# #17 Lächle, wenn du einen Tanga anhast – Warum 24 Stunden nicht gleich 24 Stunden sind

**Folgenseite mit Player:** https://watt-the-f.com/podcast/17-laechle-wenn-du-einen-tanga-anhast/

Watt the F⚡ – der Podcast von Dani & Martin · 24. Juli 2026 · 44 Min

## Worum es geht

24 Stunden sind 24 Stunden. Und Radfahren ist Radfahren. Sollte man meinen.
Nach dem Race Around Niederösterreich im 2er-Team und dem 24-Stunden-Radmarathon in Grieskirchen zu viert stellen wir allerdings fest: Diese beiden Rennen könnten sich kaum unterschiedlicher anfühlen.
Also drehen wir diesmal den Spieß um und vergleichen. Große Runde gegen Rundkurs. Regen und Kälte gegen brutale Hitze. Alleine fahren gegen Windschatten und Gruppen. Rundum-Betreuung gegen Flaschen selber mischen, Rad herrichten, Beine ausrollen und irgendwann feststellen, dass „Pause“ ein erstaunlich dehnbarer Begriff ist.
Dabei lernen wir auch einiges über uns selbst: Martin gehört offenbar endgültig zu Team 40 Grad, Dani funktioniert nachts und bei kühleren Temperaturen deutlich besser – und vielleicht lässt sich genau daraus irgendwann sogar eine Renntaktik bauen. Wir reden darüber, wie unterschiedlich sich Belastung im 2er- und 4er-Team anfühlt, warum Betreuung plötzlich zum absoluten Luxus wird und weshalb ein Rundkurs mental ganz andere Dinge mit einem macht als eine lange Strecke von A nach B.
Natürlich wäre es aber nicht Watt the f⚡️, wenn es ausschließlich bei Rennstrategie bliebe. Deshalb geht es auch um Milchreis in haushaltsunüblichen Mengen, Dani als jene Frau, die mit dem Rad tanzt, die überraschend schwierige Frage „Wo ist eigentlich Mario?“, Martins Karriere als nächtliche Flutlichtanlage, ein sehr spezielles Tanga-Schild am Streckenrand und die Erkenntnis, dass ein jederzeit verfügbares Klo nach genügend Stunden auf dem Rad plötzlich wie purer Luxus wirkt.
Und nachdem wir sämtliche Unterschiede analysiert haben, stellen wir uns selbstverständlich die einzig vernünftige nächste Frage:
Wie würden wir eigentlich ein 24-Stunden-Rennen zu zweit fahren?
Eine Runde? Zwei Runden? Vollgas? Ausrollen? Schlafen? Nicht schlafen?
Wir haben da schon wieder Ideen. Das kann eigentlich nur schiefgehen. :D

Schöne Grüße an die Füße!

## Shownotes

**In dieser Folge:**

- 24h Radmarathon Grieskirchen vs. Race Around Niederösterreich

- Rundkurs vs. A-nach-B-Rennen

- Zweierteam vs. Viererteam

- Hitze, Kälte und unsere sehr unterschiedlichen Wohlfühltemperaturen

- Intensität, Pausen, Schlaf und Regeneration

- Support-Crew vs. Selbstversorgung

- Windschatten, Gruppenfahren und Renntaktik

- Was wir aus beiden 24h-Rennen für kommende Events mitnehmen

- Und natürlich: Milchreis für zehn, Flutlicht bei Martin, die Suche nach Mario und „Lächle, wenn du einen Tanga anhast“

**Erwähnt in der Folge:**

- Race Around Niederösterreich (RAN)

- 24h Radmarathon Grieskirchen

- Rad am Ring

- Transcontinental Race (TCR)

- Race Around Austria

**Mehr von Watt the f⚡️:**

Instagram: https://www.instagram.com/_watt.the.f/

Website: [https://watt-the-f.com/](https://watt-the-f.com/)

Folgt uns auf Instagram und schreibt uns, wenn ihr selbst schon ein 24h-Rennen gefahren seid – und vor allem: Welches sollten wir als Nächstes ausprobieren?

## Kapitel

- 00:00 Begrüßung und lockerer Einstieg ins Thema
- 01:32 Vergleich: Grießkirchen vs. Race Around Niederösterreich – Wetter, Teamgröße und Taktik
- 03:44 Wetterextreme und ihre Auswirkungen auf Leistung und Strategie
- 14:15 Mentale Herausforderungen: Rundkurs vs. A-B-Strecke
- 19:25 Teamorganisation, Pausenmanagement und Selbstversorgung
- 27:21 Erkenntnisse zu Taktik, Intensität und Rennstruktur
- 34:40 Stimmung, Community und Zuschauererlebnis bei Ultraradrennen
- 41:15 Technische Learnings und Optimierungspotenziale für kommende Rennen
- 42:44 Abschluss, Ausblick und Community-Aufruf

## Transkript

[0:08] Willkommen wieder hier zu eurem wöchentlichen Swing-Tanzkurs. Die Intro Musik verrät schon und wir schwingen heute wieder das Tanzbein!

[0:30] Dann musst du weniger Rad fahren. Ich kann nicht tanzen! Nicht? Wirklich nicht, was machst du mal auf deiner Hochzeit? Sitzen im Radfahren, ich stell mir ein Ergometer hin.

[0:45] Das wird es. Du bist die mit dem Rad tanzt. Genau, nie radlos...

[0:54] Okay, gut, dass wir das jetzt geklärt haben. Sollen wir noch mal von vorne anfangen. Hallo da draußen! Schön dass ihr wieder eingeschaltet habt. Hallo Dani, freu mich. Wir sitzen hier wieder in gewohnter Umgebung, in deinem Wohnzimmer und ja das ist jetzt fast schon Stammtisch-Feeling her. Ja schon. Schöner Stammtisch. Weil gefühlt benutzen wir den Tisch immer nur für Podcasts und Planungen von irgendwelchen Rennen und Events. Ich wollte gerade noch ergänzen, das Wichtigste natürlich. Gemeinsames Essen! Das ist richtig.

[1:31] Genau, süß. Wir haben es letzte Mal berichtet über Grieskirchen. Jetzt krieg ich schon wieder Hunger wenn ich über Grieß rede. Das fällt mir grad so ein. Da hat keiner Milchreis mitgehabt im Rennen, oder, warte... äh, hat der Mario? Ja vielleicht Mario. Vielleicht. Mario hatte aber sowieso Essen dabei für zehn Leute. Kommt uns das bekannt vor Klär mal auf, woher kommt dir das denn bekannt vor? Eventuell von meiner RAN-Kocherei. RAN an die Küchenutensilien, RAN in die Küche? Na wie war das so? Von meiner Mama so lieb, wie man gefühlt drei Kilo Nudeln und drei Kilo Milchreis gekocht hat. Ja voll lieb! Danke Mama. Das war richtig lieb. Weil ich glaubt hab dass ich das brauch, grundsätzlich hätte ich das vermutlich auch gebraucht, aber ich hab's nicht mehr runtergekriegt. Ja, der Mario hat mich damals ausgelacht und dann habe ich geschmunzelt wie er dann in Grieskirchen Seine Listen? Ich hab uns eine Liste ausgepackt

[2:32] und das sieht man mal, wie das ist. Genau. Das bringt jetzt zum heutigen Thema Vergleiche des Race Around Niederösterreich mit Grieskirchen. Es ist beides scheinbar das gleiche. wir waren Radl fahren im Team aber es ist doch so unterschiedlich. Der offensichtlichste Unterschied ist mal zu zweit versus zu viert. Da wird jetzt jeder so: na ja, ist eh klar. Aber was haben wir denn noch? Das sollte man mal eruieren und in verschiedene Bereiche gliedern. Genau! Und ich würde als erstes mit dem spannendsten Thema anfangen, das jeder Österreicher sowieso immer so als Einstiegsthema nimmt... Wie war denn das Wetter?!

[3:17] Das war eigentlich für mich voll witzig, weil beim RAN hat's nur geregnet. Und in Grieskirchen war es einfach sau- heiß. und da haben wir echt irgendwie so ein bisschen wie normales Wetter aber so ein moderates Radfahrwetter haben wir noch nie gehabt. Jetzt würde ich dir mal fragen Martin, wie ist es dir da so gegangen? Im Vergleich gesehen. Ja genau, so was taugt dir mehr oder Hitze Hitze und Wärme. Also ich spreche es aus, also ich habe lieber vierzig Grad und brutalste Hitze- und Trockenheitsbedingungen als Kälte und Regen ist. Es wirklich macht mir... Man kann's mal muss dazu sagen, wir haben viel darüber gesprochen. Ich hab ja vor Niederösterreich sehr viel daran gearbeitet, dass ich das mental nicht so schlecht rede. Und es hat auch aus meiner Sicht gut funktioniert. Weil ich wusste, ich konnte sie nicht ändern. Sie ist jetzt so und ich hab trainiert... Ich bringe jetzt den schlechtesten Spruch, den man da bringen kann.

[4:19] Es gibt kein schlechtes Wetter! Es gibt nur schlechte Kleidung!

[4:25] Dementsprechend wir waren gut eingedeckt. Ja. Das hat auch gut funktioniert muss man sagen. aber wenn ich's mir aussuchen kann also ich würde lieber jedes mal wieder die Hitze nehmen als die Kälte und Nässe. Das ist sehr witzig, weil wir sind zwar ein Team und doch unterschiedlich! Ich bin, glaube ich, eher bei Team Kälte und Regen... Ja, es war jetzt in Grieskirchen gut, weil ich bei der richtigen prallen Hitze nicht so viele Schichten zum Fahren gehabt habe, aber wär's wahrscheinlich ein Zweier-Team gewesen würde mich tatsächlich eher für das kühlere Wetter entscheiden, weil's mir oder mein Körper da besser geht. Das sieht man ja auch in der Nacht, wo es abgekühlt ist. Also sieht man an den Rundenzeiten wie konstant die bei dir weiter waren und das hat bei dir gut funktioniert. ich bin da völlig eingegangen zum Beispiel. Und ich glaube jetzt unabhängig von Müdigkeiten es gibt ja mehrere Faktoren. aber die Temperatur ich hab richtig gebibbert, mir war so kalt. Ich bin mit Ärmlingen und Windweste gefahren und so.

[5:27] Der Mensch hat ja auch zu mir gesagt Du brauchst ja nicht. Und natürlich habe ich das Zeug durchgeschwitzt. dann, aber... Ich hab das gebraucht weil ich so gefroren, ich hab so gefroren und du hattest glaube ich Knielinge an oder? Hast du nicht? Nein, ich hab kurze Hosen. Kurze Hose? Irgendwas? Obenrum lang irgendwas? Ärmlinge hab ich angehabt. Ah, er haben die noch mal gekippt? Ja genau, genau. Weil die hätte ich tatsächlich nur einmal gebraucht und sonst, dass in der Früh habe ich kurz überlegt was ausziehen soll. Das war... Ja, es war für mich ehrlich gesagt so gefroren. Und der hat mir tagtäglich in der letzten Folge gesagt... Die Sonne war draußen als wirklich warm wurde und die Sonne geschienen hat. Du bist wieder an der Sonne gefahren und es war instant brutal warm wieder. Und auf einmal sind meine Zeiten schneller geworden und ich habe mich wohlgefühlt. Echt? Arg. Aber das sollten wir wenn wir das... Ich führe das jetzt gleich mal aus Wenn wir solche Sachen machen überlegen ob wir das nicht taktisch ausspielen. Das zum Beispiel auch wenn es unklug im ersten Moment scheint, aber wenn du nachts dich wohler fühlst und bessere Leistung lieferst... Und ich bei Hitzetags, also jetzt bei solchen Bedingungen

[6:34] z.B., ob man's dann nicht bewusst so macht? Dann fahre ich quasi in gewissen Hitzephasen ein bisschen länger. Also jetzt bei Grieskirchen länger fahren geht nicht aus. Du fährst runden und mehrere. in Grieskirchen ist durch das Rundenfahren schwierig. Aber wenn du quasi von A nach B fährst und beliebig wechseln kannst, kannst dir ja schauen dass in der Hitze meine Passagen länger sind und deine kürzer und dafür in der Kälte genau umgekehrt. Ja, das stimmt. Auf so was haben wir noch nie ... Gute Überlegung ja! Solche Sachen können wir mal diskutieren weil ich glaube da könnte man eigentlich jetzt wo wird es so merken über andere Rennen? Was funktioniert was nicht? kann man tatsächlich sowas mal in Erwägung ziehen. Ja das stimmt gute Beobachtungen. Genauso wenn man das wieder zu viert oder so machen würde dass man schaut wem taugt Hitze? Das habe ich mit dem Benji besprochen, als ich bei ihm in der Behandlung war. Da haben wir geredet weil das nächste Mal hat er auch gesagt na vielleicht würde er wirklich erst am Abend anfangen und nur tagsüber oder nachmittags eine Einheit mal machen aber nicht ganz so viele lieber seltener und dafür in der Nacht mehr. Weil ihm bringt die Hitze um, er kann das einfach

[7:36] nicht. Er meint, er hätte lieber in der Nacht dann ein zwei Sachen mehr gemacht oder wäre mal zwei Runden gefahren und hätt dafür tagsüber irgendwas an mich abgegeben. In der Hitze. Und er hat zum Beispiel morgens dann wieder gemerkt als es heiß wurde. Hat er schon gemerkt, Buh, wenn das jetzt noch heißer wird, wird es wieder problematisch. Interessant, ja? Und ich finde aber, das sind spannende Aspekte die man tatsächlich in so strategische Überlegungen mitnehmen könnte. Die ist definitiv. und schon lange in der Überlegung, wie lerne ich meinen Körper besser kennen. Das find' ich auch cool! Stimmt. Wenn man das aufs Leben hernimmt und nicht nur auf dem Rennmodus, dass man da auch gleich weiter denkt, weil dann weiß man wie der Körper wann reagiert. Und zur nächsten Frage hätte ich jetzt mal gesagt, Martin, wie ist dir mental gegangen? Rundkurs versus eine Strecke, wo du warst, das ist in Wahrheit auch ein Rundkurs. Aber ein langer Rundkurs! Wär das nicht mal eine Challenge, die RAN-Strecke Mehrfach fahren.

[8:36] So als Ultra, zehnmal. Sechstausend Kilometer rund um Niederösterreich. Rundkurs? Wobei muss er... Das ist... Dafür fahren die die Strecke nicht doll genug. Passagenweise voll schön. Gerade der Semmering ist wunderschön. Gibt's Teil! Voll schön. Es gibt auch Passagen in den Niedern.

[9:02] Wie ist mir, also ehrlicherweise eigentlich finde ich so Punkt A nach Punkt B besser als Rundenfahren. Gleichzeitig ist die Runde so lang und es hat schon sein Vorteil dass man am Ende genau weiß was jetzt kommt. Also ich kann die jetzt im Kopf abspulen Ich weiß wann wo was wie ausschaut und wo ich abbiegen muss und wie das auch... Also ich habe die im Kopf jetzt die Runde Und ich finde, es hat schon einen Benefit. Weil man natürlich andere Sachen rausholen kann in Niederösterreich gerade die Passagen, die wir nicht abgefahren sind. Im Finstern nehme ich dann auch... Da ist man oft ein bisschen mit angezogener Handbremse manchmal in manche Sachen reingefahren weil manche Kurven waren halt einfach kannte man nicht, dazu kam, das Wetter war nass. Also da find ich's schon schön wenn man eine Runde quasi kennenlernt und dann wirklich kann. Aber eigentlich wäre ich eher für AB-Strecken, was eh wie Niederösterreich ist quasi. Ist abwechslungsreicher ist es für dich oder warum bist du eher bei den AB-Strecken?

[10:03] Weil du flexibler bist glaube ich sogar! Also abwechslungsreicher ja und flexibler jetzt im Team gesprochen, einzeln gesprochen weiß ich ja doch einzeln gesprochen würd's mir auch mehr gefallen glaub ich. aber. erstens Es sind halt zwei völlig unterschiedliche Rennfahren. Ich kann mich nicht festlegen, weil ich finde dieses Windschatten-Fahren, dieses Gruppending ist irgendwie... Das hat's halt so eine Tour de France Feeling oder so. Man kommt sich irgendwie anders vor aber du hast halt nie wirklich deine Ruhe selbst wenn du alleine fährst. Du siehst ja immer die anderen trotzdem und du fährst halt da mit anderen bist unmittelbar gemessen und hast doch immer dieses Rundenvergleichsthema, wo du vergleichst an deinen Rundenzeiten was andere psychische Effekte hat. Weil auf einmal hast du wie ich ... Riesenschwankungen da drin. Und das macht dich ja fertig, weil du denkst dir dann drüber nach... ... wenn du so wie du fährst relativ konstant immer dann vielleicht nicht so und mich hat es ziemlich beschäftigt dann... ... und das habe ich bei einer A-B Strecke nicht. weil da gibt's nichts zum Vergleichen? Und da bin ich halt auch einfach allein unterwegs. ab und zu holt man mal wen ein oder wird überholt oder sieht man wer.

[11:05] aber eigentlich bist relativ alleine unterwegs. Das hat schon seinen Charme. Und jetzt, bedacht auf quasi zweier oder vierer Team wäre mir eigentlich egal finde ich AB-Strecke deswegen besser weil du flexibler bist. hier musst du immer Runden fahren eine oder zwei oder von mir aus drei aber Du kannst nicht nur ne Viertelrunde fahren außer dir reißt die Kette. Aber Kannst du fährst halt eine runde und dann ist der nächste dran? Du kannst Nicht spontan sagen ich brauche jetzt eine längere Pause oder eine kürzere. Das geht nicht und bei AB-Strecken kannst du das theoretisch beliebig machen. Und es ist schon ein Unterschied, weshalb ich immer trotz allem zur AB-Strecke tendieren würde. Wie du sagst, Niederösterreich ist eine AB- Strecke auch wenn Ziel und Start das Gleiche sind. Aber eine große Runde oder irgendwo langfahren hat schon ... Ja wie geht's? Ich bin also ein bisschen geteilt der Meinung Was jetzt anstrengender oder leichter war, weil das beides scheinbar das gleiche aber doch nicht das Gleiche ist.

[12:09] Das ist echt voll interessant! Das hätte man nicht gedacht, dass das zwei so unterschiedliche Sachen sind. Voll interessant. Aber was würde dich als nächstes am ehesten reizen? Würdest du... ...was von beiden wenn du's dir jetzt aussuchen müsstest würdest du eher wieder machen? Ich glaub tatsächlich das RAN. Einfach auch deswegen wegen der Ruhe Und du weißt einfach, auf dem Radl sitzt und alleine drauf sitzt. Und alleine dein Ding runterfährst. Bei den Strecken waren halt so viele Faktoren die ich noch nicht gewohnt war mit denen ich noch nicht gut zurechtgekommen bin. Mit anderen Leuten punkto Sicherheit. also da brauche ich einfach mehr Fahrgefühl dann wird das wahrscheinlich auch als was es mir jetzt viel Spaß macht. Das ist richtig cool! Aber wenn ich mir's aussuchen würde, dann wär's wahrscheinlich... alleine auf dem Radl sitzen und halt fahren, quasi. Und mir wirklich dann nur mich konzentrieren und meine Leistung und wenn man es wahrscheinlich ja besser kontrollieren kann.

[13:11] War's für dich auch ein Unterschied jetzt in der Vorbereitung mental gesehen? Weil du ja quasi beide Male wusstest du nicht was auf dich zukommt weil noch nie gemacht. aber Bei einem wusstest du, du fährst nur für dich. Beim anderen wussteste du zumindest, na da gibt es Windschatten fahren und da gibt's Gruppen, da wirst du anderen begegnen. Hat das für dich ein Unterschied gemacht? Und welchen? Es hat schon einen Unterschied gemacht gerade des Windschattenfahrens. Das hat für mich den Unterschied gemacht weil ich gewusst habe, meine Entscheidung beeinflusst auch andere. D.h., wenn ich einen Fehler beim Fahren mache, kann das andere auch entscheiden also beeinflussen quasi. Und das war für mich dann schon so. Komponente wo ich wusste Ich möchte immer wach am Radl sitzen und kontrolliert am Radl sitzen und wissen, was ich tue. Und es ist mir auch sehr gut gelungen. Da muss ich wieder dem Roland Danke sagen für das Fahrtechnik-Training. Es hat mich extrem viel gebracht. Gerade beim Bergabfahren habe ich schon ganz deutlich mitgekriegt, dass sie sehr schnell war und auch gut in die Kurven reingekommen bin.

[14:17] Das Rauskommen, da habe ich gemerkt, da muss ich Technik vielleicht noch ein wenig verbessern Aber das hat dann schon gut funktioniert. Das war für mich mental am Anfang schon sehr schwierig, dass mir die Tage vor dem Rennen auch sehr beschäftigt hat wie ich mit dem umgeh. Ja genau wie es sein wird und ja das war ganz eigen! Und der zweite Punkt was man auch beschäftigt hatte vor dem Rennen war tatsächlich das in den Pausenzeiten, dass man für sich selbst verantwortlich ist? Mit dem alleine habe ich grundsätzlich kein Problem. Das schaffe, dass ich mich verpflege und mir meinen Körper schaue. Aber ich finde das war ein riesengroßer Unterschied. Ich weiß nicht, wie es dir gegangen ist, quatschen wir da vielleicht noch kurz. Ich habe das beim Rennen voll angenehm empfunden. Man ist von der Schicht gekommen, ins Auto eingesetzt quasi und dann haben sich Benji und Mario. Danke an euch! um alles gekümmert, was Radl betrifft, was Technik betrifft.

[15:21] Genau und das war halt voll interessant weil es jetzt komplett anders war. Ich finde, das hat auch seinen Charme gehabt und man hat sehr organisiert und strukturiert sein müssen. aber das ist halt komplett anders und wenn du's ein bisschen schleifen lassen hast, hast du das gebüßt. Das stimmt! Aber wir können eh gleich zu dem überleiten finde ich. also das ist sicher finde ich überhaupt einer der größten Unterschiede. In Wahrheit ist's egal, ob du Runden fährst oder AB-Strecke. Dieses musst du nur fahren oder noch mehr machen – das große Thema. Und tatsächlich mussten wir hier jeder selber sein Zeugs machen was auch okay ist... Aber ich finde, das ist überhaupt einer der größten Unterschiede zwischen den Rennen. Weil du kommst an und wir hatten dann noch deinen Ergometer dastehen zum Ausradeln oder Einradeln und so was ich übrigens auch ganz geschickt finde statt nur zu sitzen und sich dann halt selber ums Essen kümmern.

[16:22] Ich find es nicht tragisch im Gegenteil aber es stimmt schon, dass war halt der volle Luxus, dass man sich beim RAN um das nicht kümmern musste. sondern gesagt hat, ich brauche jetzt das und das. Kannst du mir das bitte herrichten? Natürlich ist es ... Mega Luxus! Und bin ich super dankbar für, weil natürlich hilft das, dass man sich alles nicht kümmern muss. Dann hat der Benji noch massiert und habe ich Krämpfe gekriegt. Er hat die jedes Mal wieder wegmassiert und dann tat er irgendwas wie unser ... Das hatten wir ja jetzt alles nicht. Erstens, weil der Benji selber gefahren ist. Und der Mario war immer nach mir dran. Der hat mir auch keinen Trink herrichten können.

[17:00] Und ja, gleichzeitig war die Pause ja dafür auch länger. Das muss man schon ehrlich so sagen. und Ja, die Frage ist das muss man vielleicht sagen jetzt haben wir vorher schon gesagt Wir wollen da einfach dabei sein und eine gute Zeit mit Freunden haben und gemeinsam fahren. Wenn du da jetzt antrittst und sagst Du fährst auf Sieg Bin ich nicht sicher ob es nicht sogar sinnvoll wäre oder ob du dann nicht plötzlich doch noch zwei drei Leute mithast? Und dich wieder nicht mehr um was kümmerst. Ich glaube dass kann den Unterschied machen ob du da top drei machst oder nicht? Das glaube ich auch definitiv, weil ich das habe schon gemerkt. Also kurze Erklärung, ich bin der Fahrer eins quasi so. jetzt einmal, dann wie ich zurückgekommen bin und der Fahrer zwei aktiv war, hab ich währenddessen der zweite Fahrer gefahren ist die ganze Zeit gebraucht dass ich quasi mein Radl hinstelle, Trinkflaschen runtertue, dann meinen Regenerations-Shake wieder auffülle. Man den macht dann mein Iso-Getränk quasi fertig gemacht.

[18:02] Dann hab ich mir meine Sachen ausgezogen, das Nasse quasi weg da bzw in der Sonne ist's eh gegangen, da kannst du auch mit dem nassen Zeug sitzen bleiben und dann quasi wenn man seinen eigenen Körper mal so ein bisschen wieder auf Normalität gebracht hat, dann habe ich mich noch um meine Beine gekümmert selbst ausmassiert, Faszienrolle gemacht genau und bevor... zu euch zum Camp gefahren bin, bin ich da noch ausradeln gewesen. Weil es hat mir dann mehr gebracht wie am Ergometer, wobei Ergometer war super zum Einfahren. also das würde ich definitiv wieder machen. Und dann wie der dritte Fahrer an der Reihe war, das war halt wirklich die, sagen wir mal, die vierzig Minuten, wo du echt Zeit gehabt hast, dass du nichts tust quasi! Dann ist's nämlich schon wieder losgegangen, wenn der vierte Fahrer in der Reihe war, dass man sich selber schon wieder vorbereitet mit Anziehungssachen... vorbereiten, Getränke wieder herrichten. und das war dann schon irgendwie so, wo ich mir gedacht hab ja wenn du da echt um sieg mitfährst brauchst du tatsächlich vielleicht nur zwei weitere leute die sich da um das kümmern.

[19:09] Du kommst irgendwie nicht zu zur Ruhe. also da habe ich mich beim RAN fast ein bisschen mehr ausgerasteter gefühlt irgendwie wie bei dem rennen jetzt. Ja, und ich schließe da den Kreis auch noch zum nächsten Thema. Aus meiner Sicht ist es schon ein Unterschied. Es liegt aber auch daran ob du zu zweit oder zu viert fährst. Ich glaube jetzt... Du gibst trotzdem also ich zumindest nochmal anders Stoff. Also ich habe mich sicher weit mehr und ich bin beim RAN auch zu schnell gestartet. Aber ich hab sicher in Grieskirchen vielmehr am Anfang völlig überzockt und Vollgas gegeben weil du aber weißt ich habe ja eine längere Pause danach. So, die ersten zwei Runden wusste ich. Die will ich jetzt auf richtig geil durchdrücken. und dann wusste Ich dann habe hier zwei Stunden Zeit das wir dann erst festgestellt haben weil dass die zwei Stunden auch schneller rum sind als man glaubt. okay aber trotzdem ist es länger Zeit als diese vierzig Minuten Blöcke, 45 Minuten die wir beim RAN hatten ist trotzdem ein Unterschied und dementsprechend fährst du in einer anderen Intensitätsstufe weil wenn wir unser wirklich sauber unsere RAN-Wattwerte fahren in Grieskirchen Sind wir halt eine Spur langsamer?

[20:22] Haben wahrscheinlich, du bist eher relativ konstant. Aber bei mir wäre es wahrscheinlich ein konstanteres Bild dadurch geworden. Im Gesamtbild wahrscheinlich ziemlich gleich. Ich glaube das der Durchschnitt ähnlich gewesen aber deutlich konstanter und aber vielleicht ich weniger dieses Ermüdungsgefühl und Ding gehabt hätte. Das ist glaube ich dann schon nochmal einen Unterschied über durch dieses Zweier-, Vierer- oder Big Team Setup was dann entsteht. Stell dir vor, du fährst im Big Team. Dann ist auch wieder was anderes. Du hast noch mal mehr Zeit dazwischen. Dann brauchst du auch keinen der sich kümmert und wirst jede Runde auf Vollgas fahren. Ja das habe ich gemerkt wie die da vorbeigezogen sind... Aber logisch wenn du da zu zehnt bist weißt du jeder fährt halt in Summe drei Runden und dann hast du neunmal, hast du vier ein halb fünf Stunden Pause dazWischen. ja also Logisch dass du das dann ein bisschen anders angehst.

[21:11] Ja, für mich voll faszinierend. Also das habe ich mir bevor ich mit dem angefangen hab noch gar nicht so die Frage gestellt dass es so unterschiedliche Charaktere hat und dass es also unterschiedlich dann auf mich wirkt oder die Belastungen so unterschiedlich sind. Es ist sehr interessant, voll spannend und für die eigene Selbsterfahrung und also man lernt wirklich viel über sich selbst und viel über Zeitmanagement wie Sachen herrichten. Dann habe ich auch voll spannend gefunden, wie der Mario zum Start gegangen ist und z.B., mal seine Trinkflaschen vergessen hat, dass man glaubt, man hat alles beieinander. Man denkt immer noch durch aber dann trotzdem so Kleinigkeiten... Obwohl man es zum fünften mal macht oder was? Ja genau, vergisst! Der Tatum also leider gefragt, hast du noch was zu trinken? Und vor allem, ich hab meine Flasche vorher leer getrunken, ich bin ja nur mit einem halben Liter gefahren. Die war weg. Und er fragt. Und ich dann ... Und ich hab mir dann gesagt, na ja, dann ... Dann kurz überlegt, was ist und in Wahrheit drückst du auf eine Runde ohne durch? Weil du kommst zur Hälfte und da gibt's ja Wasser und ISO.

[22:14] Das heißt man kommt ja irgendwie durch. Da geht nur da ein Stück. Also das hilft dann zumindest aber es ist trotzdem was anderes wenn du selber an das denken musst. Und dann muss man sagen, dass sind schon auch Learnings! In beiden Fällen war es ja ziemlich chaotisch. Also, beim RAN in unserem Auto ... Die Jungs hatten's im Griff? Muss man ehrlich sagen... Alle vier haben gewusst was wo ... Aber eigentlich war da drin Chaos! Zumindest ... Vorbereitet war es organisiert aber spätestens nach dem ersten Wechsel war das Chaos angefangen. Wie gesagt die Jungs wussten alles und ich hab mich da drinnen nicht mehr ausgekannt. Ich finde jetzt wir hatten auch wieder relativ Also relativ, aber es war schon ein bisschen chaotisch. Aber wir hatten zumindest ... Jeder hatte seine Kiste und sein Beutel mit seinem Pulver und so. Du wusstest, da gehe ich ran? Da ist das! So vieles hing rum, lag rum... Aber man hat sich irgendwie zurechtgefunden. Dadurch kam halt dann, dass man doch mal was stehen lässt oder vergisst.

[23:16] Ja, stimmt.

[23:21] Ich glaube, das hat halt das Potenzial eigentlich von einem fixen Platz wie in Grieskirchen. Ist natürlich einfach enorm weil wenn du das mit der Erfahrung, die wir jetzt haben auch wieder optimierte einrichtest. Bist du da drin nochmal organisiert? Dann liegen eben nicht die Gummibärchen und die Cracker dort... Ich sag jetzt mal ein stapelbares Kistensystem, wo du weißt die sind alle gleich groß. Jeder hat seine eine Kiste und da ist das. Daneben steht ein Tisch zum Mixen. Woanders steht der Tisch, wo alle gemütlich sitzen oder so... Also ich würde auch den Matratzen von Anfang an hinlegen. Das war dann mega super! Ich fand es auch gut dass die draußen und nicht im Auto waren aber das nächste Mal würde ich die vom Anfang an liegen haben weil es war schon schön sich da einfach drauf legen zu können. Also das sind schon ein paar Faktoren ... wie man dann optimieren kann und das hast du halt, ... ... du kannst beim RAN auch viel optimieren mit dem Auto. Aber ich glaube... ... viel Platz bietet halt eigentlich mehr Möglichkeiten, dass alles ... ... groß, also entspannter zu haben. Dann hat halt jeder seine Ecke da mit seinem Zeugs und es würde auf gut gehen!

[24:24] Das war für mich dann auch ein kurzer Aha-Moment so in Grieskirchen. Boah, da fährt ja nix quasi so, weil im Auto hinten die ganze Zeit gefahren ist und gewackelt. Wannst du irgendwie was gemacht hast? Dass du dich festhalten wirsten Das war halt einfach ein Fixort, das war halt eigentlich cool. Und... Boah! Weil du das gerade sagst, Du konntest immer auf die Toilette gehen?! Ja stimmt! Boah ja stimmt! Also außer während des Fahrens aber ansonsten... Das war also... Du musstest auf die toiletten und dann dachtest du... Oh nehm ich, das ist Klohäuschen oder Böse Es war alles egal, du musstest dir nix verkneifen weil es kostet ja Zeit. Das ging einfach. Weil es musste das Auto nicht die ganze Zeit hinter dem Fahrer sein in der Nacht oder so geschichten. Also das waren schon geschickte Vorteile. Und was da so ein großer Vorteil ist, beim RAN hast du immer gewusst, wo alle Leute sind. Weil Geschichte fahren wir jetzt gerade an! Das ist so lustig gewesen... Also für euch da draußen, Martin, ich und der Benji stehen halt so in unserem Camp in Grieskirchen und jeder machte da gerade so ein bisschen sein Ding.

[25:26] und dann der Martin so, hey habt ihr den Mario gesehen? Wo ist denn der Mario hin?! Und dann haben wir so richtig gemerkt, ah, er im Demos gerade so erwaschen wurde. Da sitzt der am Radl! Das war so gut. Ich hab mir wirklich gedacht, wie ist das denn? Wie ist es jetzt hier? aber? Wo ist der denn? Hab ich jetzt ewig nicht gesehen, aber hier logisch auch.

[25:49] Das stimmt. Ja, das war... Was ist jetzt da mit dem Raden? noch nicht? Ist richtig. Und was ich schön fand, aber es liegt auch am Viererteam. Es ist beim RAN, wenn du im Dreierteam fährst, nämlich auch, glaube ich, ein bisschen anders. Aber das hatten wir ja auch glaube ich diskutiert. Wir haben uns ja beim RAN quasi nie gesehen gehört irgendwie. Also das kannst ja nicht zählen die dreimal abklatschen und über Funk dem anderen etwas ausrichten lassen Das fand ich schon cool, dass man jetzt mit jedem die Chance hatte über die jeweilige Runde kurz zu reden. Ja wie ist dir gegangen? Wie war's denn? Du hattest einen sozialen Austausch und jeder war involviert! Und das fand ich ja schon irgendwie... Ja das stimmt. Und so lustige Anekdoten oder so hat man gleich loswerden können. Oder hast du eine Gruppe gehabt, oder warst du allein? Es war schon cool. Und was ich auch lässig gefunden hab ... Fast während der gesamten Strecke einen Abschnitt hat's gegeben, da waren lang keine Zuschauer. Aber ansonsten waren immer viel, viel Supporter neben der Strecke und nämlich auch zum Teil bis spät in die Nacht hinein.

[26:49] Das hat mir voll gefallen! Das war cool. Ich möchte noch mal hervorheben das schönste Schild was ich gelesen habe. Lächle wenn du einen Tanga anhast? Das hab ich gar nicht gelesen, das war bei den Bauern. Sie haben mehrere Schilder gehabt, das waren die wo später gibt's Bier dran stand. Da war rechts so ein Bauernhof, die sind draußen gesessen, die haben voll ... Mit dem Riesenhendl. Genau, kurz danach kam das Riesenhendl und die haben ja auch mit einem Schlauch mal gesprüht. Die sind ja draußen gesessen Am Morgen dann sogar, da waren sie wieder draußen, zugeschrien, danke für eure lustigen Schilder und haben sich voll gefreut dass ich das quasi noch... Und die hatten halt am Tag davor, haben sie ein Schild gehabt Lächle, wenn du einen Tanga anhast. Ich hab so einen Lachflash gekriegt, ich war da am Radfahren und die haben das Folgen verdienen und alle mir zugeprostet. aber ich habe so laut lachen müssen als ich das Schild gesehen hab Die haben sich alle gefreut wie sau, weil ich der Erste war der da richtig abgefeiert hat. Das war sehr amüsant Ja und das stimmt. also war gut was an der Strecke los Immer wieder und dann konnte man sich schon darauf einstellen, da kommt wieder wer. Und das stimmt! Das war...

[27:49] Das ist auch gut. Und was auch lässig war, durch Grieskirchen das Durchfahren, wo du richtig cool fetzen können hast. Das war halt beim RAN hat's das jetzt auch nicht so hergegeben mit dem Start und Ziel. Das stimmt. Und es war hier schon eine ziemlich geile Flair. Vor allem weil's auch relativ eng waren im Vergleich? Du kommst ja so bisschen Radprofi mäßig hier. Ja voll. Das stimmt. Das ist sicher, das macht Spaß! Was gibt es sonst noch an Unterschieden die man nennen kann? natürlich die Teilnehmermenge. also das muss man auch sagen. ich mein kann man ja so offen sagen da waren ja... ...hundertfünfzig? Einzel-Starter, glaube ich. Genau, aber da sind die Teams auch immer wieder. Allein die Einzelstarterliste ist elendig lang. Da sind mehr Einzelstarter als beim RAN oder bei der Race Around Austria Challenge. Wo du aber sagen musst, naja, die fahren auch vierundzwanzig Stunden rund. Die Leute können sich ruhig was trauen? Oder auch beim RACA fahren weniger?

[28:50] Also in Grieskirchen die Einzelstartermenge ist enorm! Und da frage ich mich aber, warum ist das so? Ist es weiß... Ich glaube, dass vom organisatorischen Aufwand für die Athleten leichter ist. Ich glaube dass du schneller wen begeistern kannst und sagen kannst, hey, sitz dich bitte von Samstagmittag bis Sonntagmittag genau an den Punkt und bring mir halt irgendwann mal was zum Trinken wie das, wenn du sagst, hey, kannst du bitte einen Tag hinter mir in einem Auto reinsitzen und... Ja ansupportet! Also ja, unsupportiert. Und die haben auch weniger Zulauf. also das ist so... Ist es der Sicherheitsgedanke dass man weiß ich fahre einfach nur meine Runden und kann jederzeit aufhören und bin nicht im Nirgendwo sondern dann höre ich halt in Grieskirchen die Runde auf und das war's? Oder die ist ja quasi sicher ein guter Punkt. Aber was ich sagen will ich fand extrem cool wie viele Einzelstarter Du hast richtig gesagt, da sind 1.600 insgesamt mit den Teams Wahnsinn Jetzt weiß ich nicht mehr, worauf ich hinauswollte eigentlich. Aber der Kerngedanke ist einfach die Menge an Leuten, die sich dafür begeistern und faszinieren.

[29:50] Das fand ich schon extrem cool! Ja, das stimmt. Und das finde ich auch den großen Unterschied dann, dass er den Sport wieder so ausmacht als Gemeinschaftsgefüge, weil das Windschattenfahren oder so nicht gegeneinander war. beim Rennen hat man schon irgendwie das Gefühl... Ja, man kämpft gegeneinander. Es ist nur mehr Renncharakter und dort hat man schon so das Gefühl gehabt sich haben wir alles gegeben und wer weiß wenn man um eine Platzierung mitfährt ist vielleicht auch noch ein bisschen anders. aber trotzdem insgesamt war voll dieses Gemeinschaftsgefühl da. Ja du hast recht! Das hat mir gut gefallen. Ganz andere Grundstimmung. Weniger so egozentrisch, sondern mehr so dieses Miteinander, ja, finde ich, stimmt. Ein Kritikpunkt habe ich. Das ist schon bei diesen A nach B-Rennen find' ich besser das Thema Tracking. Wir haben jetzt über WhatsApp uns halb beholfen mit Livestandort freigegeben aber jetzt hast du immer nur die Durchlaufzeit wann ist eine Runde vorbei?

[30:58] Das mag für einen Einzelstarter, für Leute die das verfolgen noch halbwegs reichen Aber selbst da, wenn du Betreuer bist für ein Einzelstarter hast du keine Ahnung wo dein Athlet gerade ist. Und das halte ich für auch schwach weil man müsste einfach noch drei Zeitnehmungsmatten mehr auf die Strecke tun. dann hast zumindest alle fünf Kilometer auf der Strecke hättest du dann eine Info. Jetzt ist er da durch, und siehst dort die Vergleichszeiten, kannst immer hochrechnen, aber nur die Gesamtrundenzeit zu sehen finde ich fast schwach, weil das macht auch jeder Wald- und Wiesentriathlon inzwischen anders. Da hast du gerade beim Laufen ein Rad fast mehrere Zeitnehmungsmatten. bei jedem Marathon kriegst du inzwischen im vier bis sieben Kilometer Zykluszeiten obwohl da auch nur so ein Ding ist. Ich verstehe dass das was kostet für den Veranstalter aber ein bisschen war es und das ist halt bei den A nach B rennen mit Tracker natürlich angenehmer Weil du immer den Punkt irgendwo siehst und weißt ach da ist er oder sie jetzt. Und das ist schon einen Punkt den ich ehrlicherweise Den finde ich nachteilig, weil ich find es macht es schwerer planbar. Dadurch ist auch immer so eine Hektik entstanden.

[31:59] also bei mir zumindest wenn ich wusste... Ich bin jetzt dran am Anfang war es nach dem Benji dann später nach dir, weil ihr ja durch den Defekt getauscht habt. aber du warst auf der Strecke und ich bin nicht mehr zur Ruhe gekommen. Ich hab die ganze Zeit geschaut, wo ist sie? Dann saß ich in Wahrheit viel zu früh. Ready da und hab nur noch gewartet, wann kann ich zur Wechselzone los? Man will ja nicht an der Wechselzone ewig stehen aber in Wahrheit hast du die Zeit nicht mehr wirklich erholsam genutzt. man ist dann so fertig da gesessen Und hat die ganze Zeit aufs Handy geschaut ob sich dein Punkt jetzt doch noch aktualisiert oder nicht Hast hochgerechnet Wann muss ich los damit ich halbwegs pünktlich in der wechselzone bin ohne da jetzt zehn minuten warten soll. und das finde ich Verbesserungsfähig wenn ich zumindest bei kilometer fünfzehn immer einen Durchlauf habe. Und dann weiß ich, jetzt noch fünf Kilometer und dann sehe ich auch so und solange hast du es immer gebraucht, ist das viel entspannter. Ja, mir ist's da so gegangen. Ich hatte einfach den Stress gehabt und hab keine Ahnung gehabt, wenn ich weg musste, dass sich das so ausgeht und das dann einradelt und nicht auskühlt. Dass du aber auch nicht zehn Minuten in der Hitze stehen bleibst

[33:00] oder in der Kälte nachts. Ja genau! Dass du auch nicht spockkommst... Das ist schon bei dem Live-Tracking, auch wenn diese Tracking-Systeme immer diskutabel sind. Weil wir empfangen mal weg. Aber grundsätzlich hast du einen Punkt, den beobachtest und weißt ungefähr was Sache ist? Und das fände ich schon irgendwie... ...das fehlt mir so ein bisschen! Ja, ja das verstehe. Also ansonsten haben wir über Team gesprochen, Abläufe, Intensität. haben wir auch gesagt dass selber machen, betreut werden wie intensiv fährt man? Ja, Schlaf haben wir in der letzten Folge schon mal beleuchtet. Genau. Beim RAN wären sich bei dir ein paar kurze Powernaps ausgegangen. Jetzt war es ein bisschen mehr... Was war das für einen Unterschied? Hast du das gemerkt? oder Rückblickend denkst du dir, ob beim RAN vielleicht wäre das auch gut gewesen, mal zwei Stunden zu schlafen? Ich finde nicht! Also mir hat das beim RAN sogar irgendwie getaugt, der Rhythmus und die kurzen Powernapse, das war auch okay für mich. Das war jetzt in Grieskirchen.

[34:02] sicher ist gut weil man ein bissel mehr schlafen kann. Aber... schwer zu sagen, ob das dann tatsächlich um so viel mehr gebracht hat. Das mit der anderen Rhythmus hat mir auch gut getaugt und weil es halt ein Rhythmuss war. ich finde jetzt das war nicht so, das war eher so bisschen... ...erzüglich. Und beim RAN haben wir kurz noch nach einer 45 Minuten kannst du wirklich in den Wecker stehen War ganz was anderes, weil jetzt war also ja einmal sehr. dann ist da eine mehr länger mal kitzegahren und so. Ja, das stimmt. Taugt mir das andere System Tatsächlich sogar mehr. Ja, geht mir ähnlich. Wir haben's in der letzten Folge besprochen und ich finde auch nach wie vor die Pausendauer war komisch. Also entweder brauch ich's kürzer oder länger das ist ganz komisch. und auch diese leicht erweiterte Variante aber dafür eine Doppelbelastung. Das war nicht gut. Ich glaube auch rückblickend dass was Mario und ich dann gemacht haben als ihr Pause hattet und ihr, als wir Pause hatten dieses eher Du oder Benji, du?

[35:03] Benji. Dieses Thema, das nächste Mal würde ich vorher sagen na pass auf Mario Ich fahre jetzt zwei Runden und zwar durchgehend. Ich glaube das wäre für mich viel sinnvoller gewesen weil ich glaube sich zwei runden dann so pace dass die konstant sind zügig aber konstant Und ich nicht einen einbruch. Die ganz kurze Pause war ja noch. also das war zwar unser RAN-Rhythmus und die hat mich völlig aus der Bahn geworfen Weil ich die intensität natürlich nicht angepasst habe weil ich bin mit der vollen Intensität wie bei längerer Pause gefahren Und hab dann aber nur eine kurze Pause gehabt, was natürlich dumm ist. Das ist selber schuld! Ich hätte einfach ein bisschen runtergehen müssen vom Gas mit den anderen Faktoren noch dazu und so Nacht und Kälte. Aber das waren also da waren ein paar Sachen... ich habe mich irgendwann eingegroovt an diese Pause die wir jetzt dort hatten, aber ideal war es nicht. Ja, voll interessant. Was die Unterschiede sind. Zum Abschluss ... Wir haben jetzt das RAN zu zweit gemacht, jetzt hier zu viert das Ganze nur fiktives Spiel. Wenn wir so einen vierundzwanzig Stunden Rennen zu zweit machen würden mit Runden, wie würden wir die Aufteilung machen?

[36:08] Das würde jetzt zum Abschluss dieser Diskussion, weil jetzt können wir genau aus den beiden Rennen haben unsere Learnings diskutiert. Wie was glaubst du würdest du für dich gut finden und sag ich dir was ich gut finde. und dann nehmen wir der einfache Teil, sagen wir mal Grieskirchen zu zweit. Vierundzwanzig Stunden natürlich nicht sechs Stunden sondern vierundzwanzig Stunden! Wie würdest Du es aufteilen? Ich habe mir dann tatsächlich noch keine Gedanken gemacht, aber jetzt einfach so spontan aus, da würde ich sagen entweder jede Runde abwechseln oder zwei Runden. Immer zwei, zwei. Aber ich glaube das ist ein Faktor, dass man vorher, also nicht einen Tag vorher sondern vorher im Training besprechen muss, genau gezielt drauf trainieren. Macht Sinn ja! Da kann ich mir beides gut vorstellen. Ja, ich bin auch unschlüssig ehrlicherweise? Der erste muss sowieso zwei Runden fahren, das ist so. Aber ich bin auch unsicher und habe aber überlegt ob es nicht... was ich nämlich dann auch noch überlegt hab. Wie viel Zeit verliert man durch den Wechsel?

[37:10] Das ist nämlich nichts zu unterschätzen mit dieser Doppelschikane die sie da aufgebaut haben. Du musst voll runterbremsen du gurkst da mit elendig langsamer Geschwindigkeit um diese Kurven. Wenn du gerade durchbrettest, bist du über den ersten Anstieg rüber bevor wir überhaupt gewechselt haben. Ja laut Veranstalter haben sie bei der Info gesagt zwanzig Sekunden aber das scheint mir sehr kurz irgendwie... Ich glaube im perfekten Szenario. aber das Wegfahren dauert auch. ich bin dann zweimal nicht ins Pedal gekommen bis ich die Flasche eingesteckt hatte. also da sind schon ein paar Dinge die dann... Also ich würde jetzt sagen im Idealfall zwanzig Sekunden, im Worst Case sind es aber sicher vierzig, fünfzig Sekunden die man in Summe verlieren kann. Je nachdem, ob du den auch gleich findest oder wieder übernimmt ... Kann alles sein wie Benji, der dem falschen Menschen die Flasche ... Also, er kommt an und ich schrei ihm zwei Leute weiter vorne, bleibt da stehen und drückt irgendjemandem die Staffel-Tracker-Sache in die Hand. Und dann verlierst du natürlich auch sinnlos. Dann hab ich überlegt, ob nicht zwei Runden immer fahren? Weil du im Flow bist und ein bisschen vorsichtiger dosierst von der Intensität.

[38:15] Aber ob das nicht ... vielleicht sogar effizienter ist oder aufs Gleiche hinausläuft. und dafür hast du halt aber die zwei Runden pausen. Und dann erst umsteigen ab einem gewissen Punkt entweder durch Müdigkeitsfaktoren, dass man sagt wechseln mal jede Runde oder aus strategischen Gründen. Aber ob nicht tatsächlich diese jetzt nämlich mit dem was du gesagt hast im Training vorher quasi drauf arbeiten immer vierzig Kilometer quasi vierzig kilometer auf Zug fahren und dann genau die Zeit das sind da Ich sag jetzt irgendwas, siebzig Minuten bis achtzig Minuten. Fünfundsiebzig bis achtzig Minuten Pause haben und auf das quasi auch hinarbeiten weil etwas über eine Stunde Pause kann ich mir vorstellen dass man das solide wegsteckt. Und was ich glaube was ich fix machen würde bei so runden Dingern? Ich glaube ich würd die halbe Pause mit ganz geringem Widerstand auf irgendeiner Rolle oder einem Ergometer verbringen. Ja, das kann schon viel... Dann kühlt man nämlich nicht aus. Das kann schon viel bringen bei einer wirklich kurzen Pause.

[39:16] Weil wenn du da ankommst dich raufsetzt und während du da sitzt den Shake Trinkst was ist und wirklich da geht es mir nur darum nur bewegen und nicht auskühlen weil das ist meine größte Sorge dass ich auskühl und das ging dir ja auch beim RAN auch. Und ich finde das hat schon extrem viel gebracht danach einfach so ein bisschen ausradeln. Aber dann haben wir ja einen Plan Ja, einmal fahren wir mit der Taktik und dann fahren wir mit der anderen Taktik. Schauen wir mal was da so geht. Ja jetzt müssen wir schauen. So viele vierundzwanzig Stunden Rennen gibt es leider nicht mehr. Es werden immer mehr eingestampft. Ich habe ja recherchiert, es gibt ein oder zwei sehr kurze. Da gibt's nämlich auch welche. Da hast du eine ... ich will nix Falsches sagen, Eine drei Komma sechs Kilometer Strecke nur. Und fährst die halt runde und umrunde. Und ich will mir aber... Jetzt stell dir mal vor, da ist ja oft viel los. Stell dir das mal auf einer Drei-Komma-irgendwas Kilometer-Strecke vor. Jetzt kann man sagen, es ist gut. Da gibt's immer Windschatten. aber ich glaube das da die Sturzgefahr und die Brutalität des Fahrens nochmal mal ganz andere Sache ist. und mental. Vierundzwanzig Stunden auf drei Komma irgendwas Kilometer fahren. Boah!

[40:16] Das ist mental richtig... Also alles so unter zehn, fünfzehn Kilometer Runden glaube ich ist richtig, richtig eklig. So zwanzig, dreißig Kilometer lass ich mir gut einreden. Nürburgring, die vierundzwanzig Stunden Rad am Ring muss brutal hart sein der hat ja viel mehr Höhenmeter. Also da muss man schauen, aber es gibt nicht so viele Möglichkeiten lustigerweise. Interessant! Sollten wir im Auge behalten an alle draußen. wer der Feedback hat gerne Bescheid geben hier. ich habe es gefunden. Sechsundzwanzig Kilometer mit fünfhundertsechzig Höhenmetern ist nämlich beim Nürburgring Radrennen also Rad am Ring und das ist schon nochmal das ist das Dreifache an den Höhenmetern. Ist schon heftig, da geht's noch mal um was ganz anderes. also und zweiundneunzig Kurven.

[41:15] Also ja würde ich sagen wenn ihr da draußen so etwas gemacht habt schickt uns gerne euer Feedback euren Input eure Rennempfehlung. wir checken das aus. einfach auf Instagram ihr findet in den Shownotes unseren Handle. Wir haben heute ein bisschen beleuchtet RAN und Grieskirchen. Das nächste Mal machen wir dann das Rahm und Grießbrei.

[41:37] Okay, vielleicht hängt ein bisschen Laktat bei mir im Blutkreislauf. Ich sage an dieser Stelle danke für diesen schönen Austausch! Wir haben jetzt die ganzen Rennen- und Themen mal Revue passieren lassen. Jetzt steht vorerst mal nichts weiter an, das heißt wir können uns dann der Rückbetrachtung der Tour de France widmen oder auch dem TCR was aktuell gerade läuft also im Transcontinental Race. Das können wir auch mal erklären eigentlich, was da auf sich hat. Und ein bisschen schauen, was kommt noch? Denn demnächst im August kommt dann Race Around Austria und also da gibt es noch ein paar Ultrathemen die kommen und bis dahin haben wir ja so eine Liste mit ein paar Themen, muss man sagen, da warst du ein fleißiges Mäuschen und hast hier eine lange Liste zusammen gebastelt mit extrem coolen Sachen und wir haben ein paar Gäste mit denen wir uns endlich mal zusammensetzen und treffen müssen. Also da kommt noch viel, also alle da draußen stay tuned. Ich übergebe wieder an die schönere Hälfte dieses Podcasts.

[42:38] Leider ist es nur Audio. ihr könnt das quasi nur hören nicht sehen aber jetzt hört mit euren Augen. oder nein seht mit euren Ohren so rum. strengt euch jetzt an und schaut raus aus euren Ohren schaut in die Kopfhörer oder Lautsprecher kriecht jetzt quasi durch dieses Signal dann habt ihr den gleichen Anblick wie ich hier Und dann geht die Sonne auf, in dem Sinne danke fürs dabei sein. Bis zum nächsten Mal. Ich überlasse Dani die letzten Worte. Schöne Grüße an die Füße!

[43:12] Ja, danke, Martin. Das ist immer so lustig mit dir! Das erhellt mein Leben. Das finde ich gut. Meine Schlussworte sind tatsächlich das Radfahren viel mehr als Sport ist sondern einfach wirklich Gemeinschaft und dass im Leben ganz wichtig ist, dass man da eine Community hat die da mit der Leidenschaft teilt und gerade nämlich Leidenschaftssport ganz was Wichtiges weil das ja auf eure Gesundheit wieder positiv auswirkt. Und dieses finde ich ganz auch schöner

[44:05] Gedanke.

---

Die ganze Folge zum Hören: https://watt-the-f.com/podcast/17-laechle-wenn-du-einen-tanga-anhast/
