# #13 Acht Tage Ausnahmezustand – Hinter den Kulissen des RAAM

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Watt the F⚡ – der Podcast von Dani & Martin · 26. Juni 2026 · 41 Min

## Worum es geht

Eine Sprachnachricht von Helmut, den wir aus der gemeinsamen RAAM-Crew rund um Lukas Kaufmann kennen, hat viele Erinnerungen geweckt. Sie erinnert uns daran, dass Ultra-Radrennen nicht nur aus den Athletinnen und Athleten bestehen – sondern aus Menschen, die gemeinsam Tage und Nächte erleben, Entscheidungen treffen, Schlaf opfern und als Team alles dafür geben, damit am Ende jemand die Ziellinie erreicht.

Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Wie läuft ein Race Across America (RAAM) eigentlich hinter den Kulissen ab? Was macht eine Support Crew den ganzen Tag? Wie funktionieren Schichtwechsel, Schlaf, Wohnmobil, Pace Car und die Versorgung eines Fahrers über fast 5.000 Kilometer? Und warum kann eine gute Teamchemie am Ende genauso entscheidend sein wie starke Beine?

Natürlich werfen wir auch einen Blick auf das aktuelle RAAM: Philipp Kaider dominiert das Rennen, wir sprechen über beeindruckende Leistungen wie Bottle Claus, verfolgen die Teamrennen und erzählen, warum Social Media den Sport heute so greifbar macht wie nie zuvor.

Außerdem gibt es ein Update zu Danis Training, eine motivierende Hörer-Nachricht zum ersten 100-km-Radtag und viele persönliche Einblicke in das, was Ultra-Radsport für uns so besonders macht.

## Shownotes

Eine Sprachnachricht von Helmut, den wir aus der gemeinsamen RAAM-Crew rund um Lukas Kaufmann kennen, hat viele Erinnerungen geweckt.

In dieser Folge sprechen wir darüber, was hinter einem Race Across America wirklich passiert – abseits der Bilder von Fahrerinnen und Fahrern auf dem Rad. Wie funktioniert eine Support Crew? Warum sind Schlaf plötzlich Luxus, Schichtwechsel Alltag und Teamchemie oft genauso entscheidend wie die Watt auf dem Pedal?

Außerdem werfen wir einen Blick auf das aktuelle RAAM, verfolgen Philipp Kaiders beeindruckendes Rennen, sprechen über Bottle Claus, die Teamrennen und warum Social Media heute spannendere Einblicke in den Ultra-Radsport liefert als je zuvor.

### Themen dieser Folge

- Sprachnachricht von Helmut und Erinnerungen an unsere gemeinsame RAAM-Zeit

- Warum eine Support Crew weit mehr ist als ein Begleitfahrzeug

- Alltag im Pace Car und Wohnmobil

- Schlaf, Schichtsysteme und Logistik bei Ultra-Radrennen

- Aktuelles Race Across America

- Philipp Kaiders starke Vorstellung

- Bottle Claus und weitere beeindruckende Leistungen

- Frauen- und Männerteams beim RAAM

- Social Media und neue Einblicke hinter die Kulissen

- Hörerfeedback zum ersten 100-km-Radtag

- Danis Trainings- und Knie-Update

### Erwähnte Events

- Race Across America (RAAM)

- Race Across Austria (RACA)

Danke an Helmut für die persönliche Nachricht und an alle, die uns regelmäßig Feedback schicken. ❤️

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## Kapitel

- 00:00 Begrüßung und lockerer Einstieg
- 01:51 Training, Regeneration und Motivation im Radsport
- 09:10 Erfahrungen und Learnings aus dem Race Across America
- 11:51 Die Bedeutung der Support-Crew bei Ultraradrennen
- 22:22 Race Across America 2024: Aktuelle Entwicklungen und Favoriten
- 31:00 Team-Taktiken und Social Media Einblicke beim RAM
- 40:02 Abschluss, Ausblick und Community-Interaktion

## Transkript

[0:07] Hallo! Hallöchen. Ich hab so gewusst, dass du auf das wartest, ich hab's extra nicht gesagt, weil ich das halt nicht um über die Tiere beim Einige gesagt habe, Hallöchens. Stimmt. Ja dann... Aus der Routine ausbrechen? Einen wunderschönen guten Tag und vielen Dank fürs Einschalten. Hier ist Radio Watt the f. Genau, ich will gerade irgendwas sagen, dass es so heiß ist. Aber mir sind gerade die Worte auf der Zunge weggeschmolzen. Oh ja! Wo wir sind, es ist immer heiß, so gesehen sollten wir das gewohnt sein. Und dieses Wortspiel mit dem geschmolzten finde ich gut. Eigentlich könnten wir Eis essen hier dazu? Boah, das war's... Ja, aber so viel wie wir reden, da hat das Eis auch schmürzen. Vermutlich. Das stimmt also hallo an alle da draußen!

[1:08] Wir hoffen ihr zergeht nicht vor Hitze und wir sind eure Erfrischung in diesen heißen Zeiten für die Ohren. Ich hätte jetzt gesagt, wir hoffen sie zergehen nicht in der Hitze sondern bei unseren Witzen.

[1:27] Gut, wir sind schon nach anderthalb Minuten auf dem ungünstigen Level angekommen. Herzlich willkommen da draußen! Danke fürs Einschalten für's dabei sein und wir freuen uns wie immer – wir sitzen hier zusammen haben das ein oder andere Thema uns überlegt, über das wir sprechen können denn es läuft ja das Race Across America auch. aber bevor man zu dem Thema kommt. Dani, wie läuft in dein Training? Du hast ja ein bisschen erzählt, auch das letzte Mal oder vorletzte mal. Ich bin schon ganz durcheinander bei unseren 37.000 Zusammentreffen. Du hast erzählt, dass nicht alles immer so rund lief die ganze Zeit. Ich glaube ich die Frage wie geht es dir gerade beim Radfahren? Ja, wenn ich dazu komme, dann relativ gut aber ich bin sehr zürcht noch im Rennen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, dass das einfach aufgrund der Kälte war. Da hat mein Knie ein bisschen das Zwicken angefangen und ich bin dem natürlich jetzt therapeutisch auf den Grund gegangen.

[2:28] Aber ich bin da jetzt echt schon fleißig dran, dass ich es wieder anbringen und loswerde, damit das Radfahren wieder umso besser funktioniert. Und dann habe ich mich eher mehr auf Krafttraining, Faszienrolle, also eher so Regenerationsgeschichten konzentriert Und hab vom Radfahren eher mehr nur Grundlagen Training gemacht und auch leider nur kurze Ausfahrten. Also nur 200 Kilometer, oder? Ja genau! Ich würde jetzt ja grad sagen, na Urami sind wir schon... Da hat uns auch eine Nachricht erreicht, die wir noch mal einspielen können. Du hast ja wen motiviert das erste Mal über hundert Kilometer zu fahren? Ja, stimmt genau! Das war jetzt die Ausfahrt auf die du dich bezogen hast, da seid ihr eh länger unterwegs gewesen glaube ich mit den Gravelbikes. Genau, 126 Kilometer waren es dann. Sehr brav, sehr, sehr brav. Pass auf, das passt... perfekte Überleitung, thematische Überleitungen. Da haben wir nämlich eine Audionachricht bekommen und die haben wir das letzte Mal dann schon verschoben.

[3:32] aber ich finde es passt gut zu dem. Das können wir gleich weitergeben. Aber du bist also durch Auslänger gefahren? Aber jetzt in Summe trotzdem im Schnitt eher kürzer unterwegs. Ja viel weniger. Ich hab mir meine Aufzeichnungen auch geschaut. Traurig! Echt traurig... Na wieso trauriger? Es gibt solche und solche Phasen? Na weil mir geht's so. oh was das ist jetzt so. Wenn aber jetzt deine regenerativen therapeutischen Maßnahmen wirken, geht die da mehr? Ja voll. Da muss ich mich selber immer bei der Nase nehmen. So wie glaube alle Patienten, die keinen Spar machen. Jetzt ist das Wetter so dass es...jetzt nicht fahren ist bitter. Ja voll! Es wird ja und es ist ja gescheit, dass ich da auf meinen Körper her und schaue und ich weiß, das ist jetzt der kurze Zeit und jetzt gehts erst mal wieder Richtung längere Distanzen und weiter, also jetzt wird es langsam wieder. Es würde gut. Genau! Und ich weiß ja, was ich zu tun habe und irgendwie ist das schon cool nämlich weil ich kann den Livebericht meinen Patientinnen und Patienten weitergeben und das finde ich dann obwohl es für mich nicht so witzig ist oder war aber es ist schon irgendwie cool weil ich dadurch wieder neue Erfahrungswerte gewonnen hab, was ich dann wieder weitergeben kann und wo ich weiß auch okay das funktioniert da.

[4:43] tatsächlich funktioniert vielleicht im Buch, wie ich es in der Schule gelernt gekriegt habe und würde jetzt vielleicht nur ein bisschen anders empfehlen oder weiß auch in welche Richtung das damit geht. Also von dieser Sicht her ist das schon sehr spannend. Das heißt du hast erstmalig die Möglichkeit dass du hundert Prozent selbst nachvollziehst, wie es allen Patienten und Patientinnen so geht? So ungefähr ja. also ich hab schon das eine oder andere mal alles über die Erfahrung gehabt. Das ist glaube ich immer, wenn man mehr Sport macht. Dass man da was gespürt. Aber so jetzt habe ich das erste Mal die Erfahrung mit Untermacht und Knieproblemen umzugehen. Ich hoffe weiterhin, dass es auf dem Weg der Besserung verbleibt bei dir. Und finde aber diese Motivation, die du ja scheinbar trotz der Knie-Probleme bei längeren Ausmoden mit dem Gravelbike weitergibst kann man hier ruhig weitergeben. Es geht ja um genau das, was wir die ganze Zeit sagen Man muss sich an Dinge rantasten. Wer heute beschließt Radfahren ist toll und ich will jetzt zweihundert Kilometer fahren, wird möglicherweise enttäuscht sein so Und ich finde es deshalb gut wenn Leute sich halt quasi Stück für Stück die Ziele setzen wie du das auch mal mit den zielen hier schön erklärt hast.

[5:54] dann Hast Du ja eine motivatorische Wirkung und ich würde sagen Lassen wir uns doch mal das hören wir uns Doch mal an was da als Feedback kam. du wirst jetzt sagen, haben wir live schon gehört aber da müssen Jetzt alle durch damit ihr draußen wisst Was mich einfach so freut was dass Dann Für positive Aspekte und Folgen mit sich bringt.

[6:15] Danke, liebes Watt-the-f-Team, für die moralische Stütze. Und man kann es nicht glauben, ich habe meinen ersten Hunderter geschafft. Habe ich vor ein paar Wochen nicht denken können. Also vielen Dank in diesem Sinne. Macht es gut. Also danke, Andreas, erstens für die Nachricht und zweitens Gratulation. Der erste Hunderter ist immer was Besonderes für dich. Ja, voll. Erinnerst du dich noch an deinen ersten Hunderter? Ja, tatsächlich. Das war richtig cool. Es war zwar der eine Moment, bevor wir unseren ersten Hunderter da in den Kanaren gemacht haben. Ich bin ja erst einmal vorher eben so einen Hunderter mit einer Freundin gefahren und das ist so cool! Das war echt eine coole Ausfahrt. Da sind wir den Donauradweg runtergefahren mit den Mountainbikes und haben einfach einen Rucksack hinten drauf gehabt. Ja aber warum nicht? Die Distanz hast du trotzdem bewältigt und getreten. Das war unser Backpacking. Aber es war cool... Und ich glaube, das sind die Sachen, die man nicht so unbedingt vergisst. Diese besonderen ersten Mal.

[7:16] Also ich gebe zu, ich kann mich tatsächlich nicht mehr an meinen ersten Hunderter erinnern, muss ich gestehen? An meinen ersten Zweihunderter aber noch! Ich weiß doch, dass das Linz Passau und Retour war. Den ersten Hunderter bin ich raus... Aber weil ich es selber glaub' ich zu sehr forciert hab, das gleich mehrfach zu machen, aber ich war da zu dem Zeitpunkt ja schon im Triathlontraining für die Mitteldistanz also öfter irgendwie so achtzig, neunzig Kilometer unterwegs und dann verschwimmt es irgendwann. Verschwimmt es im Triathlontraining?

[7:53] Aber man muss sagen ich finde das schön. also Gratulation, ich freue mich wenn wir es schaffen egal ob durch persönlichen Influence oder durch dieses Medium hier Leute so zu motivieren. Und er ist ja nicht gleich aus Rad gestiegen und den Hunderter gefahren sondern hat jetzt auch einige Monate unter deiner Trainingsanleitung, sich da ein Stückchenweise aufarbeitet und fährt ja jetzt auch nicht siebenmal die Woche sondern ein Stück für Stück bisschen. Das finde ich cool. also das stimmt Danke fürs Feedback und es freut mich und danke an dich Dani für diese nenn wir's mal Personal Coaching-Aktivitäten bei Andreas um hier in die richtige Richtung zu bringen denn Wir wissen nächstes Jahr fährt das Race Across America. Spaß ist nur ein Witz keine Sorge Es reicht auch um Österreich Ja, also finde ich gut. Freut mich wenn ... Ich hoffe deine Regenerationsmaßnahmen greifen dass du auch wieder jetzt öfter so was fahren kannst und die Zeit dafür findest. Auf ja. Aber ich denke schon.

[8:55] Genau! Und dann hätte ich gesagt uns hat ja nur eine ganz liebe Nachricht erreicht. das gefällt mir besonders weil Wie wir schon öfter erwähnt haben, waren wir letztes Jahr mit dem Kaufmann Lukas gemeinsam in Amerika bei den Race Across America. Da haben wir ja ganz ein liebe Crew gehabt und da waren einfach so viele lässige, coole liebe Leute dabei. Und da sind sich beide, glaube ich, einig, dass wir gern zurückdenken. und darum eben die Nachricht freut uns besonders vom Helmut. der war dazumals mit mir... einige Tage lang in einem Auto eingesperrt. Und hat meine schlechten Witze ertragen. Das klingt irgendwie nach Gefangenentransport.

[9:38] Aber das war voll eine super schöne Zeit, also das war wirklich eine Bereicherung für mein Leben. und ja ich würde sagen wir spielen einfach die Nachricht einmal vor oder greift ein paar Aspekte noch mehr aus?

[9:52] Servus Dani, servus Martin da ist der Helmut. Ich muss euch einmal ein großes Loba aussprechen für einen neuen Podcast. Ich hab mir in den letzten Tagen alle eichere Folgen angehört und es war echt lustig, es war kurzweilig Es war teilweise sehr emotional speziell wenn's um Amerika gegangen ist wo ich mit euch beziehungsweise mit dem restlichen Team und mit Lukas beim Race Across America dabei war wo wir viele schöne spannende und emotionale Momente erlebt haben was auch oft schwierig war, eben aufgrund der Hitze am Anfang. Wo's dem Luki nicht gut gegangen ist beziehungsweise die Kälte dann in den Rocky Mountains oder auch der Schlafentzug. aber wir haben sie alle auf ein Ding konzentriert und wollten den Luki unterstützen Und das hat die Truppen so zusammengeschweißt und es war echt eine emotionelle Geschichte. und Dani du hast das eh schon mal angesprochen Wir sind ja gemeinsam im Pacecar gesessen. Wir haben da oft eine lustige Zeit gehabt und auch tiefsinnige Gespräche geführt, weil wir viel Zeit miteinander verbracht haben gezwungenermaßen im Auto.

[10:58] Aber es war immer lustig! Und das war immer eine klasse Zeit. Der Martin sitzt gerade am Rad beim RACA 300 zu dem Zeitpunkt wo ich das jetzt aufnehme. Ich wünsche ihm alles Gute. Dani, dir wünsche ich auch noch alles Gute. wir sehen euch Mitte August wieder dann hinterm Luki nachgefahren beim Race Around Austria, wo wir wieder im Pacecar sitzen. Ich wünsche euch noch alles Gute, macht es gut! Dort zwei oder so, wir sehen sie wieder. Servus!

[11:31] Ja mega liebe Nachricht. also danke Helmut für die coole Nachricht. ich habe mich auch sehr gefreut. jetzt du mir die dann weitergeleitet hast finde ich schön und freut uns ja natürlich einen weiteren Hörer zu haben der uns da Binge-Listening betreibt Und er spricht glaube im wichtigen Punkt und über den können wir eigentlich mal reden. Passend zum Race Across America, weil das schließt sich irgendwie der Kreis und es läuft gerade und dadurch glaube ich ganz gut dieses Thema auch wie. erstens läuft es ab aber auch was ist mit der Crew im Hintergrund? Weil's wird immer überrichtet über die Fahrerinnen und Fahrer alles ultra, alles extrem, alles respektabel brauchen wir gar nicht diskutieren. Also es ist eine völlig unmenschliche Vorstellung was da abgerissen wird egal wer das da ins Ziel bringt jeder der da ins Ziel kommt ist ein Sieger finde ich. Das stimmt und da möchte ich kurz das vom Helmut aufgreifen, wie er gesagt hat Wir haben alle gemeinsam auch einen Ziel gehabt und haben halt alles dafür da. und das ist so cool bei den Rennen weil wir wissen alle was wir wollen und jeder gibt alles damit wir das schaffen.

[12:34] Voll das coole Gemeinschaftsgefüge, jeder hilft zusammen. Du kannst dich von jedem verlassen und das zeichnet das ganze glaube ich aus und das ist auch das Wichtige. oder das ist ja glaube der Aspekt warum man da so zusammenrückt. Ja und glaubst du nicht auch dass es vielleicht unterschätzt? Ich greif genau den Punkt jetzt auf, denn du nennst es wird halt irgendwie immer nach außen hin. Es ist immer der Athlet oder die Athletin und wie gesagt brauchen wir nicht diskutieren das sind diejenigen die da fahren also ohne ohne ding. aber in solchen ultra events die supportet sind so muss man es ja sagen. es gibt ja auch solche die unsupported sind, aber die, die supported sind und dadurch auch gewisse zeiten überhaupt möglich werden weil unsupported fährt man das Ding nicht in sieben tagen irgendwas wie es ein Christoph Strasser gemacht hat. also das ist einfach Wahrscheinlich Ding der Unmöglichkeit. Das heißt aber, der Erfolg dieser Supported-Rennen hängt zwangsläufig auch am Team. Ohne das Team wird es nicht funktionieren und je besser das Team so ein Miteinander hat umso mehr Potenzial steckt eigentlich dahinter?

[13:35] Es ist ja genau so weil das Team, wenn sie das gut verstehen, wann die einen Spaß haben, wann sich die gegenseitigen unterstützen... Die Emotionen werden ja auch auf dem Radlfahrer dann übertragen und der kriegt das mit, auch wenn der immer ein paar Meter da vorne ist. Aber der kriegt ja das mit, ob die gut drauf sind oder nicht? Und da bin ich voll bei dir bei dem Punkt! Das ist eh... Wenn man in Amerika hernimmt oder so oder andere Rennen wo ich das schon oft gehört habe dass die Leute sie im Team zum Beispiel nicht verstanden haben und dann ist einfach einer aus dem Auto ausgestiegen und hat gesagt er fährt heim, er fliegt heim er tut dann nicht mehr weiter. und dann is es aber wirklich ein Problem Weil, obwohl das unter Anführungszeichen nur der Radfahrer auf den Straßen die Leistung bringt, zwangsläufig wann Zwing-Supporter da sein kann es schon passieren dass er das Rennen auch abbrechen muss. Ich erinnere mich ja auch an einen Fall. ich glaube in Österreich war das wo das passiert ist und ja komplett krass. aber ich glaub das ist wichtig das mal zu erwähnen weil viele sagen also so verrückte Radfahrerin die fahren halt aber was da an Aufwand dahinter steckt Man und Womanpower, die im Hintergrund ist.

[14:44] Und gleichzeitig, wie du jetzt sagst, dass es wichtig ist, dass das die Stimmung passt? Ich glaube auch, dass auch unterschätzt wird wenn da eine gute Chemie entsteht, Freundschaften, Bekanntschaften wie auch immer entstehen die halt einfach mehr Wert bieten. Egal ob auf lange Sicht oder in der Zeit. also auch wenn so wie er es jetzt hier anspricht Wenn ihr da durchaus cooler und auch durch das tiefgründige Gespräch... Da über das Leben philosophiert, wie wenn wir schon ewig und drei Tage jeden Tag beim Stammtisch bei uns gesessen waren. Also das war irgendwie voll schön Ja und das macht ja voll viel aus. Eigentlich sind diese Ultrarennen ja mehr als nur Athletinnen oder Athleten, die da Unmenschliches machen. Und mehr auch als eine Crew, die das supportet und das ermöglicht dass es ist sondern halt auch ein Miteinander, ein Erlebnis miteinander, ein Kennenlernen von anderen Ansichten oder anderen Charakteren und ein Einstellenaufwände zu machen. Du kommst ja nicht raus aus der Situation, ihr sitzt da acht oder zwölf Stunden.

[15:46] wie du. das gefangen im Auto ist jetzt tatsächlich so. Du sitzt da drin, du steigst nur aus um Leapfrog-Modus Betreuung zu machen und ansonsten sitzt du in diesem Auto. Genau. Noch schlimmer wenn der Radlfahrer fährt und nicht aufs Klo muss sitzt du auch dort drinnen und wartest und hoffst dass der Affekt immer ärgert. Also man ist wirklich einfach drinnen. Ich glaube, das ist vielen auch nicht bewusst, die da mit hinter so einem Radlfahrer fahren oder die das vielleicht mitkriegen. Das ist gar nicht so unanstrengend! Das hört sich zu viel deppert an, also man sitzt ja in einem Auto. Aber trotzdem, wenn man schaut geht's dem Radlfahrer gut. Man hat gewisse Aufgaben zu erfüllen in dem Pacecar und man fiebert mit, dass man motiviert und und und... Und das ist halt schon ein... eine ganz wichtige Aufgabe und das darf man da echt nicht vergessen. Und das Zweite, was ist? Die die mitfahren haben sich alle Urlaub genommen und kriegen da fast nix bezahlt, also die machen es alle ehrenamtlich außer wenn man dann irgendwie ein Video oder Fotografen hat.

[16:51] aber ansonsten machen sie das alle freiwillig und das finde ich auch ein schöner Aspekt. Bin ich komplett bei dir der oft nämlich übersehen wird. Das heißt, es ist ja auch für die, die dabei sind eine Art Aufopferung in irgendeiner Form und gleichzeitig dadurch natürlich auch ein Erlebnis. Also muss man klar sagen. Ich glaube jeder der da mal irgendwie dabei war egal ob das jetzt ein perfekt cooles Team war wie es letztes Jahr da in der Runde zum Beispiel war also wirklich ein megacooles Team mit extrem viel Potenzial einfach aus Teamsicht dahinter. Weil was jeder da fachlich drauf gehabt hat... gigantisch. und die Zusammenstellung, und die Erfahrung usw. Aber es ist definitiv egal ob so gut funktioniert oder wie in dem Beispiel vorhin vielleicht auch eher mal nicht so aber ein Erlebnis für jeden der dabei ist ist sicher trotzdem. Und eins was man nicht vergisst selbst wenn nur einmal da bei ist also das glaube ich Ist definitiv so. und ja wir können ja nochmal einordnen für alle draußen, die es nicht so kennen wie funktioniert das ganze bevor wir vielleicht in die aktuellen Ergebnisse mal schauen von einem Rennen, was gar nicht mehr so lange laufen wird.

[18:02] Beziehungsweise wenn die Folge rauskommt schon vorbei ist zumindest sagen wir so der Sieger wird feststehen zu dem Zeitpunkt der Podcast raus kommt ob wie viele andere im Ziel sind es jetzt schwer vorherzusagen. das heißt aber wir sprechen von einem supportet rennen das heißt fährt ein Fahrradfahrer und dahinter ist ein Auto. Genau. Und da würde ich kurz mal noch einhaken, weil das Supported-Rennen haben wir jetzt eh schon ein paar Mal erklärt. und wir haben aber einen großen Unterschied zu Amerika und das ist die Distanz. Der Punkt? Genau! Da braucht man halt definitiv andere oder mehr Sachen wie zum Beispiel beim Supported-Rennen. In Österreich haben wir auch vielleicht der Wohnmobil dabei, aber trotzdem ist es anders. wie eben bei unter Anführungszeichen kleineren Rennen, wie Sachsen zum Beispiel die neunhundert Kilometer. Von wie vielen Kilometern reden wir denn in Amerika? Je nach Streckenführung die weicht ja ab und an dann ab aber so 4.950 Kilometer waren es letztes Jahr.

[19:03] Es ist schon ordentlich Das ist schon ordentlich. Das heißt ja, ich gehe jetzt mal nur auf Basis von den Zeiten. Bestzeit waren mal... Wie du richtig sagst, Streckenabweichung gibt's aber vom Christoph Strasser. Sieben Tage und acht Stunden? Ich will nichts Falsches sagen! Also ich glaube einmal waren es sieben, sechzehn, einmal sieben Acht. Ich will nix falsch sagen. Ich recherchiere das kurz für keine falschen Infos. Aber die durchschnittliche Finisherzeit ist ja eine andere. Da reden wir eher von Neun bis zehn Tage oder so was wahrscheinlich. Würde ich jetzt auch sagen, ja. Das ist vom Strasser Christoph. Also es waren schon Superleistungen, weil der hat das nicht einmal gemacht, sondern und öfters. Und die lange Distanz darf man da eben nicht vergessen dass wir hier halt für die Crew dann im Wechselmannschaft braucht und die müssen ja immer weiter transportiert werden und sollten aber in der Zeit quasi sie erholen und schlafen Und deswegen ist halt da ein größeres Wohnmobil quasi unumgänglich.

[20:07] Übrigens, sieben Tage, fünfzehn Stunden, sechsundfünfzig Minuten sorry für den zu schnellen Fehler aber ich träume alles zu. Aber ja genau, Wohnmobil du sagst es wie läuft das quasi ab? Es gibt dann mehrere Schichten. Beleuchte das nochmal, vielleicht dass man es auch versteht, weil man ja wie eben gesagt acht Tage, neun Tage da am Stück unterwegs ist? Wie funktioniert das? noch mal für alle die das noch nie gehört haben? Genau. also grundsätzlich kann man sich auch die Schicht selber ausmachen. Also diese Strategie von dem jeweiligen Rennfahrer oder halt von der Crew dann, die sagt, wir wollen zum Beispiel eine Crew haben, die nur am Tag fährt und eine die nur in der Nacht fährt Oder wie letztes Jahr haben wir es so gemacht. Wir haben quasi acht Stunden im Auto gesessen und dann haben wir immer gewechselt, dass das nicht rein nur auf Tag oder Nacht ausziehrennt. Und es ist die gut mit in der Nacht, mit den Schlafpausen ausgegangen. Dass man auch super hingekommen ist. Ich sehe da den Vorteil, dass für die Crew ein bisschen angenehmer ist, dass man nicht nur acht Tage im Finstern fährt.

[21:09] Da haben wir ja Mario und Jürgen gehabt, die das schon mitgekriegt, die uns das dann erzählt haben. Also da finde ich es sicher leichter wenn du ein bisschen Abwechslung drin hast. Und in der Zeit also quasi wann die aktive Crew hinterm Radfahrer fährt ist die passive Crew im Wohnwagen und dem Wohnwagen gibt's auch wieder zwei Fahrer, dass sie die auch abwechseln können weil da kann nicht einer die ganze Zeit durchfahren, der muss sich auch erholen. Und ich muss sagen, in dem Zug habe ich die zwei weltbesten Wohnwagenfahrer kennengelernt. Die haben das super gemacht und auf alle Fälle, die haben uns dann immer nach vorn transportiert und währenddessen, als wenn man da einen Koch mit gehabt hat, hat er uns auch was zum Essen gemacht, dass man halt hier auch nicht so viel Zeit wiegt lassen, sondern eben essen, duschen, schlafen, regenerieren können bis es die nächste Schicht wieder anfängt. Das heißt man kann aber wirklich sagen, es sind Arbeitstage die da laufen. Schon ja also danach ist man nicht erholt wenn man heimkommt, das hoffe ich gar nicht sagen.

[22:13] Also das vielleicht auch für alle draußen die sagen, so ein bisschen ist ja nicht so tragisch. Da ist schon... Es ist eine Belastung. Ja schon. Und es reicht jetzt acht Stunden Pause hört sich viel an, aber es sind nicht acht Stunden Pause. Sondern du kommst ja dann noch mal zum Wohnmobil und dann wird einmal ausgetauscht. Das brauchst du einfach auch, dass du kurz einmal mit die anderen redest wie war's? Weil die vom Wohnmobil, die kriegen ja nicht ganz soviel mit vom Rennfahrer. Und dann eh ab und zu noch Interviews oder was geben. Vielleicht nur kurz mal daheim anrufen oder ein paar Nachrichten zurückzuschreiben. Dann gehts ein ins Wohnmobil Kurz abduschen, essen. Du brauchst einfach deine Zeit und dann bis du quasi einschläfst und bis du ein bisschen zur Ruhe kommst, das dauert einfach oder eh dann in der Wüste, wenn's so heiß ist. Wir haben zwar eh Klimagerät gehabt im Wohnwagen aber man muss sich da erst einmal einfinden. Am Schluss gelingt's eher recht schnell weil da ist man selber auch schon ziemlich müde und schläft eh von alleine.

[23:14] Aber am Anfang ist die Aufregung natürlich... Und dass das jetzt alles liegt sind dann schon ein paar so Aspekte. Find ich gut, dass du das so ein bisschen zeigst weil wie gesagt ich kann ja immer nur aus Media-Car demalisch sprechen. wir haben ja irgendwie unseren eigenen Rhythmus dann weil du bist ja gezwungen alles mal irgendwie zu berichten dadurch nicht ganz so geregelt. mehr Flexibilität hat Vor- und Nachteile muss man leider sagen. aber das K.O sein ist glaube wichtiger Punkt dass man einfach danach durchaus müde ist ... auch im Laufe der Tage. Du schläfst ja einfach in einem Wohnmobil und so, das ist ja nicht die erholsame Phase, weil es ja nicht, als ob du ins Hotel gehst... ...und dann gemütlich isst und dann schläfs acht Stunden und stehst wieder auf, sondern... ...du versuchst da teilweise bei vierzig Grad im Wohnmobil was völlig eingeht, was die Klimatisierung angeht? Ja und dieses Wohnmobil fährt, das sollte man vielleicht auch dazu sagen. Zumindest phasenweise? Ja genau! Und dann wirst du ja auch rechtzeitig aufgeweckt.

[24:16] Du schläfst nicht bis zu zehn Minuten, bevor der Luki zum Beispiel gekommen ist. Sondern man wird vorher aufgeweckt, dass man sich selber noch seine ganzen Sachen zusammensuchen kann weil bei den Wechseln hast du dann nimmer Zeit da rein und quasi wieder weiterfahren. Das sind halt so Dinge die einem in den Schlaf ein bisschen wegnehmen, die man vielleicht so jetzt nicht sieht wenn man nicht dabei war Genau. Und dazu diese Abhängigkeit von den ganzen organisatorischen Themen, wie du sagst Schlafpausen und so Geschichten wo plötzlich alle gefragt sind obwohl du eigentlich gerade Pause hast bist du gefragt. dann irgendwelche Spontanentscheidung, die im Rennen einfach kommen können. Wo angerufen wird und ich erinnere mich... Da reifen wir auch? Genau! Also da ist ein platter Reifen auf der Scheibe und es ist sowieso eine Stresssituation Und es war quasi in dem Moment nicht möglich, dass ihr da anfängt jetzt groß was zu machen und gesagt habt ihr braucht mal wieder die Scheibe. Ja dann wurde auch mal wer aufgeweckt Der eigentlich gerade Pause hatte und geschlafen hat damit sich wer anderer als jemand im Pacecar aktiv darum kümmert.

[25:26] Da Peter als Radmechaniker, der dabei war musste dann in den sauren Apfel beißen und wurde mitten unter Schlafen aufgeweckt. Hat das gemacht? Und hat sich danach wieder hingelegt? Genau! Das gehört halt dazu. Ich wollte gerade sagen, man stört sich vorher auf so was ein... ...auf solche Situationen und man ist ja bei dem Rennen dabei und ist abrufbereit zu jeder Sekunde. also Das weiß man ja eh im Optimalfall, auf was man sich da einlässt. Also so viel als Einblick. noch mal was passiert da im Hintergrund? Davor gibt's Vorbereitung ein zwei drei vier fünf Tage je nachdem was los ist. danach gibt's noch die Nachbereitung des Auto wieder auf bereiten alles raus räumen alles einpacken. man hat ja da Kisten und Taschenweise Equipment dabei Verpflegung und und und also das ist ja nicht so ohne. jetzt läuft das ganze Dieses Jahr, ich würde sagen von der Berichterstattung aus österreichischer Sicht durchaus spannend. Weil natürlich wieder der vorjahres Sieger auch dieses Jahr wieder dabei ist da Philipp Kaider und man muss sagen er reißt ordentlich Kilometer ab.

[26:33] Definitiv! Und das von Anfang an. also gibt ordentlich Gas. Du hast den Rennstart ein bisschen verfolgt? Genau Erzähl mal. Für alle ja, aber wir können ja nicht davon ausgehen dass alle die uns hören jetzt hier den Tracker wirklich verfolgen oder sich da auskennen. Gib mal einen Überblick. Ja grundsätzlich ist so das halt die Teilnehmer gestaffelt starten und die ersten paar Kilometer ich weiß jetzt gerade gar nicht wie lang Aber fährt ja quasi der Rennfahrer alleine Und bis es das Pacecar dazukommt Ich glaube zwanzig, fünfundzwanzig Kilometer... Ja sowas das kann sein Genau und da am Anfang kommt drauf an Wer wie schnell fährt, wer wann wie startet, kann schon sein dass sie mal überholt. Aber das ist ein Rennen was jetzt nicht auf den ersten Kilometern entschieden wird sondern also wie man so sagt es ist kein Sprint sondern Marathon! Das trifft ganz gut und da ist glaube ich eben auch dann ganz wichtig wenn wir halt von Anfang an so sein Tempo fährt und das quasi dann einfach in Ruhe durchzieht und auf seine Reserven halt einfach auch schaut.

[27:42] Und das glaube ich ist dem Philipp auch wieder richtig gut gelungen. Also vom Anfang an weg hat man gut beobachten können, er ist eh da auch schon immer vorne gefahren und hat die anderen dann relativ schnell mal hinten stehen lassen. Er ist auf Insta verfolgt, er hat ein bisschen reingeschaut. Immer sauber da in seiner Zeitfahrposition und so weiter. Genau. Wenn das hier rauskommt, ist ja schon im Ziel ... Da wird man schon mehr Nachberichterstattung sein. Ich finde, dass er aktuell schon ziemlich K.O. ausschaut aber motiviert wirkt. Aber jeder schaut K.o. aus nach über sechs Tagen. Also jetzt nicht despektierlich wirklich im Gegenteil. Aber Mega-Leistungen? Jetzt gerade ist er bei Time Station 42 von 53. Es sind vier Fünftel quasi hinter sich, es fehlen ihm noch. Wir haben das vorhin nachgeschaut. wie viele Kilometer? Nein, nur noch knapp über neunhundert, wenn wir hier mit der Aufnahme fertig sind. Und zu dem Zeitpunkt ist er sechs Tage und siebzehn Stunden unterwegs was ein Wahnsinn ist.

[28:46] Und zur Einordnung. Der zweitplatzierte liegt inzwischen also einen Tag hinten Am letzten vergleichbaren Punkt, das ist wirklich ein krasser Unterschied. Wir haben das ja die letzte Jahr, aber ich auch vor letztes Jahr mitbekommen, da ging es schon deutlich enger zu. Da reden wir von ein paar Stunden oder auch mal überholt werden und wieder wen überholen? der Platz drei war dann Platz zwei oder so knapp aufholt. Also da sind ja wirklich spannende Themen auch dabei und nicht nach der Hälfte des Rennens schon einen ganzen Tag Unterschied. Ich glaube, das gab's das letzte Mal Christoph Strasser, wahrscheinlich solche Differenzen. Also es ist schon interessant. Ja schon, das stimmt. Ansonsten du verfolgst das, da Mauerhofer hast du glaube ich auch das letzte Mal schon erwähnt, dass der startet? Also das finde ich eine richtig coole Sache weil er ist ja vor, wie war das? Der hat einen Sturz oder? Genau, der ist schon mal gestartet und ist dann ein paar Kilometer vom Ziel hat er einen Unfall gehabt und hat das Rennen nimmer fertig fahren können.

[29:54] Das ist richtig bitter und der hat eine offene Rechnung mit dem Rennen gehabt. Darum finde ich es umso cooler, dass er da im Vorderfeld mitfährt. Zumal, wenn ich es richtig gesehen habe, war es etwas Gröberes. Er hatte voll die Narbe am Rücken an der Wirbelsäule. Also das muss wirklich was Gröberes gewesen sein! Der ist auch in den Top drei aktuell. Ja, der hat sich echt richtig brav durchgekämpft und Respekt. Der hat ziemlich viel mit Angst zu tun gehabt auf dem Radl und beim Fahren. Ich glaube, da hat er noch viel an sich gearbeitet. Ich hoffe einfach so, dass der jetzt gut ins Ziel geht. Ich meine, ich hoffe für jeden natürlich! Aber für Erma ist das schon etwas Besonderes. Und ich möchte noch erwähnen. Bottle Claus haben wir über ihn gesprochen. Aktuell, also zuletzt in Jefferson City unterwegs gewesen. Sechs Tage zwölf Stunden, Time Station dreiunddreißig Also auch schon drei Fünftel vom Rennen hinter sich und das mit Ü-sechzig. Ja? U-Sechzehn oder U-Sechzig glaube ich? Ja.

[30:54] Also mega! Mega mega mega. Verfolgst du die Teams? Äh ja. Die sind ja auf Social Media recht aktiv. Da haben wir ja her einige Teams mit dabei allen voran die vier Frauen die sind eh vorgestern Gestartet? Ich glaub, ja. Genau. Da sind die schon mitten drinnen. und das Achterteam, das wir jetzt zum Beispiel auch noch angesprochen haben, genau. Die hat er da schon richtig gestartet. Was ich da erwähnen möchte also bisher kann mich hier nur auf einen Team beziehen. Es gibt ein Team ... Das ist am weitesten vorne und führt das Rennen an. An Time Station 37, das Team Jefferson. Philipp Kaider war an der Time Station schneller als dieses Team Wobei ich nicht genau sehe, wie viele das sind. Ich bin jetzt gespannt was da bei den anderen noch rauskommt. Aber doch an Time Station 30 war er auch schon schneller als das Team, weil er hat da an Time Station 30 vergleiche ich mal, aber da sind schon einige durch hat er vier Tage fünf Stunden gebraucht und die führenden drei Teams liegen alle bei über fünf Tagen.

[32:01] Was ich irgendwie krass finde. also es überrascht mich entweder ist der Tracker startet bei Null. Also so gesehen scheint tatsächlich Da Philipp da wirklich richtig was abzureißen. Das Frauenteam sprichst du an, muss man sagen Team 4 Women also phänomenal weil ... Also erstens, super unterhaltsam. Ich schaue mir die Videos von den Mädels so gerne an auf TikTok und Instagram alle vier Posten immer mal bei uns und ich schau das so gern und die geben so ehrliche aber so positive Einblicke. Ich finde da ist nicht diese... es klingt so hart nicht irgendwie so toxischer Männlichkeit und Ding sondern einfach unterhaltsam. Die haben Spaß dabei und liefern trotzdem eine coole Leistung ab. weil jetzt muss man machen. Organisatorisch habe ich rausgehört in einem Video ziemlich am Anfang gleich mal verfahren zehn Kilometer in der falsche Richtung gefahren. Da haben wir wieder gedacht, muss das denn sein? Weil es kostet dann schon Zeit. Weil da kannst du davon ausgehen dass sie zwanzig Minuten Minimum verloren haben. Ja ich finde auch so was sollte nicht passieren. Man kann schon passieren aber... Aber muss man sagen, es ist halt passiert.

[33:03] Aber ich glaube das einzige reine Frauenteam nämlich. und zu viert. Ich finde jetzt weil die mit dir nämlich drüber sprechen wie findest Du den Modus? also kurz zur Einordnung noch Team No Limits die letztes Jahr diese quasi YouTuber-Runde, die starten dieses Mal als reines Männerteam. Eben weil Affa auf Bike ihr Frauenteam hat Parallel dazu was super ist. Die wirken jetzt im Vergleich mal deutlich professionalisierter als letztes Jahr mit all den Learnings. also die Wechsel schauen besser aus, sie haben keine Stehzeiten oder so gut wie keine Stehzeiten. da ist auch ein bisschen mehr Platz in den Wohnmobilen es scheinen mehr Fahrer und Leute involviert sind, das ist eine Riesenverbesserung zum Vorjahr. Man abgesehen von dem ... unfassbar guten Fahrer, die da einfach rausgewählt wurden. Also das ist ja ein Wahnsinn! Auch der Sebastian Trimborn, ... ... was der wieder an Geschwindigkeit und Kilometern abreißt hat... ... sind alle da drin. Muss man wirklich sagen, Respekt. Da reißt einer, der Max reißt ab, der Trimborn.

[34:04] Einer nach dem anderen, dann der Rick. Der sind ja einfach nur geile Leute dabei. Und finde ich auch cool? Aber die frauen und das auf das möchte ich hin haben zu vier natürlich. Das wechsel thema also zu acht ist es relativ klar. zu acht fährt jeder am tag drei stunden insgesamt, und man muss sich halt überlegen wie man diese schichten aufteilt und soweit ich mitgekriegt habe machen sie wieder mit so zwei stunden schichten oder drei stundenschichten die männer und wechseln halt ich glaube so alle x minuten. Ich weiß, ein Achterteam, das ist ein anderes. Die liegen gerade auf Platz drei die wechseln alle zwölf Minuten habe ich ja auf Insta gesehen. Alle am Zeitfahrrad auf Hardcore unterwegs. trotzdem aktuell nur dritter.

[34:50] Aber finde ich logistisch nämlich krass wenn man sich überlegt Zwölf-Minutenwechsel. Die machen das dann aber auch mit zwei Pacecars also eins, was vorfährt, wo derjenige dann wartet. das Pacecar fährt immer hinterher weiter und das macht natürlich viel aus weil du da nicht ... mit dem Auto stehen bleiben musst, ausladen wieder ein. Sondern du kannst ganz anders agieren und... Aber das ist echt organisatorisch! Es ist völlig brutal, wie viele Leute du brauchst als Fahrer, als Navigator. Also das ist ja krass einfach nur. Was natürlich aber bei vier Leuten ein bisschen anders laufen muss weil die fahren ja, also die Mädels fahren ja die doppelte Distanz für die Männer pro Person gerechnet was einfach nur heftig. so die doppelte Dauer pro Person und die wechseln, wenn ich es jetzt richtig gesehen habe alle zwei Stunden. Die haben immer so zwei Stundensessions. wie siehst du diese Aufteilung? Einteilung was hältst du davon?

[35:47] Ich glaube wirklich was Taktisches wo man schauen muss wie sind die Fahrerinnen drauf? Wie reagieren die auf welche Wechsel? Ich weiß es zum Beispiel von mir. Mir waren so längere Wechsel ein bisschen lieber wie nur eine Viertelstunde, damit man ein wenig reinkommt. Ich habe die ersten sieben Minuten immer ein wenig gebraucht. zum Reinkommen und wenn da auch so Charaktere dabei sind ist das sicher gescheit, weil wir dann einfach mal ein bisschen länger fahren lassen und dann erst die nächste Schicht nach zwei Stunden wieder reinkommt. Aber ich glaube die fahren ja quasi zwei Stunden, zwei Mädels So abwechselnd und dann... Jeder von denen fährt zwei Stunden. Achso, alle fahren zwei Stunden? Wenn ich es richtig verstanden habe, fahren alle zwei Stunden! Okay Weil natürlich, damit die anderen zur Ruhe kommen und pausieren können. Was ich noch nicht durchblickt hab, ob sie zwei Stunden fahren, dann fährt die zweite zwei Stunden dann fährt die erste wieder zwei Stunden und die zweite, sodass jeder zweimal zwei Stunden fährt und du in Summe auf acht Stunden blöcke kommst Und solange die anderen wirklich Regenerationszeit haben was natürlich mega konzept wäre.

[36:51] Aber du brennst dich natürlich auch aus wenn es nur alle vier stunden sind. wie gesagt ich habe noch nicht ganz durchblickte Ich weiß nur, sie passen es ein bisschen an. also irgendwo war auch mal irgendwann eine Stunde Niedrig als eine Stunde nirgends. Gibt es zwei, zwei Stunden in dem Modus das Fahren? Das schaffen sie mit dem Erholen und Wechseln und sonst nicht, was ich auch verstehe. Aber ich finde persönlich nämlich zwei Stunden krass lang! Ja, das ist schon lange. Ich glaube dann eben sind's auf einer Stunde, das war ja... Einer Stunde lasse ich mir auch, aber natürlich die Kürze der Distanz um so schwieriger wird logistisch. Du hast mehr Wechsel, mehr Übergaben, mehr organisatorisch. Je länger umso mehr kannst du nur Grundlage fahren und das nicht ausreizen. Ja, das stimmt! Du kannst sonst schon zumindest an der Obergrenze kratzen – so definitiv nicht. Und hast natürlich einen anderen Ermüdungseffekt. Und erholst dich auch nicht so schnell? Ich glaube, du erholst dich von einer Dreiviertelstunde trotzdem schneller als nach zwei Stunden... Und das finde ich riskant. Also Respekt vor der Leistung natürlich und wie gesagt, es hängt davon ab, wie viele Leute hast du überhaupt zur Unterstützung?

[37:54] Wenn du ein limitiertes Team nur hast ... Kannst du's vielleicht gar nicht anders machen! Genau, dann bist eh eingegrenzt... Aber es ist sehr unterhaltsam für alle die ... Die das verfolgen wollen, schaut euch online ein bisschen an. Ich finde es sehr unterhaltsam und wünsche jetzt heute gesprochen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den Team natürlich alles Gute! Bin super gespannt was daraus kommt und was da für coole Videos entstehen. Das freut mich auch schon richtig weil das ist so der große Vorteil von Zeiten für Social Media dass man das jetzt endlich ein wenig mehr sehen kann, weil sonst hat man vielleicht dann da auch irgendwann mal YouTube-Dokus gesehen oder vielleicht bei, was weiß ich, Österreich heute oder kein Ahnung war es. Oder Sport Plus und so etwas. Aber jetzt kriegst du das eh über K-Ninzen oder sonst kriegste es echt coole Büdl mit oder eben über Instagram? Der Vorteil an Influencern auch. Ja, schon. Ganz klar zu sagen. Es gibt teilweise sogar Livestreams. Die Jungs haben teilweise so ein Twitch-Livestream versucht zu

[38:55] machen und zu AWOL empfangen. Also für alle da draußen ist ein spannendes Rennen durchaus imposant aufgrund der Distanz einfach. Auch wenn es... Berichterstattung mäßig mal mehr, mal weniger von Jahr zu Jahr abwechselnd gibt. es liegt aber auch dran wer startet. Wie knapp ist das Rennen vorne und so weiter? Zur österreichischen Sicht gibt's jetzt Berichte weil da Philipp Kaider führt. Aber natürlich jetzt glaube ich dass es jetzt international gesehen oder vom Hardcore-Spannungsaspekt sicher schon mehr Berichterstattung gegeben hat weil es knapper war oder spannendere Rennen die da vorne liefen oder mehr klare Favoritenrollen die kombiniert waren. Nichtsdestotrotz, ich bleib dabei. Es ist faszinierend. Definitiv! Das trifft es glaube ich am besten das Wort. Mit über dieses ganze Thema Support Crew und solche Sachen können wir ja dann auch nochmal mit den Jungs reden die zu Gast sind. Ich sag an der Stelle mal, für die Woche lassen wir das RAAM mal das RAAM sein, sag danke für alle die sich das heute wieder hier angehört haben Und vielleicht hat man doch ein bisschen was Neues oder andere Blickwinkel wahrgenommen.

[40:02] danke an unsere beiden sprachnachrichten die wir bekommen haben. ich sage ich sag danke fürs einschalten. alle draußen empfehlt es ruhig weiter. in der nächsten folge werden wir dann wohl mal das Thema RACA beleuchten also Race Across Austria. und von meiner seite sage ich also danke. ciao und übergebe wie immer an die sympathischere stimme mit dem schöneren dialekt zumindest aus sicht der hörerinnen und hörer. also liebe grüße an die füße. Schöne Grüße an die Füße. Ich übergebe an Dani. Danke!

[40:41] Ja, halt von mir war gar keine Schlussworte... ja es ist echt arg. Wahrscheinlich zu heiß.

[40:50] Na vielleicht schaut's einfach um mal auf kanuentzen Instagram und gebt's mal RAAM ein oder was auch immer. So könnt ihr die leider wenig supporten und so können wir schauen dass man das Rennen vielleicht ein bisschen bekannter machen ist schon krass, was die abliefern. Echt Respekt und bin gespannt wie dann die letzten Renntage nur so

[41:15] verlaufen!

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Die ganze Folge zum Hören: https://watt-the-f.com/podcast/13-acht-tage-ausnahmezustand/
