was sind die Argumente wo du sagst ja zehn Tage quer durch die USA mache ich wieder mit sehr wenig Schlaf? Oder wie jetzt? Was habt ihr erzählt? Ihr habt irgendwie unter zehn Stunden Schlaf gehabt oder sowas über die vier Tage? Ich habe vorher nachdem wir bei der Dani zu Hause sind und vorhin schon kurz gequatscht haben, weil die Dani schimpfen müssen. Ich hab mir heute als Vorbereitung schon den Podcast vom letzten Freitag angehört, wo die Dani noch anpreist. Wir haben über zehn Stunden geschlafen. das ist ja wie man es sehen möchte. wir haben am Rennstart als erster nur in Gmünd schlafen dürfen. fünf Stunden ungefähr einem richtigen Bett und sind dann ab dem ersten Zeitpunkt wo wir im Pacecar waren haben wir also die Dani und ich und der Helmut aus dem Pacecar haben glaube ich fünf Stunden fünfzehn in drei Nächten.

[11:10] Ja, es war ein Abend nicht eigentlich im Wohnmobil, wo ich schlafen oder powernappen dürfen. Deswegen auch dieser Einspieler von der letzten Folge, wenn ich das noch ansprechen darf mit... Es war keine Schlafpause, es waren lange Powernaps. Genau, zurück zu den Emotionen und irgendwas. Wieso tut man sich das immer wieder an? Also ... Es ist einfach schön für mich irgendwo, wenn wir Leute kennenlernen dürfen so wie jetzt da mit euch beiden am Tisch sitzen darf, dass sie sich irgendwo Ja, Bereicherung fürs Leben wenn man immer wieder Menschen kennenlernt und dann auch irgendwo von ... aus verschiedenen Sparten kennenlernen sowie du, Martin. Du hast deine eigene Firma du bist viel unterwegs. das ist irgendwo spannender Fokus bei der Dani weil es Glück gehabt hat dass die Dani physio ist und ich selbst schon bei der Dani in Behandlung war. die hat mein Ziel einem Marathon zu finishen Ja, im weitesten Sinne erfüllt. Indem es mir geholfen hat meine Beine wieder so zu richten dass ich letztes Jahr meinen ersten Marathon finishen hab dürfen und das ist ja mal ein ganz großer Punkt, dass ich einfach das irgendwo mache, dass sich Leute kennenlernen und eine richtige coole Zeit habe.

[12:17] Das macht mir wirklich Spaß und dass man einfach dann irgendwie weiter nach sie noch trifft, was es macht. Z.B. Letzte nach Amerika haben wir uns im September beim Helmut getroffen. Der hat gegrillt für uns alle, da haben wir einen super Abend gehabt, haben nur eine Gaudi gehabt. Wir haben über was anderes aussprechen können als Radfahren weil natürlich jeder hat andere Sachen auch immer im Leben aber uns vereint irgendwo das Radfahren. Und das macht es schön draus und... Es ist natürlich eine sehr, sehr harte Zeit wie man sagt jetzt wieder gesehen und am eigenen Leib spüren haben dürfen. Es ist nicht gerade lustig, wenn man noch eineinhalb Stunden im Bett war, draußen Autos vorbei fahren und Wohnmobil weil man nur auf irgendeinem Sportplatz-Parkplatz steht wieder aufgeweckt wird und das heißt in einer halben Stunde ist der Radfahrer da den wir dann ja Teilweise ins Bett begleiten, teilweise beim Duschen helfen. Die anderen dürfen dann wieder die Räder putzen und warten, so wie es ein Teil des Teams gemacht hat. Es ist schon anstrengend und zacher.

[13:19] Man denkt sich jedes Mal wieder, wieso mache ich das? Aber wenn ich jetzt noch mehr an einem Marathon zurückdenke ... Ich bin erst einmal gerennt, würd mir schon wieder taugen, aber im Ziel habe ich mir gedacht... Wieso tut man sie das an? Dann hat mich irgendwie das Gefühl, dass diese einfach eine geile Sache ist! Es packt dann irgendwie und ja, ich weiß nicht was. Das sind irgendwie, glaube ich, Sportler die haben da einfach die Droge darin wenn man das so sagen kann. Du hast jetzt schon angesprochen, also viele verschiedene Aufgaben quasi in so einem Team. Was hat sich bei dir verändert? Weil du warst dir manchmal nur Teil des Teams und jetzt warst dich quasi so Chef des Teams. Das waren ja trotzdem zwei verschiedene Rollen obwohl es ein und derselbe warst. Was ist da für dich einfach die Schwierigkeit? Oder was hat sich da jetzt verändert. Ja, also wenn ich zurückblicke an das Jahr 2020 war ... Da hab' ich dein Job gehabt so ein wenig. Ich war der Pulvermensch, der in der zweiten Reihe gesessen ist. Nutrition-Manager, meine ich, doch bitte! Damals haben wir das englische Wort noch nicht

[14:20] gehabt, glaube ich. Nein, damals habe ich die Getränke herrichten dürfen müssen. Türfen, da wars gleich ... ich glaub nach zwei, drei Stunden fast zum ultimativen Fehler kommen weil ich die falschen Tabletten erwischt hab. Da hätte der Luki fast fünf oder sechs Magnesium Tablette gekriegt und dann hätten wir wahrscheinlich das Rennen nach ein paar Stunden aufhören können. Er hat das Gott sei Dank erkannt! Der hat mich da geprüft... Ja was sind die verschiedenen Aufgaben? Ich bin da irgendwo auch reingewachsen wie gesagt vorher schon. Das war ganz neu für mich. Im ersten Jahr Amerika 2024 habe ich den Mechaniker sozusagen spielen dürfen. Ich war da sehr, sehr froh dass der Jürgen unser Teamarzt selbst begeisterter und begnadeter Radfahrer dabei war. Nur ein paar Sachen, ein paar Tipps gegeben hat. Wir haben dann Gott sei Dank fast keine Probleme gehabt. also ich habe eigentlich jedes Mal nur in der Nachtschicht oder in der Nacht, wenn der Luki geschlafen hat, und die Räder geputzt. Im Jahr drauf in Amerika hab ich dann für das Pacecar die gesamte elektrischen Innenausbau gemacht den Funk gemacht.

[15:29] Das war schon eine sehr große Aufgabe und sehr viel. Da muss ich ganz kurz einhaken, weil es klingt so nebenbei. Ja voll, voll! Also das haben wir uns eh schon einige mitgekriegt. Ich bin froh wenn ich meinen Computer ein- und ausschalten kann. Aber was du da jetzt mal in den Pacecar lieferst also... Unglaublich. Respekt! Jetzt KW sowas, von pipifein verlegt und ... Hochwertige Elektroinstallations im Haus, wo ich wohne, nicht so schön bin? Ja, voll, voll. Also falls jemand irgendwer ein Pacecar ausbauen will, dann ist das jetzt blöd, wenn ich Werbung mache für Mario. Weil vielleicht brauchen wir auch wieder mal ... Ähm ... aber Mario, also Respekt vor dir, Mario. Das ist echt genial was du da ... Kaufen Sie jetzt bei Marios Pacecar Service www.marios-pacecarservice.at. Aber was ich damit sagen will, mich fasziniert das so. Weil jetzt einzelne Mitglied ist einfach so wichtig in der Team und jeder kann generell einmal alles aber eins besonders gut. Und das ist so wertvoll! Das glaube ich macht es dann auch letztendlich aus.

[16:30] Du als Techniker quasi aus deiner Mannschaft egal ob das Radl ist oder das Auto. So traumhaft richtig cool. Absolut. also ich glaub du sagst das ganz richtig man muss irgendwann die... Wie soll das jetzt am besten sagen? Die Fähigkeiten für jeden Mitarbeiter blöd gesagt oder für jeden Betreuer finden. der eine ist radbegeistert, weiß wie er am Rad schraubt. Bei dir da eine Wissme du bist physio wir haben dieses Rennen einen zweiten Physio mitgehabt. wir haben zum Beispiel Martin immer wieder mit gehabt der ist in Social Media tip top. also da schlocken kein Mensch in den schlechten Witze zu motivieren. genau ja ich bin ich habe Erfahrung aus der oder hab die HTL gemacht. von dem her weiß ich da ein bisschen, was ich tue. Es gibt dann wieder so wie ein Haas Thomas der jetzt zum Beispiel dabei war bei euch dabei war, der selber Amerika gefahren ist, der kennt natürlich die Situation aus Sicht des Radfahrers und auch Aus Sicht des Betreuers, was glaube ich mega wertvoll ist für solche Rennen. Und ich glaub das wichtigste ist einfach dass man irgendwas jeder Sparte hat und diese Fähigkeiten bündeln kann.

[17:33] und das haben wir glaube ich auch diesmal ganz gut geschafft. Darin gehen vielleicht auch noch mal zurück auf meine Thematik, was ich immer gemacht habe. Ich hab dann im letzten Jahr diesen Elektroausbau gehabt in Funk gehabt und das war richtig viel Arbeit, da habe ich es ja angesprochen. Ich habe mir die Stunden nie aufgeschrieben, aber ich glaube, da hätte ich fast ein Monat arbeiten gehen können. Was da an Arbeitszeit draufgegangen ist für das Ganze, um so schöner zu hören ... so gut ankommt, was ich da zusammengebaut habe und es gefreut mir trotzdem auch jetzt mal selber wenn wir das dann einbauen weil's einfach clean ist. Weil da haben wir mittlerweile glaube ich zwanzig oder dreißig USB Anschlüsse zum Laden von eigenen Handys vom Laptop, von einer Dashcam, vom Funk, vom Garmin, von was auch immer alles und das braucht man trotzdem im Pacecar Und ich glaub' das ist ganz ganz wichtig dass das gut aufgebaut ist. Ich hab schon gesehen Mit den USB und zwölf Voltadaptern, die in den Fahrzeugen sind sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Und ich glaube nichts Blöder ist das da der Garmin nicht geladen wird oder das Funkgerät nicht funktioniert weil der Akku leer ist?

[18:35] Oder vielleicht das Navi selbst nicht funktioniert im Auto? Ja dann kann man glaube ich so rennen vergessen wenn es nicht funktionieren. von dem als gleiches. ganz wichtig ist aber auch wenn ich jetzt ansprechen darf genau so ein Pacecar Innenausbau weil wir vorhin privat schon vor der Aufnahme darüber gesprochen haben. Wir haben da heuer das Glück gehabt, dass wir eigentlich zwei Tischler dabei gehabt haben bei den Rennen. Die wird letztes Jahr in Amerika schon dabei waren und so was ist ganz wichtig, dass man einfach ein Auto perfekt vorbereitet hat weil spätestens nach vierundzwanzig Stunden ist das Auto verwüstet. In keinem schlechten Sinn jetzt, weil wenn man sich ein bisschen drauf schaut und vielleicht in den Nachtschichten oder in den Schlafpausen das wieder ein wenig zusammenräumt ist. Das ist gut. aber wenn ich mir jetzt dann ja unser RAN denke, wo wir eigentlich zwei Riesen-Gewandkisten gehabt haben und ein Tragerl für die Nutrition, für die Ernährung, für eure Pulver... Ja, ist sicher verbesserungswürdig.

[19:36] Aber es ist auch so gegangen. und ja das sind dann immer die Verbesserungen. wie haben wir jetzt wiedergefunden? Es gibt nur die eine oder andere Sache aber an der Perfektion nag man noch nicht ganz möchte ich jetzt nicht erwähnen aber es ist schon sehr gut was wir jetzt glaube ich haben und das ist ein ganz ganz wichtiger Bestandteil für so einen Rennen. also natürlich muss der Radfahrer seine Watt auf den Asphalt bringen und das muss fahren und mit der Müdigkeit umgehen. Was glaube ich ganz wichtig ist, dass erstens ein Team da ist. Ja, wirklich opferbringt. Also das... ich weiß noch im ersten Jahr vielleicht Martin erkennst du auch noch oder weißt du das auch noch? Der Gregor der damalige Teamchef hat uns damals gesagt in diesen vier fünf Tagen heißt's dass man seine eigenen Belongings mehr oder weniger nach hinten stellt und für den Radfahrer in dem Fall damals für den Luki da ist Und ich glaube das ist auch das Wichtigste. also Prinzessin die vielleicht mit der goldenen Handtaschen unterwegs ist Die braucht man ins Pacecar nicht reinsetzen ohne dass sie da jetzt irgendwo Ja, werten möchte oder irgendwen mobben möchte oder wie ich immer.

[20:36] Aber das funktioniert einfach nicht. Also man muss einfach damit klarkommen dass man vielleicht mit drei vier Tagen nicht duscht, dass man stinkt. Dass man gerade zum Zähneputzen kommt... Glaub aus nach dem Fahrerricht in der Nacht, dass wir vielleicht auch mal im Fahrrad zwingen müssen. Einmal stehen bleiben weil sonst wär man im Pacecar einen Unfall haben hat es auch schon gegeben. Ja, ich glaube das ist ganz wichtig. Genau dass man die Tür öffnen muss und während der Fahrt vielleicht sein Geschäfts ein kleines Erledigen muss. ja es sind so Sachen wir können darüber lachen. Ich glaube wie auch Außenstehender kann sich das alles nicht vorstellen. aber es ist einfach ganz ganz wichtig dass man blöd gesagt hat umgangssprachlich als Betreuer durch den Dreck gehen kann und trotzdem den Radfahrer voll unterstützt. und da ist das allerwichtigste das einfach das Team hinter dem Radfahrer steht. Mit dem haben wir auch schon Probleme gehabt in den letzten oder über die Rennen drüber gesehen, nachdem man sich erst gesagt hat um die Liste ist lang mit den Rennen. Ich kann mir ein paar Situationen erinnern. ich glaube das das wichtigste ist dass das Team funktioniert und dass man einfach top vorbereitet ist.

[21:38] weil wenn man zu seinem Rennen hinfährt und sagt ja wir fahren da einfach rundherum und ihr helft es mir ein wenig dann kann es gut sein, dass man seinen Ziel erreicht indem man das Ziel erreicht und gesund zurück ist. Aber man wird nicht ganz vorne mitfahren, glaube ich. Ganz einfach! Ich würd grad sagen, das kommt wahrscheinlich auch auf die Zielsetzung an. Die man hat. wenn man ganz vorne dabei sein will muss wahrscheinlich mehr stimmen als jemand der halt irgendwie in der Karenzzeit durchkommen will weil es trotzdem ein Lebensziel so mal beweisen will dass man so eine Strecke bewältigen kann. Gleichzeitig wird's dadurch nicht zwingend einfacher aber es wird ja länger. also heißt auch für die Betreuer Crew auf einmal wieder länger. Das klingt dann so, ist ja dann egal aber in Wahrheit bist du auf einmal wenn du da keine Ahnung sechst oder sieben Tage unterwegs bist haben wir ja das RAAM-Prinzip dann auch um Österreich auf einem und dann wirds auch schon wieder Ganz richtig. Ich muss sagen, wie jetzt beim Race Around Austria nachgeschaut habe am Sonntag, ich glaube um die Dreizehn oder dreiunddreißig ist Italienerin, die Sarah, ich weiß jetzt den Familiennamen nicht ins Ziel kommen, da haben wir gedacht, da hab' ich dazwischen schon wieder zweimal geschlafen und war eigentlich schon wieder fast ausgeschlafen daheim.

[22:47] Ja, das sind fünfeinhalb oder fast sechs Tage unterwegs, das ist natürlich fast das Doppelte vom Rennen von uns dahingehend, das habe ich mir in Amerika schon immer gedacht. Allerhöchsten Respekt! Wenn man als Betreuer einen Radfahrer betreut der jetzt nicht auf den Sieg fährt, sondern aufs Durchkommen fährt weil das Erlebnis ist ein wahnsinniger Lifetime-Erlebnis für denjenigen vielleicht, der zehn, elf Tage braucht. die weiß ich nicht Karenzzeit sind zwölf Tage oder vierzehn Tage in Amerika aber ein Radfahrern der da elf oder zwölft Tage braucht. Ich glaube nicht, dass man selbst als Betreuer mehr Erholungszeit hat. Weil man hat genauso seine acht oder zwölf Stunden Erholungszeit was sie ja letztens mal schon angesprochen habt. aber du hast halt einfach drei vier Tage länger die es durchdrucken musst. und dementsprechend muss ich sagen allerhöchsten Respekt betreuern die so einen Rennen betreuen um bei einem Ja, es soll jetzt nicht wertend klingen oder vielleicht langsam ein Radfahrer der das Ganze einfach als Meilenstein in seinem Leben.

[23:49] Dass er auf seiner To-do-Liste ein Hakerl machen kann, dass man sowieso was andert und das Betreut ist glaube ich nur mehr ganz andere Geschichte als wir bei diesen schnellen Radfahrern wo jetzt dabei war wie gesagt bei euch und beim Luki ja Die drei Vierschichten, die drückt man um den Blick und sagt jetzt in Österreich, wenn es dann nur mehr zwei werden. Irgendwann ist der Schlaf einfach die Schlafdefizit so groß dass er gefährlich wird glaube ich. Ja das ist ein guter Punkt weil das ist ja schon eine wichtige Rolle, dass die Betreuer hinter dem Radelfahrer auf den Radfahrer aufpassen. Ich glaub das ist auch vieler nicht bewusst weil die glauben ja viel lustig. da ist mir zu dritt in einem Auto drin und es ist ein wenig lustig und wir machen blöde Scherze. Und isst ein wenig? Und trinkt ein wenig! Am Grunde genommen haben wir ein einziges Ziel und das ist den Radfahrer von A nach B gesund ins Ziel bringen. Und dessen muss man sich glaube ich auch bewusst sein, dass das eine richtig große Verantwortung ist und dass da wir auch voll gut zusammengearbeitet haben. Wenn der eine gerade zum Beispiel nicht mit dem Luki reden hat können, ist das Mikrofon weitergegeben worden zu dem anderen?

[24:52] Das macht es glaube ich dann wirklich aus. Also absolut! Du sprichst das ganz richtig an. Das Allerwichtigste für mich bei jedem von diesen Rennen ist, dass man den Radfahrern die Radfahrerin gesund und heil wieder ins Ziel bringt weil es hat jeder daheim irgendwie eine freunde Familie und ja nicht schlimmer ist das vielleicht irgendein Unfall ist oder was passiert? Ja, ich möchte glaube keine erleben und von dem heißt es die allerhöchste Priorität wenn ich jetzt in so ein Rennen gehe ist, dass ich meinen Athleten wieder gesund ins Ziel bringen wurscht was Ergebnis des dann ist. Ja, du hast das ganz richtig gesagt. Das sind einfach ein Phasen wo man dann selber als Betreuer übermüdet ist und ich weiß noch wie oft die gegen einen Schlaf ankämpft haben jetzt da rund um Österreich. Das war manchmal gar nicht mehr ganz so lustig gerade wenn man dann irgendwann nichts mehr zum Reden hat weil vielleicht mal beim Liebflug nach vorne fahren muss oder weil der Funk grad da auch schon geworden ist oder weil man dann irgendwo am Handy nachschauen muss. Das Wichtigste natürlich dass der Radfahrer unterhalten ist Das haben wir relativ gut gelöst, dass dann einfach, wie du sagst, einmal wer anderer das Mikrofon genommen hat.

[25:56] Es ist glaube ich auch für einen Radfahrer ganz gut. Wenn er nicht vierundzwanzig sieben nur zwei Stimmen hört weil man eben sich abwechselt im Pacecar von der Schicht her es gibt zwar Navigatoren die ihn normalerweise mit den Radfahrern reden sondern das ja vielleicht wirklich von alle sechs Mitgliedern diesen Zwei-Pacecar-Schichten wirklich die Stimmen hören und am Bläden Witz aufs Ohr kriegt oder irgendeine lustige Geschichte, eine private Geschichte wo man über irgendetwas reden kann. Wichtig ist in dem Sinne einfach, dass man den Radfahrer irgendwo unterhalten und ablenkt von diesen Strapazen, die er sich da selbst antut. Und wo ich einmal wieder sage, selber schuld weil... Man macht sich das selber! Man würde es, es wird nicht gezwungen. also wenn dann wieder irgendwer jammer, das ist so zach, denke ich mal Ja, aber du hast das selber ausgesucht. Das lässt sich jetzt immer leicht sagen! Du hast es bei uns auch durch den Ring gefahren sein.

[26:49] Hättest du damit zusammen gegessen vorher? Du hast viel gesagt zu Team und nennen wir es mal Leidensfähigkeit von allen Teammitgliedern oder Verzicht auf die Eigensachern. zu dem sportlichen Aspekt. Du hast eh schon gesagt Marathon gelaufen. Wir wissen dass du Rennrad fährst weil wir durften in Grieskirchen mit dir im Vierer-Team dieses Jahr fahren. du bist die Salzkammergut-Trophy schon gefahren, warst du in diesen ganzen Sportssachen auch schon so ambitioniert unterwegs bevor du diese ganzen Betreuung gemacht hast also vor 2020. Bevor das eigentlich losging mit dem Ultrasport und war es quasi ein Grund dass du dazu gesagt hast oder ist durch das Ultrathema bei dir auch die sportliche Zielsetzung mehr geworden? Ja, das ist jetzt glaube ich sehr schwer. zu sagen Ähnlich wie der Lukas, nur vielleicht in einem... oder war schon ein wenig öter als er. Ich war auch kugelrund wie der Luki damals. Man war nicht so leicht da, dass ich noch von einmal Ferien das ganze Gewicht runtergebracht habe, aber dann irgendwie trotzdem einfach auch mal den Sport für mich entdeckt und ja Spaß am Sport gehabt bin in Linz Viertelmarathon gelaufen von der Schule aus mit Freunden usw.

[27:59] Ja die Ambitioniertheit. Irgendwas setzt man sich einfach ziele hat es. Ich weiß noch, mit einem Freund haben wir mal gewählt damals. Das ist Jahre Aas, ich muss in Halbmarathon in Linz unter einer Stunde dreißig laufen und er muss dafür Radrennen mit über neununddreißiger Schnitt machen und wir spielen uns gegenseitiger Kisten Bier. Ja es war ausgeglichen! Also ja... Es war für mich utopisch also muss ich für ihn auch utopisch sein. Ja schlussendlich jetzt vor zwei oder drei Jahren habe ich's geschafft dass ich den Halbmarathon unter eins dreißig renne. Ich kann es ehrlicherweise nicht ganz genau beantworten. Sicher macht sich irgendetwas aus, wenn man sowas sieht. aber es sind einfach die Verhältnisse kann man glaube ich jetzt sehen so Ultra Rennen gegen einen halben Marathon wo mal ein neunzig Minuten auch im Grasrennen, blöd gesagt, Wir fahren ja auch mal im Gras. Ja, wir sind in Österreich. Nein, Grieskirchen, da bin ich niemals im Gras. War auch lustig! Es macht Spaß immer wieder neue Sachen zu machen so wie ein echter Marathon der schon... Das ist irgendwas was man im Kopf oder als Läufer glaube und was man einfach irgendwo machen möchte.

[29:10] Ja, ich hab's vorhin mal angesprochen. Man denkt sich immer wieder ... Ich weiß bei jedem Halbmarathon Kilometer, sechzehn, siebzehn gehts da dreckig und du denkst du machst diesen Scheißdreck nie mehr wieder, Entschuldigung den Ausdruck! Und einen Tag nach dem halben Marathon schaust schon wieder wann sind die nächsten? Weil das ist einfach... ja, ich glaube ich brauch dir Martin dann nichts sagen mit dem Triathlon was ich weiß von dir. Und ja, Dani ist jetzt noch eher jung im ... wie soll ich es sagen im Renngeschäft zumindest nicht beim Radsport aber Wir haben noch nicht geredet, wo sie eigentlich in den nächsten Rennen sind. Aber ich bin mir sicher, ob es beide schon wieder irgendwelche Pläne, weil das einfach diese Faszination ist. und ja... Es macht Spaß! Und natürlich wenn man dann irgendwas reißt und wenn man seine Ziele erreicht so wie ... Ja, ich weiß nicht unter zweiundzwanzig Stunden. Das RAN glaube ich war euer Ziel. Einen Halbmarathon in eins dreißig, einen Marathon finishen, ein Race Around Austria unter die Top drei oder wie auch immer das RAAM gesund finishen in einer gewissen Zeit. Das sind einfach Ziele! Und wenn man Ziele erfüllt, glaube ich motiviert sich selbst, dass es rausbringt... Dass man so was wiedermacht, weil wenn ich jetzt sage... Ich nehme mal vor ein Marathon in einen Zehn rennen.

[30:20] Einen Halbmarathon in eins zehn, weiß ich selber das geht's ja nicht aus. und wenn ich aber fest dran glaube, vielleicht schaff ich's, weil einfach der Kopf irgendwo da ist Aber wenn wir dann vielleicht mit eins fünfundzwanzig ins Ziel rennt Dann ist man komplett down und wird womöglich sowas gar nicht mehr da ist. Und man muss auch eine gesunde Zieleinschätzung haben und ich glaube allgemein über diese vielen Sportevents und ja, ich hab das vorher gesagt die Betreuung. es ist Jeder von uns Betreuern, die jetzt beim Lukas rund um Österreich dabei waren, tut Radfahren bis auf einen der vielleicht nur freizeitmäßig fährt und nicht ambitioniert ist. Aber es ist glaube ich einfach... Man macht so was auch noch wenn man selber Sport begeistert ist. Also ich glaub' nicht dass du da jetzt... Ich weiß wir haben da auch mal wen mit gehabt. Der hat nicht viel mit Radfahren am Hut gehabt ja und genauso hat das dann auch funktioniert im Pacecar da. Es war nicht ganz so lustig dieses Rennen damals, es waren trotzdem fast eine oder zwei und ein halbe Stunde. Nach einem halben Rennen haben wir uns da ein wenig bekriegt oder wie auch immer. Wir haben das Rennen trotzdem gut umgeschafft. Das Wichtigste ist dass der Athlet vorne nichts mitkriegt.

[31:20] aber es ist glaube ich sehr, sehr von Vorteil wenn man Betreuer hat die selbst gerne Sport machen, die ambitioniert sind und eben Rad fahren speziell gerade bei Radrennen. Das heißt, dass da ein Bezug und eine Verständnis existiert quasi? Absolut. Also das ist glaube ich ganz wichtig im... Dass man weiß, wie ist das Leiden da vorne am Rad wahrscheinlich. Ja es kann jetzt keiner von uns drei, die wir da am Tisch sitzen und sagen Wie ist es mehr als dreihundertfünfzig Kilometer im Stück am Rad zum fahren? Weil ich weiß RAN waren nur sechshundert und die habt ihr euch erst geteilt! Da kann ja jetzt großkotzig reden. Aber man muss glaube einfach wissen, wie das auch da vorne ist. Und andererseits ist natürlich auch schön wenn dann... Ein Verständnis der Radfahrer ist, wie das im Betreuerfahrzeug ist wenn die das kennen und es glaube ich auch ganz gut. Und ja... Es ist genau so wichtig als Betreuer dass man seine Ambitionen oder Ambition in seiner seine... Ja ich hab's gesagt vor einer Personal-Belongings ein wenig hinten anstehen kann, dass man einfach wie gesagt durch den Dreck gehen kann.

[32:26] Ist genauso wichtig dass man irgendwo sportlich unterwegs ist Mit dem Radfahrer mitführen kann, einfach auch was. Was hast du da vorne jetzt mal leiden oder beim Regen zum Fahren? Wie muss ich den Radfahrern angreifen und wie muss ich mit ihm umgehen ist ganz wichtig! Und was wir jetzt noch gar nicht angesprochen haben, wie wichtig es für die Vorbereitung war, weil das habe ich ja selber mitgekriegt, dass du da ja diesmal ein wenig anders vorgegangen bist als bei anderen Rennen. Vielleicht erzählst du uns da mal noch etwas dazu... Ja also.... Ich weiß nicht wie man das jetzt... Am besten für dieses Rennen zu sagen, aber ich habe die Tag in meinem Kalender einen Eindruck gesehen. Ich habe mich mit Lukas letztes Jahr im August erst einmal zusammengesetzt und er hat mir glaube ich letztes jahr Anfang August gefragt ob ich den Teamchef für Österreich dieses Jahr machen möchte. Ja, ich habe einmal nachdenken müssen. Ich hab daheim fragen müssen nachdem ich zu dem Zeitpunkt gewusst hab, ich werde Vater irgendwo Ende Jänner Anfang Februar hab daheim abklären müssen ob ich diese Zeit investieren kann und darf weil sie ja dann trotzdem das Rennen sind vier fünf Tage wo man weg ist Und habe aber dann mit Luki, oder hab ihm zugesagt, Gott sei Dank von zu Hause das Verständnis gekriegt, dass ich dazusagen darf.

[33:44] Dass ich da dabei sein darf und hab dem Luki dann zugesagt. und dann haben wir uns auch zusammengesetzt, haben mir ein Team grob aufgestellt, haben gesagt wer kann da passen? Wenn möchte ich dabei haben, wenn möchte er dabei haben? Es war glaube ich irgendwo Ende November, haben wir das erste Teammeeting gehabt wo... Ja, ich habe eine relativ lange PowerPoint-Präsentation vorgelegt. Obwohl ich mir gedacht habe, ja schauen wir mal, ob sie mich jetzt auslachen oder ob Sie es ernst nehmen. und ich habe damals glaube ich dann gesagt ich möchte einfach schauen dass wir gute Vorbereitung haben dass wir uns oft sehen, dass wir uns alles genau durchdenken dass wir auch einmal so ein Teambuilding-Wochenende machen was glaube ich ganz ganz wichtig ist wenn ein Haufen an Menschen zusammenkommt, die sich wenig kennen die dann einfach einmal da einen Spaß haben. Ich muss ja jetzt klären, ich glaube das wir schon fast zehnmal troffen haben oder acht mal keine Ahnung. Es waren nicht immer alle dabei aber wenn ich das Pacecar-Umbauen rechne was wir zwei oder drei Mal gemacht haben Wir waren wie gesagt im November einmal beieinander, wir waren im Jänner mal beieinander... ...wir waren dann in Boccois und im März gemeinsam drei Tage oder Freitag bis Sonntag.

[34:51] wir waren dann im Juli nochmal beieinander einige von uns haben gemeinsam das Fahrsicherheitszentrum beim ÖAMTC machen können was natürlich auch voll lustig war irgendwie trotzdem ein Benefit In Hinsicht aufs Rennen, weil wir das Pacecar vor Ort hatten dem Luki sein Auto. Wir haben natürlich mit dem Pacecar schauen können wie sich das in so mancher Situation verhält und es ist aber trotzdem glaube ich auch durch das Vorangesprochen mit Müdigkeit. Es ist wichtig dass man das Auto dann irgendwo im Griff hat und von dem habe ich das eigentlich voll super gefunden, dass wir dieses Fahrsicherheitstraining machen können. Aber was ich trotzdem noch ansprechen möchte ist diese Vorbereitung war glaube Aus meiner Sicht ist ein essentieller Punkt für dieses Rennergebnis jetzt, weil wir haben wirklich mit dem Parkour die Regeln nochmal durchgemacht. Für dieses Österreich-Rennen haben uns dann Checklisten ausgearbeitet basierend auf den Amerika-Checklisten, die damals dankenswerterweise der Jürgen schon vorbereitet gehabt hat also der ist da trotzdem auch noch schlussendlich involviert gewesen haben dann auch rund um Sachsen das Rennen die Europameisterschaft im Ultracycling fahren dürfen.

[35:56] Das war glaube ich Anfang Mai, Juni oder Juni? Es waren zwei Wochen oder so was noch mehr waren. Genau.

[36:06] Was dann wieder dazu gekommen ist natürlich auf diesen Nummer vorhin zu sprechen bin ich wieder drei vier Tage nicht daheim gewesen. also es waren schon einige Tage die da nicht daheim waren und die mir dann trotzdem mal in der Vorbereitung zugesetzt, hört sich jetzt vielleicht sehr hart an. Aber es war trotzdem für mich relativ anstrengend diese Vorbereitung auch einfach an alles zu denken. dann im letzten Moment wieder... Die Verantwortung drüber muss man sagen. also das ist ja wir kämen hier zu dem und das haben wir dir vertraut und das muss ich doch hand-und-fuß haben was du du quasi sagst weil die haben wir dann ausgeführt also wie man darüber diskutiert und so aber du hast quasi eben die Oberhand über das gehabt. Es war auf jeden Fall vom Team her ausgemacht, genau. Und was aber zum Beispiel? auch in Sachsen sind wir draufgekommen mit diesen USB-Anschlüsse weil ich es vorhin schon angesprochen habe. Vorher im Pacecar das ist zu wenig oder funktioniert nicht. Wir brauchen da nur etwas... Ja, es sind halt dann wieder zehn Uhr Arbeitsstunden, eine Krone ungefähr dass man da einfach vernünftige Lösungen hat und auch vorne in der ersten Reihe für einen Fahrer, für den Beifahrer USB-Anschlüsse hat und den Funk und so weiter laden kann.

[37:12] Also es ist schon sehr, sehr viel Zeit reingelaufen in diese Vorbereitung nicht nur mit der Mannschaft sondern auch irgendwo privat. Und ich hab's aber dann auch nach dem Rennen. Wir waren dann am Sonntag nach dem Rennen. also wir haben ja ... wir sind am Samstag in der Früh ins Ziel gekommen, sind dann eigentlich nach dem Pacecar-Ausräumen alle heimgefahren. Haben wir mal geschlafen ein paar Stunden Da hab ich Gott sei Dank gleich sogar vier oder fünf Stunden schlafen dürfen, daheim. Obwohl natürlich die kleine Maus irgendwo auf mich gewartet hat... Ich habe mir am Anfang mal zu ihr gesetzt, natürlich hab ich irgendwann auch der Papa in das Bett müssen! Ich glaub sie hat's verstanden oder ich hoffe es einmal. Nein und haben uns da natürlich am Abend troffen, waren dann nochmal gemeinsam essen was glaube ich ja wunderschön war einfach mit der ganzen Mannschaft. Da waren wirklich fast alle da, da haben wir zwar halt gefällt, wirklich dann haben wir essen gehen alles Revue passieren lassen Nur mehr angesprochen, was eigentlich cool war. Ich versuchte es einfach noch mehr Abschlussworte für die ganze Mannschaft zu finden und das nur mehr zusammenzufassen.

[38:12] Dann waren wir bei der Siegerehrung. Und ich war dann glaube ich um zwei am Sonntag im Bett habe auch wieder nicht viel geschlafen und am Sonntagabend ist dann einfach da wie richtig gemerkt, wie alles abfällt, da bin ich richtig leer gewesen im Kopf Das ganze Jahr an Vorbereitungsarbeit, alles was war kommt dir dazu. Was fällt von dir ab? Da ist dann mal... Ja irgendwo habe ich mir, weiß nicht selber einen Druck aufgelegt keine Ahnung. es ist natürlich eine Weltmeisterschaft wo man schon ein Ziel hat oder wo man sich denkt da konnte man jetzt schon etwas reißen. und ich bin heilfroh dass das gut gegangen ist und dass der Luki so brav gefahren ist, dass wir so top zusammengearbeitet haben. Wir haben ja wie ein Team alles gegeben, dass der Luki einfach seine Leistung abliefern kann und dass er sich um das keine Gedanken während Rennen machen muss. Genau also da vollkommen richtig es ist, blöd gesagt, der Luki gibt sein Hirn am Start ab und erhält sein Hirn sozusagen am Ende vom Rennen im Zielbogen wieder. ne ganz so schlimmes nicht weil er hat uns natürlich auch manche Sachen hingewiesen aber die Das beste Team wäre natürlich, dass der Radfahrer eigentlich nur befolgen muss und er gibt ja trotzdem irgendwo sein Leben ein wenig in unserer Hand.

[39:27] Weil wir fahren am hinten nach... Ich habe es beim Strasser im Podcast gehört. Man forderte dem Radfahrers speziell in der Nacht. also ich kann mich da jetzt noch mehr an die letzte Nacht erinnern. Ich war auch schon angesprochen mit den fünf Stunden geschlafen gehabt. Die drei Nächte davor und wir fahren dann vom Hochkönig im Mühlbach Richtung Bischofshofen, Radfahrer nach. Einerseits versucht man möglichst nahe am Hinterrad zu kleben als Pacecar-Lenker war. andererseits muss man natürlich auch schauen dass das man nicht umführt oder dass man noch ausweichen kann wenn es blöd hergeht. also ja da an Helmut und dann Thomas aller höchsten Respekt. die haben das super gemacht ist auch diese Position. Ich kann jetzt wieder jeden vom Team hervorheben, es ist einfach jede Position sehr wichtig im Team und ich glaube wie ich es vorhin schon angesprochen habe die Aufgaben waren super verteilt und das hat jeder das was er am besten kann oder machen dürfen oder können und von dem her haben wir das Ganze zum guten Erfolg gebracht.

[40:29] Ganz eine andere Frage. Du hast so schön ja ausgerechnet, 17,8 Tage bist du quasi im Auto gesessen in der reinen aktiven Betreuerrolle jetzt mal ohne deine ganzen Vor- und Nachbereitungen etc. Wie viel Kalorien hast du denn zugeführt? Ungefähr in dieser Zeit! Das ist ja trotzdem die Ernährungsstrategie Der Crew Im Auto ist ja auch spannend. Ja das ist sehr spannend aber Das kann ich überhaupt nicht beantworten. Striktes Alkoholverbot, das kann ich beantworten. Und dass Dani so immer mehr gessen hat wie du? Ja, Dani hat oft mehr gegessen als ich. Das stimmt. Wobei, das ist mir gar nicht so aufgefallen weil Dani sitzt sowieso hinten und sitzt an der Quelle am Essen. also man hört's mal rascheln wenn es wieder irgendwas aufmacht. Ja, natürlich. Man braucht irgendwo eine Hirn-Nahrung wenn man übermüdet ist. also es ist Schokolade, Zuckerl, Sportgummi wie wir's jetzt gehabt haben.

[41:30] das ist natürlich ein... Ein gewisser Bestandteil der Ernährung, ein anderer Bestandteil ist oft mehr trockenes Brot mit irgendwelchen Würstel oder Babybel-Käse und solche Sachen. Vor allem weil es mich wirklich eine Schwierigkeit ist dass man einfach am Vortag überlegt was brauche ich für den nächsten Tag? Wenn man um eins in der Nacht einsitzt in das Auto und um eins mittags aussteigt? Was brauche da alles zum Essen? Und das musst du am Vortag übermüdet! Irgendwie... ...entscheiden. Genau! Das ist dann aber so oft passiert, dass man einfach beim Spar drinnen steht oder wurscht in welchem Geschäft und einerseits vor der Brottheke, vor dem Käse steht, speziell vom Süßigkeitenregal steht und mit einem halben Einkaufswagerl kommt, dann überlegt wie bringen wir das eigentlich ins Pacecar? Und wo bringen wir's unter?! Und schlussendlich steigt mal zwölf Stunden oder nach einer Zwölfstundenschicht aus drei Weckerl und drei Rippen Schokolade oder sowas, weil irgendwie denkt man da nicht dran. Also ja jetzt bei dem Rennen kann ich es sagen... Ich habe glaube ich auch Cola getrunken da nicht.

[42:32] Ja du ist echt wegen Cola getrunken? Also ich hab voll wenig zuckermässig irgendwo gemalt gehabt und ja Sportgummi sind's vielleicht dreißig gewesen und sonst... Dreißig! Drei Stickele, und ja Brot war's nicht. Da hab' ich meine Paar gegessen aber es war extrem wenig. also der Helmut hat einfach wach bleiben müssen, der hat immer wieder mal ein Red Bull und Cola getrunken. Es ist natürlich von gesunder Ernährung braucht man dann nicht sprechen.

[43:02] Das war natürlich letztes Jahr in Amerika, haben wir einen Koch mitgehabt. Das war mega cool! Also das war wirklich... Da bist du eigentlich aus der Schicht gekommen und hast entweder dann gleich Essen gekriegt oder nach dem Schlafen zum Aufstehen der Essen bekommen. Es war wirklich super organisiert. Das hat er echt cool gemacht, der Dominik. Also das ist ein großer Faktor letzten Jahr. Ja, man lebt... Wie ich es vorgesagt habe. Man muss seine eigenen Wünsche hinten anstehen. natürlich die Wünschen kann man ein wenig befriedigen mit Schokolade, Süßigkeiten, irgendeinem guten Tringer das dann womöglich vergisst im Wohnmobil und dann trinkt's wieder wie aus dem Wohnmobil aus. Ist es eventuell vielleicht passiert dass wir uns den Essenssackerl vergessen haben? Vielleicht ja unser Essenssackerl um einmal vergessen und unsere Getränke hat unser Freund aus dem Nachbarland ausgetrunken. im Wohnmobil vielleicht vieler sich angesprochen. Nein, das gehört zum Team dazu. Man kann ja alles nachkaufen aber die Ernährung leidet natürlich massiv und ich weiß, ich hab's in Amerika extrem mitgekriegt, gerade auch mit dem Trinken bei der Hitze.

[44:07] da habe ich zum Teil richtig kämpft damit körperlich dass man merkt es fehlt einem ganz klar jeglicher Nährstoff. also wenn Ja, vielleicht von Reis und Nudeln mit Sauce irgendwo ernährt. Sechs, sieben Tage und unter Tags trinkt man Cola, Wasser, Red Bull. ausgewogen ist was anderes und der Körper braucht natürlich ein paar andere Sachen auch dass er sich fit fühlt und dass er funktioniert und wenn wir dann nicht genug schlaft das natürlich ja. Raubt man den Körper jegliche Energie und gesund ist es nicht. aber es macht man jetzt wenige Male im Jahr weil's trotzdem lustig ist mit der Mannschaft. Wenn du jetzt an all die Rennen zurückdenkst, was war so der lustigste, die lustigste Anekdote oder der lustigste Moment? Über all die Rennen, den du jetzt auch erzählen kannst natürlich. Also ich glaube es gibt immer ein paar Interne, die man vielleicht nicht ausplaudern will. aber das Lustigste was dir einfällt wo du sagst... Das war schon irgendwie ein Highlight. Jetzt unabhängig vom Ausgang des Rennens danach aber

[45:10] sehr schwierig. aber da kommt mir jetzt etwas, was in Sin jetzt einfach Gleien Sinn, weil sonst kommt Zeit, dass jetzt ein paar Minuten nachdenken muss. Das war letztes Jahr in Amerika, wir haben erst vor eineinhalb Wochen wieder drüber gelacht. Erste Schlafpause beim Luki, die Dani war im Wohnmobil. Wir haben im Pacecar unseren Wasserkocher gehabt und dann instant Kaffee, weil ... Ja, irgendwie braucht man Kaffees. Und ich hab für den ganzen Crew Kaffee gemacht. Der Kaffee war eigentlich richtig grässlich! Jetzt haben wir Kaffee mit Kakao gemischt. Schokochino sozusagen in die Richtung... Es war dann erträglicher Und ich weiß noch, wie man für die ganze Crew Kaffee gemacht und einer aus der Crew hat es mit den Schlaftabletten ein wenig übersehen gehabt. War irgendwie sehr schwer, munter zu bringen, schon mal aus dem Wohnmobil raus! Er hat natürlich dann einen Kaffee trinken wollen... Ja, ja, wir haben natürlich einen gemacht hab dann eben jedem einen Kaffee gegeben, der ihn wollte. Bin dann mit meiner ein paar Schritte da nicht weil ich selber einfach mal auf mein Handy schauen wollte und glaub irgendwann Nachrichten nach Hause schicken wollt und auf einmal hier im Hintergrund irgendwie platsch, fällt ... äh ... ja Becher mit Flüssigkeit runter!

[46:18] Ja im Endeffekt ist der Betreuer an so einem Stempen lehnend eingeschlafen und hat den Kaffeebecher sich selbst über die Hose und über die Schuhe geleert. also das war Ja, war irgendwann doch mal ein bisschen ein lustiges Highlight durch das man jetzt noch lachen kann. Es gibt viele, viele lustige Momente... Man fangt sie nie nach im... Im Pacecar findet jeden Blödsinn irgendwie lustig, wir haben das ja im Pacecar unsere Dreiermannschaft hat Spitznamen gekriegt. Die haben uns in Sachsen selbst eingeteilt. es war sehr lustig und gibt sagen noch Geschichten dazu. und ich glaube das Wichtigste ist dass man sich selber ein wenig Spaß macht weil nur so drückt man diese Entbehrungen die es trotzdem seiner irgendwie durchgibt. Irgendein, du hast jetzt so viel Betreuer-Erfahrung. Jetzt hast du auch, muss man sagen, jetzt hast ja alles erreicht! Wir wissen spätestens seit der GoogleKI, dass du österreichs erfolgreichster Radsportmanager

[47:21] den wir momentan haben. Du hast jetzt quasi als Teamchef und der Crew dahinter den Weltmeistertitel geholt, aber alle möglichen Platzierungen schon erlebt oder gesehen. Und dementsprechend ist natürlich die Frage, die aufkommt... Gibt es irgendwas wo du als Betreuer Das würde mich eigentlich mal noch reizen zu machen, wo du weißt da gibt es irgendeinen Rennen oder irgendwas wo du voll Bock drauf hättest das noch zu erleben nämlich aus der Betreuersicht.

[47:52] Ich kenne zwengrennen der Hinsicht glaube ich. also ich weiß es gibt nur in der Schweiz eine Tortour, es gibt ein Race Across Italy, es gibt ein Race Around Poland, Race Around Germany, Race Around France glaube ich Race Around Australia so im Sinne von so was vielleicht. aber Wenn ihr an Australien denkt, das ist, glaube ich ... größer als Österreich. Ähnlich groß wie Amerika! Das heißt es war wieder auf meiner Liste vom ersten Mal Amerika da bin ich. Wo haben wir's? 108 Stunden im Auto gesessen, also neun Schichten. Ja... Es sind viereinhalb Tage Auto fahren. So was muss vielleicht nicht nur mal sein aber ... ja irgendwie, was mir vielleicht reizen würde in einer gewissen Hinsicht waren noch mal so mit einem Team Also vielleicht auch Österreich, vielleicht sogar Viererteam oder so einfach. Dahin reizenden mit dieser Planung die dahinter steckt weil... Ja also für Österreich wer Österreich fahren möchte, mötze ich bei mir!

[48:54] Ich habe alles im Rucksack, wir brauchen nur die Pläne rauszusuchen. Nein das ist ja natürlich geheim. Wie? Mit Mario rund um Österreich zu kommen? Aber

[49:08] irgendwo war das zum Beispiel, wenn ich an Eicherrennen einfach denke, dass man ständig das Rad rein und raus bringen muss. Dass die Radfahrerin ein- und aussteigen muss. Ein Radfahrer im Pacecar hat über den man vielleicht dann auch nicht schimpfen kann! Das ist eine ganz spezielle Erfahrung weil natürlich immer wieder irgendwo denkt man sich ja... macht doch das oder hör uns doch zu. Oder so, Prinzessin Dani zieh dir gefälligst die Socken selber an und wenn man dann im Nachhinein beim Rennen draufkommt meine Finger waren schon so tot dass ich sie selber nicht mehr zusammen gebracht hätte. Na aber irgendwie so... Ich kann mich ganz gut an den Film von Flora Racing erinnern. die sind 2024 wie wir in Amerika waren zu viert gefahren und ich hab damals den Film, ich glaube im Frühjahr 2025 hatte ich irgendwo Herbst 2024 gesehen. Sehr cool. ein Film ist mittlerweile glaube ich auf YouTube. Ich glaube auch, ja. Das ist der Floral Racing Film ist auf Youtube genau genauso wie in Lukis eine Dokumentation von 2025 die extrem spannend ist.

[50:13] aber bei Floral hat man einfach gesehen was an Aufwand dahintersteckt und irgendwo diese. Ja wenn ich jetzt sage dieses Planen war interessant das natürlich wieder Freizeit Stress Aber es war irgendwie einfach einmal ein anderes Highlight, ein anderer Reiz, dass man mal sowas zu macht. Also es war irgendwo wieder mal was Neues und ja so etwas könnte ich mir vielleicht vorstellen, dass wir sich sowas einmal anschauen. Spannend! Da sind wir gespannt wo die Reise noch hinführt. Also ihr müsst euch noch zwei Leute suchen, die da aufhören. Einen hätten wir vielleicht, der in Grieskirchen große Worte geschlagen hat. Die große Pläne. Das stimmt. Ich hab nix. Ja, liebe Grüße da draußen nach Linz-Urfahr! Nein, nach Linz nicht Urfahr, die Dani hat den Namen gesagt. Mit großen Plänen kann man schon mal erwähnen? Ja, große Pläne auf jeden Fall. Also das ist sowas halt glaube ich schon ein absoluter Reiz. aber sonst möchte es jetzt nicht kleinreden oder nichts.

[51:13] aber ja, ich glaub dass das jetzt natürlich ... Ein großes Highlight war dieses Rennen vor eineinhalb Wochen. und ja, mit dem Weltmeistertitel glaube ich ein krönender Abschluss. Und für den Luki gefreut es mir einfach extrem dass er jetzt diesen der ewige Zweite den er irgendwo schon umgehängt gehabt hat diese Medaille das er die ablegen hat können und jetzt seinen Kritikern zeigen können was er wirklich drauf hat sensationell dieses Rennen gefahren ist. Also ich kann es bis jetzt noch nicht glauben, dass einerseits dieser Sieg war, dieser WM-Titel war auch diese Zeit, ich hab mir die letzte Woche mal nachgerechnet. Ich glaube gegenüber Christoph seinerzeit von 2020 diese spannenderweise mein erstes Rennen als Betreuer genauso wie bei dir Martin war, wo wir mit Luki unterwegs waren. Das heißt wir haben in Christoph damals trofft Genau am Hochtor, die Daniels heute schon mal gesagt. Wir haben dieses Jahr Betreuer vom Haringer Simon Troffen kurz vor dem Großglockner und mit denen haben wir im Züggerät unter.

[52:17] Simon hat uns erzählt. Diese Crew ist dann zu einem eingestiegen und er gesagt, wir haben die Betreuer vom Luki gesehen. Die sind richtig angeschossen! Genau dasselbe habe ich mir damals gedacht beim Strasser, beim Christoph seine Betreuer. Unter anderem war da der Flo Graschitz. wenige Meter danach, weil es war vom Glockner rauf, wie wir die gesehen haben. Ja... Haben nicht besser ausgeschaut als wir glaube ich. Anscheinend bringt das Erfolg aber noch mit. zurückzukommen auf dieses Rennen damals von Christoph. Ich glaub' das war damals eine bombastische Zeit. Die hat man jetzt für die Vorbereitung alle Zeiten seit 2020 angeschaut. Die Siegzeiten waren unter drei Tage achtzehn. Ich glaube', die Schnöste war irgendwo drei fünfzehn, drei sechzehn um so höher zu bewerten in Christophszeit damals. und wir haben jetzt die Zeit mit Luki oder der Luki, die Zeit wie man es sehen möchte. Um zwei Stunden verbessert wenn man den reinen Schnitt zieht. das rennen jetzt zwar wie gesagt auch um achtundzwanzig Kilometer kürzer, zweihundertdreis Kilometern.

[53:17] wir sind in Arlberg statt des Silvretta gefahren. Der Luki sagt Arlberg ist grundsätzlich leichter zum fahren können weil einfach die Anstiege leichter waren. wir haben auch das Glück gehabt Im Morgengrauen, bei Sonnenaufgang gefahren. Der Christoph hat in seinem Podcast davon geredet. Er glaubt, dass da Arlberg schwieriger ist wegen dem Verkehr. Ich hab's nicht tragisch gefunden aber wie gesagt wir sind am mitten in der Nacht und bei Sonnenaufgang raufgefahren. Das war schon richtig gut her. Genau die Strecke war kürzer weil es ist trotzdem diese Zeit ist ... Wahnsinn also das ist... Ja, ich kann noch dem Luki höchsten Respekt zollen, dass das jetzt so funktioniert hat wie es funktioniert hat. Ich möchte aber nicht unbeschrieben die ganze Mannschaft, die da dahinter gestanden ist und jegliche Vorbereitung mit der Mannschaft.

[54:04] Da sich ein gebührender Anteil gehört im Hintergrund sicher, treten muss der Lukas und er muss mit dem Schlaf umgehen können. Es ist zwar ein Einzelsport, aber ich glaube Radsport ist trotzdem auch ein Mannschaftssport in einer gewissen Hinsicht speziell bei einem Supported-Ultrarennen. Deswegen ist es ja ein Supported-Rennen. Das sind in Wahrheit ziemlich ... gute Schlussworte gewesen, Mario man auch. Also ich finde das kann man einfach so stehen lassen. also dem kann ich nicht einmal was hinzufügen weil es ist genau so. und was man bei dem Rennen gesehen hat das Schöne war jeder hat einfach mehr wie hundert Prozent gegeben dass dann das rausgekommen ist, was rausgekommen ist halt nur gewaltig Genau, also es hat jeder anpackt es hat grundsätzlich über unsere Checklisten jeder seinen Job gehabt in einer Basis Jede Pause irgendwo durchdacht, was zu tun ist. Egal ob das Schlafpause ist oder ob das Duschpause ist und ob es eine Pinkelpause ist. Es hat jeder sehr aufgegustet was zu tun ist und ich glaube die hat jeder bestmöglich erfüllt.

[55:07] Und deswegen ist aus meiner Sicht jeder der dabei war in dem Team und tatsächlich auch die vier Medienmenschen die wir mit gehabt haben ist ein Weltmeister. Ich glaube den Titel haben wir uns einfach gemeinsam verdient. Also kann sich da jetzt jeder in seine Witte reinschreiben, was vielleicht bei mir auf Google drinnen steht. Dass er Weltmeister als Betreuer vom Lukas Kaufmann ist beim Race Around Austria. Ja oder kannst du auch stolz darauf sein wo ihr als Crew gelandet seid? Und natürlich auch auf deiner Erfahrung. ich glaube es gibt nicht viele... Teammitglieder und Betreuer, die so viel Erfahrung dann haben. Also jetzt wird man beim Flo Graschitz schauen können beziehungsweise beim Strasser im Team. Wird man ein oder zwei finden, die bei sehr vielen Sachen dabei waren? Aber die Liste von dir glaube ich kommt da mindestens ran. also ich glaube schon dass du dazu den sehr erfahrenen Betreuern generell im internationalen Kontext gehörst. auch da kannst du selber mal für dich stolz drauf sein weil das ist schon viel was du da gesehen und erlebt hast und viel über das du ja erzählen kannst. Ich glaub wir könnten da noch ewig hier einfach so dahin plaudern.

[56:10] Ich glaube, das sollten wir irgendwann noch mal fortführen oder vielleicht mit dem ein oder anderen Thematik je nachdem was ich in den nächsten ein zwei Jahren so entwickelt und an Plänen für nächstes Jahr nochmal vielleicht auch einen Blick hinter die Kulissen geben in Vor- und Nachbereitung. Das wäre vielleicht spannend zu sehen. Ich an der Stelle würde jetzt mal sagen, für heute müssen wir zum Ende kommen. Danke dass du dir Zeit genommen hast! Da kam halt viele spannende Insights. Du wiedergeben uns, die wir gar nicht kannten oder nicht so gut wiedergeben können. Mangel's der umfassenden Erfahrung! Also ich freu mich dass du da bist und sag danke und würde euch beiden jetzt natürlich die letzten Worte überlassen. Die letzten Worte kriegt sonst immer Dani. heute macht ihr zwei. Heute macht Ihr zwei euch das aus? Also ich sage Danke Mario, dass du dabei warst und für die Einblicke... Wir werden alles was du vorhin genannt hast an links in die Show-Notes geben also alle da draußen die sich jetzt den Floro Doku oder die Luki Doku anschauen wollen oder so. Es geben wir alles mal rein und natürlich auch den Link zu den Web-Ergebnissen über dich, damit man weiß wo man sich der Tipps holen kann.

[57:15] Mach doch mal eine Homepage! Wir konnten auf eurer Homepage irgendwie einen kleinen Writer machen, Teamchef oder so... Mit Kontaktdaten. Also danke dafür für die Einblicke und schön, dass du da warst! Und ich freue mich wenn wir das irgendwie wiederholen und in dem Sinne überlasse ich es euch beiden hier euch jetzt auszuschnapsen wer die letzten Worte hat und sag an alle da draußen schöne Grüße an die Füße. Danke Martin, ich übernimm doch gleich und sage herzlichen Dank. Danke nicht nur dass du heute da warst bei uns am Podcast sondern danke auch für die Freundschaft oder für die spezielle Freundschaft die wir mittlerweile auch schon haben weil so eine Rad-Freundschaft die halt über das ganze hinausgeht ist glaube ich ganz was besonderes und ganz selten und auch über die es jeder kennt jede Ecken voreinander in ganz... speziellen oder komischen Lebenssituationen. Wo biegst du jetzt?

[58:09] Hashtag Dashcam!

[58:13] Das versteht man nur, wenn man bei so einem Rennen dabei war... Nein, aber ihr wisst was ich damit meine und eben großes Danke auch. Also eigentlich an euch beide! Das ist schon schön und ich würde mich wieder freuen wenn wir in dem Rahmen wieder mal beieinander sitzen und quasi so offiziell plaudern und ansonsten freue mich auf unser nächstes inoffizielles Treffen. Ja also danke Martin für die Worte. Schmeichelt mir auf jeden Fall. Vielen Dank Für das Gespräch auf jeden Fall. Danke Dani, auch für deine Worte! Es ist... Ja, gefreut mir, dass aus dieser Betreuersicht jetzt trotzdem eine Freundschaft worden ist, wo man auf jeden Zögen kann wenn man mal was braucht oder wie ich immer. Das ist klar wie es vorher erwähnt hat, das für mich einer der größten Benefits aus dem Ganzen. Danke nochmal, bei euch beim Rennen dabei sein habt dürfen. Danke, dass wir Grieskirchen gemeinsam gefahren sind! Das habe ich ganz am Anfang vergessen auch wenn man sie einbaut hab.

[59:15] und ja besonderen Dank, dass ich da heute als Gast dabei sein hab dürfen. Gefreue mich schon wenn ich mir jetzt dann am Freitag oder im Wochenende selber hör, oder wann auch immer das dann rauskommt. Es wird sicher lustig, man muss sich hier ein paar mal lachen und ja unbedingt werden wir das einmal fortsetzen. also es macht wirklich Spaß und ich glaube es gibt nur mehr als genug Themen. Danke da draußen fürs Zuhören, ich hoffe ich hab nicht zu viel geplappert und es war irgendwo interessant. Und ja falls noch mehr Fragen aufkommen, gerne an die zwei richten und ich denke das wird sicher irgendwann mal eine Zusatzfolge oder eine neue Folge kommen und wünsche bis dahin viel Spaß beim Radfahren! Und ja kann euch nochmal danke sagen für die Einladung und dass ich bei euch überhaupt sein dürfen.

[1:00:05] Wenn Training auf Leben trifft.

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Die ganze Folge zum Hören: https://watt-the-f.com/podcast/22-ueber-400-stunden-hinterm-radfahrer/
