# #1 Watt the f⚡ geht hier eigentlich ab? - Vom ersten Treffen zum gemeinsamen Projekt

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Watt the F⚡ – der Podcast von Dani & Martin · 9. April 2026 · 44 Min

## Worum es geht

In dieser ersten Folge von Watt the f⚡ nehmen wir euch mit an den Anfang unserer Geschichte: wie wir uns kennengelernt haben, warum aus einer zufälligen Begegnung im Betreuerteam beim Race Across America plötzlich gemeinsame Ausfahrten wurden – und wie daraus ein gemeinsames Projekt entstanden ist.

Wir erzählen von unserer ersten gemeinsamen Radausfahrt (inklusive Turnschuhen 😄), von unseren völlig unterschiedlichen sportlichen Hintergründen und davon, wie sich Dinge manchmal einfach entwickeln, wenn man sie zulässt.

Dabei geht es nicht nur um Radsport, sondern vor allem um das, was dahinter steckt: Motivation, Zweifel, Entwicklung und die Frage, wie man Sport in ein ganz normales Leben integriert, wenn man eben kein Profi ist, sondern Job, Alltag und Verpflichtungen genauso dazugehören.

Natürlich sprechen wir auch über unser erstes großes Ziel, das Race Around Niederösterreich: 600 Kilometer, 6000 Höhenmeter und ein Projekt, bei dem wir uns als Team gegenseitig pushen, motivieren und vermutlich auch das eine oder andere Mal fragen werden, warum wir uns das eigentlich antun.

Diese Folge ist der Startpunkt unserer Reise als Watt the f⚡ – ehrlich, locker, manchmal chaotisch, aber genau so, wie es sich auch anfühlt.

In der nächsten Folge nehmen wir euch dann direkt mit auf unsere Bikepacking-Tour auf den Kanaren. Spoiler: Es war kein klassischer Urlaub.

## Shownotes

Ihr findet uns auf Instagram, wir freuen uns wenn ihr uns folgt: https://www.instagram.com/_watt.the.f/
Und hier unsere Website: [https://www.watt-the-f.com/](https://watt-the-f.com/)

## Kapitel

- 00:00 Begrüßung und Vorstellung des Podcasts
- 00:45 Wie alles begann: Unsere Kennenlerngeschichte im Radsport
- 01:28 Vom Betreuerteam zum eigenen Rennprojekt
- 03:02 Erste gemeinsame Ausfahrt: Von Turnschuhen zu Klickpedalen
- 05:19 Motivation, Einstieg und persönliche Entwicklung im Radsport
- 10:27 Vom Couchpotato zum Triathleten: Martins Weg zum Ausdauersport
- 14:30 Realistische Ziele und Motivation für Hobbysportler
- 18:47 Danis sportlicher Werdegang: Von Orientierungslauf bis Volleyball
- 22:12 Der Sprung aufs Rennrad: Zweifel, Nostalgie und erste Erfahrungen
- 24:16 Race Across America: Faszination Ultradistanz und Teamgeist
- 28:29 Das große Ziel: Race Around Niederösterreich und Teamvorbereitung
- 30:35 Support Crew, Organisation und Herausforderungen im Ultraradrennen
- 33:32 Spaß, Motivation und mentale Tricks für lange Rennen
- 36:28 Ausblick: Trainingslager, weitere Projekte und Community-Fragen
- 37:48 Watt der F-Momente: Unerwartete Erlebnisse im Radalltag
- 42:01 Abschluss und Ausblick auf die nächste Folge

## Transkript

[0:17] Und da sind wir. Los geht's, ganz was Neues! Jeder denkt sich nur Watt the f und genau der Name ist Programm. Ist das richtig? Ich sag Hallo Dani! Wir freuen uns dass ihr eingeschaltet habt da draußen. Herzlich willkommen zum neuen Radiosender. Dem Radiosender für Radfahrer und Radfahr-Interessierte! Nein, nicht ganz... Aber fast.

[0:45] Ja wir dürfen euch halt bisschen mitnehmen auf unsere Reise und wir wollen nochmal starten mit unserer Kennenlernstory. Jetzt kommen die romantischen Gefühle her. Nein so war es nicht. So war es. Es war eher ganz anders mit ziemlich viel Müdigkeit. Ich weiß. Im Training!

[1:14] Wir haben uns kennengelernt tatsächlich über den Radsport, wenn man so will als Betreuer beim Race Across America. Das heißt damit alle da draußen wissen wer hier sitzt, Dani und Martin. Und wir kennen uns jetzt seit nicht ganz einem Jahr. Dreivierteljahr? Ja, ungefähr. Wir waren Betreuer beim Race Across America, was ist das? Ein ziemlich langes Radrennen. Ich glaube es können wir mal in der separaten Folge irgendwann näher ausführen aber beide als Betreuer, Dani als Physiotherapeutin, was ja auch dein Beruf ist. Genau! Zumindest deinen Hauptberuf. Und ich in der Media Crew und eigentlich bist du auch in die Media Crew gerutscht kurzzeitig. Kurzzeitig, weil du mal super Lenkerin gebraucht habt. Und liebe Grüße an Alex an der Stelle, der jetzt, wenn er das hört aus, sagt hey! Ich war da auch dabei. Das würde ich ganz bestimmt sagen ja. Dieser Stelle würde ich sagen so kennengelernt durch Betreuer in dem Ganzen? Genau und das ist glaube ich das Schöne, das uns so verbindet, dass da wirklich die Leidenschaft Radsport einfach so als Hauptfokus bei uns darstellt und dass man unseren Sport ausüben kann.

[2:28] Wie kommt es jetzt zu diesem Podcast und unserem Projekt, was vielleicht manche ja auf Instagram oder woanders schon gehört gelesen oder verfolgt haben? Wir haben uns vorgenommen das eine oder andere Radrennen gemeinsam zu bestreiten. Jetzt fragt man sich ja moment, ihr wart Betreuer, warum fahrt ihr jetzt selber? Geht's dir das überhaupt so mit Stützrädern? Genau! Oder wo habt ihr den Motor da einbaut?!

[2:53] Und ja, wie kam es dazu? Ich glaube wir haben einfach eine Menge lustige Momente in dieser Müdigkeitsphase gehabt und da muss ausgemacht werden. Wir gehen mal Radfahren letzten Sommer! Ja genau, ich weiß noch das sind wir im Ziel über den Vergnügungspark zu dem Riesenrad gegangen und Riesenrad gefahren sind. Dass wir mal versuchen könnten, dass wir gemeinsam ausfahren. Ich war nervös, dass ich mit so einer Sportgröße wie Martin da überhaupt mithalten kann. Hab schon überlegt scheiße, wie komme ich von meiner Turnschuh weg? Da braucht man ja Radlschuhe! Martin hat dann noch nicht gewusst, was er sich einlässt. Ich hab tatsächlich zu dem Zeitpunkt nicht gewusst, dass du mit Turnschuhen und den Körbchen fährst. Spannendes Erlebnis. Ja voll. Aber trotzdem habe bei unserer ersten Ausfahrt...

[3:44] Und mich am Berg stehen lassen. Da muss man auch dazu sagen, Ehre wem Ehre gebührt!

[3:53] Ja wir sind gefahren ich glaube zwei drei Stunden und danach haben wir uns gedacht eigentlich sollten wir irgendwas anderes machen zusammen mit... Also so ist das entstanden. Das ist tatsächlich eigentlich recht unspektakulär, also für alle die sich jetzt hören, sie denken ja, und? Die haben halt geredet und es ausgemacht. Ja genau! Aber wie gesagt, Dani kam an in ich glaube nicht mal eine Radhose... War das eine Radhose oder so eine halbe Radhose? Ja, es war eher mehr Leggings. Leggings, Turnschuhe, Körbchen Aber Laufräder mit fünfziger Profil, glaube ich. Oder sechziger Profil? Eine wilde Mischung! Und ich stand da völlig unfit oder gerade erst begonnen aufgrund dieser ganzen Knietherapie. Regenerationsgeschichten nach meiner Verletzung überhaupt erst wieder begonnen. Überhaupt Sport vernünftig zu machen. Steht er aber in der vollen Montur und hat mir gedacht okay was wird das jetzt?! Aber wie gesagt es war ein guter Ausfahrt. Du hast mich im Bergen mal stehen lassen, ich hab dich bergab stehen lassen.

[4:53] Und ungefähr das war der auslösende Punkt, wo wir dachten, vielleicht kann man das kombinieren. Einer ist bergab schneller und der andere ist bergauf schneller. Das stimmt! Was machen wir jetzt? Das RAN. Wir machen das RAN. Es ist aber auch nur unser erstes Projekt. Ich sag's mal so wir starten hier als Watt the f. Genau. Da gibt es das eine oder andere was man machen kann und wir wollen einfach zeigen... dass man sowas auch als normaler kann. Man muss nicht Profi sein. und was kommt da so an? Was glauben wir, zeigt jedem unsere Motivation? Habt ihr da draußen nichts gewusst oder? Natürlich! Nein, Motivations- und Vorbereitung. Ja genau. Auf das kommt es an. Wir starten mal mit dem RAN dazu gleich noch mehr. aber das ist eines von vielen Projekten die uns im Kopf herumschwirren. Definitiv und dann werden sich ja weitere folgen. Beziehungsweise auch ein großes Projekt haben wir schon hinter uns gebracht. Das war unser Trainingslager auf den Kanaren, also das war persönliches Jahreshighlight von mir.

[5:57] Aber da werden wir euch bei der nächsten Folge mehr dazu erzählen und Tipps geben wie man so eine Reise oder einen Trainingslager am besten angeht. Auf jeden Fall. Spannendes Erlebnis einer Woche kanarische Inseln, nämlich nicht nur eine sondern vier! Ich glaube, wir machen gleich die zweite Folge. nur zu dem Thema. Das ist sicher eine gute Idee, weil da gibt es genug Gesprächsstoff, was wir da erzählen können. Es ist echt sehr empfehlenswert! Also für alle, die sich dafür interessieren, dann dranbleiben, Folge zwei. Ich würde sagen, jetzt genug zu ... Wie haben wir uns kennengelernt? Wir waren Radfahren. Und was hat sich seither getan? Wie gesagt, wir haben Rennen vor und inzwischen sitze ich hier gegenüber der Profiradfahrerin quasi. Ja! Also wir sitzen bei Dani in der Wohnung und hinter mir stehen zwei Fahrräder, zwei Carbon-Räder Gravel & Road völlig alles neu. also das ist alles andere Anmaterial als es noch letztes Jahr war.

[6:57] Das alte Rad hängt auf der anderen Seite, auf der Wand noch Aber hier stehen Klickschuhe rum, hier liegt ein Aero-Helm neben mir und ich sitze gegenüber einer fast Profi Radfahrerin muss man sagen. Ist sie vielleicht ein bisschen übertrieben?

[7:16] Na aber stimmt da hat sich einiges getan! Also danke deiner Unterstützung, deine Motivation und auch für meine Motivation. Dass ich das jetzt endlich einmal gescheit in den Griff oder einen Angriff nehme möchte und wirklich einmal als Radfahrerin da auftreten möchte und also ernst genommen werden will. Ansonsten habe ich echt oft Probleme gehabt dass mir Radfahrer die mir entgegengekommen sind, nicht gegrüßt haben. Also das war... Ein nicht mal gegrüßt? Ja, die haben wahrscheinlich dann noch meine rosa roten Durchdurch gesehen! Da haben wir gesagt, ah ja, so einen kleinen Sonntags-Copyright.

[7:50] Aber das hat sich jetzt zum Glück schon ein bisschen geändert. Sorry not your groupmäßig, aber diesen Insider erklären wir auch in der nächsten Folge. Was hat sich geändert? Das heißt merkst du schon einen Wahrnehmungsunterschied seit du jetzt wirklich mit deinem neuen Rennrad Schuhen und Klicks und der ganzen Ausrüstung unterwegs bist? Definitiv. Also schon lange die Wahrnehmungsänderung im Radgeschäft ist schon anders, nachdem ich jetzt schon mitreden kann und mich ein bisschen auskennen in dem ganzen Dschungel. Das sollte man vielleicht auch mal ein bisschen erklären mit Pedale wie das Ganze funktioniert. Ich habe ja jetzt ganz viele Erfahrungswerte, wie man da ein bisschen Entwirrung in dem Ganzen System kriegt. aber wenn man es einmal durchblickt hat macht's richtig Spaß! Und ja, man kann halt dann mitreden. Man kann auch mit Trainer mitreden. Ich meine aus meiner sportlich beruflichen Herkunft ist das sowieso für mich ein Vorteil. Das muss man schon ganz klar sagen. Aber rein was das Radfahrspezifische betrifft... Ist das schon lässig, wenn man da reinwachsen kann und darf?

[8:56] Ich freue mich, das so zu beobachten und miterleben zu dürfen. Also man vergisst sowas. ja ich hab ja auch tatsächlich früher als ich so angefangen bin mein erstes Rennrad geholt habe und es sind so Geschichten können wir mal darüber reden. aber das vergisst man weil das ist jetzt einfach weiß nicht. das erste Rennrad ist bei mir jetzt zwölf dreizehn Jahre vierzehn jahre irgend sowas dreizehn Jahre glaube ich her Und jetzt erlebe ich's mit dir somit jetzt nochmal. also du hattest ein Rennrad aber jetzt kommt wirklich des Das neueste Modell natürlich, das neuste Modell aber auch wirklich noch mal leichter und man erlebt es so mit. Du hast dich so gefreut als Rad endlich da war und dann hast du jetzt jedes Mal einen Fortschritt mit Equipment und Training und irgendwie jede Woche tut sich irgendwas. Ich finde das so schön super und du freust dich immer die gesamte Zeit. Ja, das stimmt! Das ist wirklich cool. Überhauptes habe ich auch schon Garmin-Halterung und Garmin. also das ist Das ist eine starke Bereicherung. Man muss sich nicht mehr die Routen auswendig merken, die man dann fahren will.

[9:56] Also das kann ich auch noch empfehlen. Das heißt für alle da draußen, die uns jetzt hören, was ist denn ein Garmin? Garmin ist natürlich die Marke, die dahinter steckt aber es geht quasi um ein Navigationsgerät am Fahrrad. so, muss man das mal ein bisschen einordnen. wir wollen ja hier auch die etwas früher geborenen Hörerinnen und Hörern abholen. dementsprechend Ich erkläre jetzt einfach immer alle Begriffe. Das ist gut so, genau. Aber Martin war es gerade angesprochen, dass du vor ein paar Jahren schon dein erstes Rad kauft. Was hat dir zum Sport bewegt? Also was waren deine Motivationen und warum das? du dachtest, ich muss mich mal das Radlfahren probieren! Wir haben noch nie darüber gesprochen, oder? Das wird jetzt spannend. Tatsächlich habe ich als Kind Kung-Fu gemacht, also Kampfsport und aber... Aber das war's! Ich hab mal Handball gespielt in der Volksschule und so ein paar Sachen, aber es ist zum Beispiel Fußball überhaupt nicht, gar nicht meins.

[10:57] Und ich war auch nieder sonderlich sportlichste muss man auch ehrlich sagen Hat mich irgendwie nie ganz so, ja ich hatte einen Fahrrad und bin gefahren. Und dann bin ich nach Österreich gekommen und im Studium sagen wir mal... Ah du bist der Deutsche!

[11:15] Ja? Und im Studiums sagen wir immer so war ich noch unbewegter. also gerade bei einem Medien und IT-Studium sitzt man halt mehr, und zwar vor dem Computer als sich zu bewegen. Und ich hab da auch nicht wirklich die Muße gehabt irgendwie Sport zu machen und bin muss mal sagen dank Bier und schlechter Ernährung immer mehr in die Breite gegangen und habe dann im Jahr zwölf mir eine Verletzung zugezogen am Sprunggelenk auf Nachtdienst auf Arbeit damals Sicherheitsdienst und hab dann In der Zeit, wo da hatte ich so ein Gips dann, damit die Sehne da irgendwie zusammenwächst. Du kennst dich da fachlich besser aus. Jedenfalls Long Story Short, den hatte ich acht Wochen glaube ich oder so? In acht Wochen habe ich noch mehr zugenommen und dann gab es danach den Punkt ... Der Gips kam runter und ich hab mich angeschaut und gedacht was ist denn da passiert? Also ich wog zu dem Zeitpunkt knapp über hundertzehn Kilo Und hab mir gedacht, jetzt muss ich was ändern. Und damals ist dieses vom Detlef D! Soost den kennst du zum Beispiel diesen Tanzlehrer der in Deutschland im Fernsehen immer war. Der hat dann so ein I Make You Fit Programm damals rausgerostet und das war genau die Zeit wo der auf einmal abgenommen hat und voll fit wurde und so.

[12:21] Und der hatte es ja vermarktet mit Ernährungskonzept- und Sportprogramm. Ich hab mich da angemeldet. Es waren die best investiertesten neunzig Euro meines Lebens glaube ich tatsächlich. ... dann einfach gedacht, ich brauche irgendwie Hilfe. Wie mache ich das? Und habe dann dessen Rezepte nachgekocht und mich nach dem Programm ernährt... ... hab diese Sportübungen, da gab es so Videos damals noch auf YouTube mit verstecktem Link alles ganz schlecht gemacht,... ... was halt vor vierzehn Jahren die Technik hergab. Und habt das aber gemacht und habt dann innerhalb relativ kurzer Zeit... entsprechend abgenommen und zwar signifikant. Und war dann halt auf, ich sag mal so um die neunzig bis vierundneunzig Kilo unten und aber hab dann gemerkt, jetzt geht mehr. schon während dieser Übung über die Zeit habe ich dann gemeint, boah ich hab Bock irgendwas mit Ausdauer zu machen. Hab laufen angefangen! So war der Start das ich mir dachte ja warum nicht eigentlich Radfahren? So, dann hab ich das Radfahren probiert und bin einfach los. Hab mir in Linz beim Radgeschäft einfach einen Rennrad aus Alu geholt. damals ... Und natürlich fahre als Rennrad! Und so war quasi der Anfang in Wahrheit nur die Drang was zu verändern und zu merken.

[13:25] man lebt zu ungesund... Laufen ins Radsport gerutscht. und während dem Radfahren ... Hatte das Rad noch nicht lange, hab ich mir gedacht. Gibt's denn nicht so was, wo man schwimmt? Ich hab mich erinnert in der Schule, beim Schwimmen war ich nie schlecht. Dann mach' ich halt Triathlon! Und dann habe ich mich damals sogar noch einfach angemeldet für einen Halb-Ironman im Jahr drauf quasi mit einem Jahr Vorlaufzeit, sondern halb Ironman. Muss natürlich gleich. Aber so war quasi da ... So hab ich angefangen relativ spät quasi im Alter von ... Zweiundzwanzig erst, vorher das war alles so. Es ist voll schön den Prozess zu sehen weil es geht ja glaube ich oft viel darum dass man was verändern möchte und man hat das Gefühl an einem Tag kann ich nicht viel verändern. aber wenn man das jetzt auf dem ganzen Zeitraum sieht, die letzten Jahre wenn man die halt damals und jetzt sieht. es ist einfach echt ja Respekt und wunderschön dass wir so am Prozess der Veränderung dann insgesamt sehen und dass sie dann die kleinen Veränderungen als großes ganzes zusammen tun Und jetzt in eine coole neue Sache gelossen.

[14:31] Ja, das ist sicher recht und man vergisst dann auch glaube ich auf wichtige Botschaften. Man vergisst ja auch oft zurückzuschauen. Damals habe ich mich total gefreut aber heute eben mit Unterbrechungen durch gröbere Verletzungen und so Geschichten vergisst man auch an genau diese Anfangszeit wieder zurückzudenken und stolz zu sein was man eigentlich schon geschafft hat. Man sieht sich nur jetzt zwei Jahre zurück verletzt und davor war ich fit. Aber man sieht nicht mehr, dass man noch viel unfitter war. Und jetzt merkt man aber wie das halt so zum Alltagsgeschehen dazugehört und einfach mit reingegangen ist. Das ist eine schöne Sache! Was mir da auch dazu einfällt vom beruflichen Kontext her, weil viele sagen ja du kannst es halt einfach grundsätzlich Jaa-Sport kann er jeder, aber es ist halt nicht so, dass einem auch leicht fällt, seine Hundert Kilometer mit dem Radl runterfährt. Also man muss den Körper schon üben, dass er das so weit schaffen kann und das kann man dann auch schaffen aber es sind nicht immer kleine Schritte und das ist halt schon schön wenn man die jetzt sieht, glaubt man, boah, eine Maschine Der kann das einfach, aber wenn man weiß was du da vorher alles dafür tun müssen hast.

[15:39] Also echt nur mehr Respekt! Ja und über wie viele Jahre dann? Für die Sachen die man jetzt vielleicht kann oder geleistet hat mit Ironman und solche Geschichten. Das macht es ja nicht in einem Monat. Und wie Du gesagt, die hundert Kilometer ich glaube es gibt viele die jetzt anfangen mit dem Rennrad fahren oder ist vielleicht auch schon ein bisschen machen für die ist es noch... völlig entferntes Ziel, was völlig okay ist. Weil ich weiß auch noch als ich mein erstes Rennrad gehabt hatte und da haben wir ja neulich darüber gesprochen. Ich bin zum Kraftwerk und zurück und hab damals da am Blechengestige und ich war dann stolz drauf, dass ich da dreißig Kilometer... Da war ich k.o. danach! Und das war voll stolz und war da eher anderthalb Stunden unterwegs oder so. Und hundert Kilometer ist nichts, was einem zufällt, da muss man sich darauf hinarbeiten. Genau genau. Und dieses Jahr ist es cool, weil ... Ich sage jetzt ganz frech gesagt, aber auch wenn es nur die Dreißig sind. Aber in dem Moment war das Dreißige was Großes für dich und das ist einfach so... Riesenziel! Ja? Und das ist so schön, dass man das sehen kann und nicht irgendwie frustriert, ich hätte ja mehr können. In diesem Moment ist das einfach das Geilste, was ich machen können habe. Ich hab meinen Körper soweit geschafft, dass ich die Dreißig einfach fahren kann und einfach das Glücksgefühl, das man danach hat ... Kann und kann nicht mehr.

[16:48] In Wahrheit das gleiche Glücksgefühl, wie wenn man das erste Mal dann hundert hat oder mehr... Und das ist völlig verdient? Also es kann jeder stolz sein der dreißig Kilometer dann das erste Mal da fährt und dann mal irgendwann vierzig und dann einmal fünfzig. und da sollte man auch glaube ich und die glaubten haben wir ja gesagt dass wir uns mitnehmen wollen ein bisschen diese diesen Realismus reinbringen, weil nur wenn man auf Instagram lauter Leute sieht die Mallorca am Stück umrunden mit über dreihundert Kilometern heißt es nicht dass das normal ist oder dass denen das einfach so zufällt. Sie zeigen halt alle nur die schönen Momente oder lassen sie sehr einfach ausschauen? Genau. Das ist ja ein ganz wichtiger Message und das ist glaube ich auch das wir euch Zuhörerinnen und Zuhörer mitgeben wollen, dass wenn der Martin und ich als Normalos neben Vollzeitjob Haushalt, Freunde und Musik, was auch immer, quasi noch unseren Sport der ja gesundheitliche Aspekte hat. Und nicht nur weil es uns taugt. Dass wir das alles unter einen Hut kriegen kann das auch jeder schaffen. Man muss halt immer noch schauen mit welchem zeitlichen Pensum und was man an Zeit für dies verwenden will.

[17:53] aber grundsätzlich kann es auch jeder und ja man muss halt nur wenige Ausreden finden dass man's eben ... nicht tut. Oder nicht, so muss ich sagen? Ja und es muss ja auch nicht jeder irgendwelche rennen und Wettkämpfe machen. Macht's für euch aus Spaß an der Bewegung, aus Spaß am Sport und ein bisschen im Gesundheitsaspekt. Es muss nicht immer sofort das extremer Rennen sein... ... Ultralange Distanz sein und es muss auch, ich spreche jetzt anders aber anderes Mal das schweifen wir halt sonst ab. Aber... Es muss auch nicht immer gleich der Halbmarathon sein für alle Laufanfängerinnen und Lauf-Anfängern oder so. Fünf Kilometer sind super! Und die vielleicht ein bisschen schneller werden und statt immer gleich nach Ultra und Lang und sonst was zu streben. Genau. Ich werfe den Bein mal zurück wie bist denn du in diese ganze... Jetzt natürlich spezifische Radsportgeschichte gekommen, aber generell wie waren deine sportlichen motivatorischen Einstiege? Ja ich habe... ganz früh in meiner dunklen Jugendzeit habe ich Laufsport betrieben, also ich komme vom Orientierungslauf.

[18:55] Das habe ich leider nur drei-vier Jahre lang betrieben. Es war einfach in der Schulzeit da mal Lehrerin gehabt. die war da sehr dahinter und bin ja jetzt so dankbar dass es mich dazu gebracht hat. Und ja das hat mir schon extrem getaugt dass man einfach sein Körper so lange bewegen kann und irgendwie durch den Wald rennen kann verschiedene Punkte finden. Und auch das mit dem Mitdenken hat mir immer gut gefallen, dass ich mich nicht nur irgendwie auf den Rad laufe sitze oder auf einer Route laufe sondern dass ich auch aktiv mitdenken muss was ich da überhaupt grad tue und dass ich meine Punkte halt finde. Das habe wir dann aufgehört und dann habe ich längere Zeit nicht wirklich Sport gemacht. also Bewegt mich zwar schon immer viel, also ich bin auf dem Bauernhof groß geworden und wer es ein bisschen kennt. Da ist sowieso genug und ausreichend an Bewegung und körperliche Tätigkeit da was auch voll Spaß macht und extrem schön ist. Und ja das heißt dabei war ich da auch immer mehr unterwegs und dann habe ich jetzt studieren angefangen für Physiotherapie und da weiß ich noch.

[19:58] damals hat mir eine Freundin gefragt, hätt ihr nicht einmal mit ins Volleyballtraining kommen? wir suchen halt noch wegen du bist eh groß so auf die Art. Wir brauchten nicht mehr beim Block. Da haben wir gedacht, ich weiß noch nie was mit Ballsportart am Hut gehabt und da war ich zwanzig, einundzwanzig. Also eine komplette Quereinsteigerin. Und dann haben wir auch gesagt, wenn ich jetzt einen gesundheitlichen Beruf habe, möchte ich meine Patienten also weiterbringen können, damit die Bewegung gut ist und ich lerne ja gerade, dass die Bewegungen wichtig sind. Team Sport hat mir immer schon gut gefallen und man dachte, ich probiere es halt einfach! Das war halt dann irgendwie ... Ja, ich bin da hingegangen und es war ganz schlimm. Der Trainer hat mich dann im Lachen erhofft. Ich habe nicht viel zusammengebracht mit Ball. Und ja, glaube ich hab zwei oder drei Mal vorher wohl ein bisschen gespielt. Und der Trainer hat mir dann eben im Nachhinein gesagt, der Glück ist einfach, dass du groß bist im Training. Weil können ja ausbaufähig aber...

[21:00] Danke!

[21:04] Ich bin aber dann dabei, da durch die Gemeinschaft. Weil die Mädels richtig lieb waren und es einfach so Spaß gemacht und der Spirit, der dabei war, das hat mir voll gut gefallen. Und ich hab mit dem Nachwuchs ... Die waren alle zehn Jahre jünger. Ich war im Sommercamp mit dem Nachwuchs von uns. Da hab ich mittrainiert. Ich will nicht, dass mir irgendetwas zu blöd ist. Sondern ich will das einfach können und will einfach hundert Prozent für meine Mannschaft geben. Und deswegen war mir das dann egal mit welchen Altersgruppen ich da spiele, weil sie lernen uns – ihr lernt uns! Und dann ist ja das im Wahrheit das gleiche. Das war aber auch für das coole Learning dann für mich, denn das haben wir viel als Vorbild gesehen, wenn man sich für was so reinhaut, was dann rauskommen kann. Genau, und dann bin ich eben beim Volleyball hängen geblieben, also beim Hallenvolleyball ungefähr... Hat mir richtig Spaß gemacht, aber viel Fortschritt gemacht und im Endeffekt hat es dann auch spielerisch sehr gut gepasst. Also, ja.

[22:04] Das habe ich dann echt gut nachgeholt und war richtig cool! Und neben Volleyball hab' ich das Ralf schon ein bisschen angefangen... Also es lief parallel? Ich hätte das gefragt wie kommt man vom Team Sport jetzt wieder zu einem Einzelsport? Nein also das klingt deswegen weil die Hallensaison geht ja immer von September-Oktober je nachdem was Training anfängt bis April-, Mai. Und über den Sommer. sicher haben wir da oft Beach-Training gehabt aber da hat mir irgendwie etwas gefällt noch draußen und ich bin halt ein Mensch, ich bin voll gerne in der Natur Und ich will nicht lange irgendwie mit dem Auto hinfahren, dass ich dann auf einem Berg oder sowas gehe. Wo ich dann länger anfahrt hab wie was ich dann mich sportlich betätigt. Darum bin ich irgendwie aufs Radl fahren gekommen und ich habe da zu meiner Firmung ein Mountainbike geschenkt gekriegt. also das war ja unglaublich das Radl. aber mit dem bin ich echt viel gefahren und es hat mir halt richtig Spaß gemacht. und das ist auch meine Anfänge. Und ja, bin ich dann überall mit umgedüst. und dann irgendwann noch mal hat mein Rennradmechaniker gemeint.

[23:08] Er hat gerade zufällig ein Rennrad in meiner Größe da auch gebraucht ist. Und dann haben wir gedacht, naja vielleicht sollte man das mal anschauen? Ich habe echt so lange überlegt. Dann haben wir gesagt, ja auch Rennrad, ich weiß es nicht! Kann ich das überhaupt?! Und dann aber dachte scheiß drauf, ich mache das jetzt einfach... Ich werde das schon irgendwie hin und in Wahrheit ist es nur aufzusitzen und retten. Und dann war ich nicht so geschwürt, aber habe ihn jetzt auch geschwurrt! In Endeffekt kann man ja auf besitzen. Ich hab meine Turnschuhe, ich hab mein Helm... ...und ich bin halt dann oft einfach mit einem T-Shirt oder so gefahren. Ja, einfach weil's mir Spaß gemacht hat. Und ja, ich habe halt viel Bremse gehört. Das hat mir halt voll getaugt. Und das ist nach wie vor heute noch so... ...das ist ja darum mein altes Rennrad hängt an der Wand einfach so... Ich habe ein bisschen was Nostalgisches, weil das mit dazu bewegt hat dass es jetzt alles quasi zu passieren hat. Keine Ahnung wie's jetzt gerade passiert ist und... Klar! Ja, jetzt Erinnerung du sagst, ich sage auch gerade kann ich das überhaupt? Und ja in Wahrheit hast dich... Hast du es dir geholt und hast dich halt einfach aufgesetzt.

[24:12] also man muss es einfach machen. Genau! Voll schön! Voll! Und da vielleicht nochmal die Schleife zum Race Across America.

[24:23] jahrelang schon verfolgt oder seitdem ich halt quasi dann selbst im Rennrad gefahren bin und immer Christoph Strasser, also das sind halt einfach Rassonationen. Persönlichkeiten,

[24:37] die dich fasziniert haben trotzdem. Also du hast jetzt das Ato deiner Rennräder gefahren, bist auch verfolgte die Themen? Genau genau. Und eh, ich glaube, ich kenne sogar alle Dokumentationen auf YouTube auswendig. Ich kann da mit sinnlosem Wissen glänzen! Und ja, drum ist es irgendwie nur viel cooler. Das quasi genau dann bei dem Rennen ich da dabei sein hab dürfen als Betreuerin und dann da wieder so was starken Kinder hat und was Neues und ich das wieder mit dem in Verbindung bringen. Es ist ja voll schön. Da schließt sich der Kreis? Genau! Und jetzt selber angemeldet und dein erstes Ultrarennen steht quasi an. Ja, das ist auch nicht so ein Punkt wo ich da auf gewisse Art und Weise ja dankbar bin dass du mich da gefragt hast ob ich das mit dir machen mag weil selbst... Ich hätt's mir echt nicht zutraut. Ja, ich war wahrscheinlich da so eh mit meinen Turnschucheln noch ein bisschen dahinten bitte vielleicht irgendwann nochmal Jahrhundert und Hundertundfünfzehn Kilometer schon im Jagd.

[25:40] also für meine Verhältnisse hab ich halt damals im Jagg gefahren. aber sowas Großes hätte ich ja ich hätt es mal nicht zutraut. Darum finde ich es so schön und finde es auch echt cool, dass du da den Anstoß dazu gegeben hast. Freut mich! Und ich glaube um das geht's auch oft, dass man halt irgendwen vielleicht im Umfeld hat, der einen da ein bisschen mitreißt und dass man sich aber auch mitreißen lässt. Dass man nicht hundert Ausreden findet warum man die sitzt nicht ... machen sollte? Also ich hab auch viel Ausreden in meinem Kopf gehabt. Ich habe da zu dir am Anfang gesagt, hey, gib mir ein Monat! Ich schaue einmal einen Monat lang, wo wir das Training überhaupt unterkriegen und nach dem Monat haben sie ja jetzt noch mit zusammengesetzt und haben halt das wirklich... Genau, entschieden. Genau, endgültig beschlossen. Mir war zwar, wie du es mir schon gefragt hast, das habe ich dann nie gesagt aber da waren wir schon klar, ich ziehe das durch. Das war mir auch.

[26:41] Und es ist dann auch eben fixiert worden.

[26:48] Ich freue mich auf jeden Fall, dass wir dieses Abenteuer gemeinsam vor uns haben. Du hast jetzt gerade einen Punkt genannt, den ich noch eingehen will. und man braucht manchmal, wenn der ein bisschen ein Schubs gibt oder irgendwie das anstößt einfach um aus der Komfortzone rauszukommen. Das ist ja häufig so dieses Thema ... ... dümpeln alle in unserer Komfortzone, die wir vielleicht auch schon erweitert haben. Also selbst wenn man Sport macht... ... dann bewegt man sich in einer Zone, die dann wieder die neue Komfortzone ist,... ...wenn man erweiterte seinen Horizont und dann braucht man manchmal zu diesem Schubser um wieder da noch rauszukommen. Das ist ja glaube ich immer das so was du anstößt. Voll, voll! Genau und das ist ja das Schöne. Und es ist wie dieses Punkt Teamsport weil Radl fahren sich jetzt mal manchmal ein bisschen so einen Einzelgang aufs Radl. Aber das ist das Schöne auch, warum beide das als zweit machen wollen. Weil wir uns trotzdem als Team haben und gegenseitig stützen können. Es ist sicher der angenehmere Einstieg weil man sich gegenseitig motiviert stützen kann nicht alles alleine machen muss gerade in der Organisation.

[27:48] dazu sollten vielleicht auch mal separat reden was es eigentlich dann heißt. Das sehe ich über hundert Prozent wie du. Gleichzeitig glaube ich, das ist auch eine andere Art der Herausforderung. Es war als Team musst Du Dich natürlich trotzdem auf Dinge einigen. Du musst Dich irgendwie abstimmen also... Ich glaube dass es gar nicht zwingend nur einfacher ist weil es gibt jetzt ja viele Stimmen die auch laut werden naja macht ein Rennen, teilt euch das irgendwie auf und keine Ahnung. Ja, das is ja doch nicht mehr viel. Martin, warum trainierst du denn überhaupt für das? Und ich glaube da unterschätzt man was es trotzdem dafür auch an anderen Themen bedeutet und dass man vielleicht auch natürlich versucht dann schneller zu sein, wenn man sich das aufteilen kann. Ja, stimmt. Aber vielleicht zum Abschluss noch was ist jetzt unser Projekt? Quasi wir haben als erstes Projekt uns mal vorgenommen... Also erstes Wettkampf-Wettrennenprojekt. So muss man sagen. Als Erstes du hast recht! Wir waren auf den Kanaren eine Woche unterwegs und haben Inselhopping betrieben. Das war ein Projekt. Und wir haben viele andere Ideen. Jetzt mal das Wettrennen für das wir angemeldet sind, das Race Around Niederösterreich. Was genau ist es?

[28:49] Das ist eine Rennen um Niederösterreich. Also ein Radrennen um Niederösterreich und zwar fahren wir als Mixteam, warum? Weil wir sind eine Frau und einen Mann. Es gibt nämlich auch Herren-Teams und Frauen-Teams und da wird natürlich aus Fairness Gründen in der Bewertung unterschieden. das vielleicht als Herleitung so ich versuche jetzt wieder hier einzuordnen für alle die diese ganzen Sachen nicht kennen Und wir sind in der Mixteamwertung als Staffel quasi angemeldet. Das heißt, so wie man es auch von Laufwettbewerb im Hintergrund wird ein Staffelstab übergeben – genau so läuft's eigentlich bei uns! Genau und das Ganze kann man eben alleine fahren zu zweit oder dann im Dreierteam und wir haben uns für die Variante zu zweites entschieden Und wir sind aber nicht nur zu zweit, sondern wir haben ein großartiges Team hinter uns. Also da auch eine große Danke an die wundervollen Menschen, die uns da begleiten und sie extra Zeit nehmen, dass uns da nicht nur die Paar Stunden, sondern auch rundherum unterstützen und helfen. Das muss man schon einmal sagen – jetzt werden wir dann auch noch mal besprechen -, dass ja so Rennen nicht nur die Renndauer betrifft, sondern das betrifft ja so viel anderen organisatorischen Aufwand.

[30:02] Ja, also da sind wir gerade auch viel am Planen noch. Also gerade jetzt die finale Phase, da werden wir euch dann auch mitnehmen. Mit Übergabe, dass das gut passt und dass man die neuen Teammitglieder, die vielleicht bei so was noch gar nicht wirklich dabei waren, dass man denen das auch erklärt hat und sagt damit sie wissen, was ist ja eine Aufgabe? Und dass die auch falls Ängste da sind, das vielleicht verlieren können und die Situation schon mal im Trockentraining zumindest gesehen haben. Da sprichst du jetzt noch einen wichtigen Punkt an, ich glaube das muss man noch einordnen. Das heißt wir haben bei diesem Rennen eine Betreuungs-Crew die uns quasi unterstützt. Das ist jetzt mit Team auch gemeint und mit Leuten die das vorhin mitkriegen sollen. Das heisst man kann das Rennen in diesem Fall bieten die Veranstalter das an. Man kann es unsupported oder supported machen. Man setzt sich aufs Rad, fährt los und hat alles am Fahrrad dabei oder muss es sich unterwegs organisieren, besorgen, einkaufen machen tun. Sich selber alleine um alles kümmern?

[31:02] Oder supported. da fährt quasi die ganze Zeit ein Auto hinter einem her. Das ist das sogenannte Pacecar nennt man so Manche kennen das nur als Auto beim Wings for Life Run, was einen irgendwann einholt. In dem Fall ist es ein Auto, das quasi kontinuierlich hinter uns fährt. Also immer wenn einer von uns am Fahrrad sitzt – was idealerweise non-stop ist weil einer von uns sollte immer fahren – er fährt dieses Auto quasi hinter uns her Und da drinnen sitzt jemand, der das Auto lenkt. Daneben sitzt jemand der quasi, ich sag's mal sehr simpel eine Landkarte vor sich hat auch dazu mehr zum Roadbook aber eine Landkarte vor sich und per Funk uns nämlich den Weg ansagt damit wir auch wenn wir k.o. und müde sind nicht falsch abbiegen. Genau diese vielleicht kurzen Einwand. einfach ist halt immer ein bisschen witzig auch dass man einen eigenen Navigator hat. ja die ersten paar Stunden also ich weiß noch nicht wie sie es vielleicht sagen dann nach dem Rennen ganz anders. Aber was ich bis jetzt so meinen Erfahrungswerten nach gesehen habe, ist halt schon die ersten paar Stunden kriegt man das ja schon alles mit und dass man bei einer Stopptafel zum Beispiel Fuß am Boden gibt und und und.

[32:06] Was halt dann das Regelwerk quasi zulässt aber irgendwann... Und die Straßenverkehrsordnung? Ja genau! Aber irgendwann ist es halt da wirklich wichtig wenn man hat, auf den man sich verlassen kann der auch dann ansagt, hey Achtung es kommt doch schon auf die Kurven und dann weißt du aber es kommt des und des. Und du kannst dir da wirklich blind drauf verlassen, konzentrieren. Und daher haben wir mal die zwei Personen auf jeden Fall im Auto. dazu gibt es meistens dann mindestens eine dritte Betreuerperson, die sich nämlich drum kümmert Beim Einzelfahrer gerade natürlich zum Beispiel das Essen und die Getränke hinten anzurichten. Und dann muss man sich jetzt nicht jemandem vorstellen, der mit vier Pfannen hantiert oder irgendeinem Campingkocher sondern da geht es ja grade auch um die isotonischen Getränken, um Kohlenhydratgetränke, um Riegel, Gels all solche Sachen. und in unserem Fall werden es wahrscheinlich sogar vier Leute in dem Auto sein weil rennen was. Ich sag jetzt mal grob, dass man auch Müdigkeitserscheinungen bei der Crew hat. Und dann kann man da auch ein bisschen rotieren und irgendwer sich mal ausruhen.

[33:09] Hat man nichts zu tun? Ich glaube das ist extrem lustig wird in unserem Auto! Das ist das Wichtigste. Also das Beste Learning nimmt sich eine Portion Spaß mit. Ich glaube generell Spaß für jede Trainingseinheit wäre das super. Auch wenn man nicht immer hat aber für jede Trainings-Einheit und erst recht für Wettrennen Ich glaube, das ist ganz wichtig. Da gibt es ganz spannende Sportpersönlichkeiten wie Chrissie Wellington zum Beispiel. Ich weiß nicht ob dir der Name was sagt? Mehrfach Ironman-Weltmeisterin, die seit einigen Jahren schon nicht mehr aktiv aber hat viele Rekorde gebrochen und aufgestellt und war wirklich spannender Charakter. Und in ihrem Buch schreibt sie das so schön, seit sie diesen Sport macht immer mit Lächeln. Und du siehst es auch in den Videoaufnahmen auf YouTube und so von dem WM, wo Sie gewonnen hat oder gefahren ist oder den Rennen ... Die lächelt und lacht die ganze Zeit! Und das ist einerseits weiß ich auch von dir, das ist ja ein psychologischer Trick weil wenn Du lächelst gaukelst zu dem Körper vor dass Du das toll findest und alles gut ist und hast dann positivere Einstellungen.

[34:14] aber sie hat gesagt nein dieser Sport hat sich ja dafür entschieden. sie macht den Sport aus Spaß Auch wenn es weh tut, macht ihr trotzdem Spaß. Weil sie hat sich dafür entschieden und ich finde diese Idee dahinter so gut. Deshalb hat sie immer ein Lächeln auf den Lippen! Du findest von der kein Foto wo sie nicht lächelt? Die hat die ganze Zeit gelacht egal wie sehr es ihr weh getan hat, egal was anstrengend war und ich glaub das ist sowas was man da jetzt übertragen kann. Nehmt euch immer den Kerngedanken an Spaß oder an positiver Grundeinstellung. Mit Lachgas hier abfüllen. Aber nehmt euch das immer mit, ich glaube es ist eine total schöne Botschaft, die da eigentlich so dahinter steht. Das ist das Race Around Niederösterreich und wir starten in Weitra, dass irgendwo im Nordwesten Niederösterreichs ist und fahren halt einmal quasi die bundeslandgrenznächsten Straßen ab und sind dann irgendwann wieder in Weitra. Die erste Hälfte ist tendenziell nur leicht hügelig bis flach, die zweite Hälfte dann schon hügelig bis bergig.

[35:15] So ungefähr kann man das zusammenfassen. 600 Kilometer, 6.000 Höhenmeter, gerundet! Das ist unser Projekt und ich würde sagen in den nächsten Folgen beleuchten wir immer so ein bisschen was da hinter los ist. Wir haben jetzt noch sechs Wochen.

[35:36] Der Countdown läuft, wir trainieren. Wir machen das ein oder andere und bereiten vor.

[35:44] Hinter die Kulissen blicken. Nicht erst nachträglich, sondern jetzt kontinuierlich! Die nächste Folge sprechen wir mal über unsere Trainingslager. Was ein bisschen anders lief als ein klassisches Trainingslagern? Genau, definitiv. Wer fährt denn mit dem Rennrad über vier Inseln und wie macht man das eigentlich? Auf was habe ich mich da einlassen?! Ich zitiere dich... Man hat mir einen Urlaub versprochen! Zitat Ende und zwar nachts um dreiundzwanzig Uhr mitten im Finstern irgendwo mitten auf Gran Canaria. 160 Kilometer und 3.400 Höhenmeter. Irgendso was, mit einem ausgefallenen Frontlicht an. Also ihr könnt gespannt sein. da kommen jetzt die einen oder anderen guten Story in den nächsten Folgen. aber das RAN ist unser erstes Projekt sicher nicht unser letztes außer wir zanken uns komplett im Rahmen des Rennens und sagen nie wieder machen wir sowas. Wir werden sehen. Ich greife mal vor, ich bin schon für Rennen angemeldet und ich schick dir immer anmelde links. Du sollst dich einfach auch anmelden. Das ist echt gut!

[36:46] Und demherr...ich glaub da nehmen wir euch alle mit vielleicht das ein oder andere bisschen an Motivation. Ich habe heute mal mitgeschrieben, wir haben hier das Thema Pedale, Bikefitting, Trainingsplan und Trainer unsere Kanaren-Bikepacking Tour dann das Thema was steckt hinter so einem Rennen von Renndauer? Rennen hin zu Orga und Team. Also ich glaube, da haben wir viele Sachen. Und hinter all dem ja auch natürlich die Frage – und das möchte ich irgendwann schon nochmal ergründen – kann ich das überhaupt? Ja! Das Sorge- und Angst steht immer im Raum. Aber ich glaube, das sind so Themen mit denen wir uns über die nächsten Wochen noch ein bisschen beschäftigen und alle transparent mitnehmen. Und dann mal schauen. Genau, definitiv! Falls bei euch da draußen irgendwelche Fragen aufgetaucht sind oder euch irgendwas brennend interessiert, fragt es gerne nach wie beantworten euch alles so ehrlich und transparent? Das war unser Schlusswort noch bzw hätte jetzt noch eine Frage an die Martin

[37:48] Was war der Watt the f-Moment diese Woche?

[37:53] Gute Frage, mein Watt the f-Moment. Tatsächlich muss ich da kurz überlegen... Ich glaube Doch, ich weiß es. Ich war ... Ich bin zurzeit Stammkunde in verschiedenen Radgeschäften. Aber das führe ich jetzt nicht näher aus, sagen wir so. Mein Rennrad ist ein bisschen ein Spezialfall seit unserer Bikepacking-Tour über die Kanaren und jetzt hab' ich's wieder. aber ich hatte die Woche den Moment dass ich in einem neuen Radgeschäft war wo ich vorher noch nie gewesen bin im Mühlviertel oben Die nämlich auf Scott-Fahrräder ein bisschen mehr spezialisiert sind. Und ich habe einen Scott-Rennrad und ich bin dort angekommen mit meinem Rad ... wollt mir ein bestimmtes Bauteil abholen, was auch bestellt war. Und ich komm da erst mal rein! Ein Riesenhaufen. Leute wusste ich schon, ich muss ein bisschen warten ist okay... Es waren neunzehn Uhr die haben nämlich super Öffnungszeiten bis zwanzig Uhr. total freundlich für alle, die tagsüberarbeiten müssen liebe ich. und der Moment war aber dann der Chef kommt da an und sagt das mei hallo Servus ja hantiert damit den Leuten und schaut in die Runde. Ja wer will denn einen Bier?

[38:54] Ich stehe im Radgeschäft. Dann schaut er mich noch willst du ein Bier? Nein nee ich muss noch fahren und will nachher trainieren. Okay, fragt die Nächsten. Am Ende ist beim letzten manche wollten eins und manche nicht, da redest du zu mir... Jetzt wirklich kein Bier! Und ich meine, nächste Video ist nämlich natürlich ein Bier. Dann kommt er nicht mit irgendeinem Fräscher in so einer Flasche wie das Astra aus Hamburg. So eine kleine coole Flasche, irgendeinen Stylo-Bier voll lecker. Und dann haben wir dort erst mal angestoßen ein Bier getrunken. Hat keinen Kunden in dem Moment bedient, sondern erstmal für Wohlfühlatmosphäre. Dann hat der aber total gecheckt wer für was da ist dem, dass er mit mir dann geredet hat. Wem anderen schon seinen Fahrrad... Der hatte alles im Geblick! Aber es war mal eine Feelgood-Stimmung und das aber war mein Watt the f-Moment weil du rechnest nicht damit in ein Fahrradgeschäft zu kommen mit deinem Fahrrad was dringend ein Ersatzteil braucht, damit du endlich wieder fahren kannst? Und dann erstmal Bier zu trinken. Ich bin ja bekanntermaßen jetzt nicht der allergrößte Biertrinker sondern Ich hätte zum Wein vielleicht schneller Ja gesagt, aber es war eine coole Stimmung.

[39:54] Es war cooler weil ich hab mich sofort aufgehoben gefühlt und dann war's mir egal, dass ich ein bisschen warten musste und das war total angenehm. Aber das war mein Watt the f-Moment! Aber ich werfe die Frage zurück was war denn diese Woche dein Watt the f-Moment? Mein Watt the f-Moment... Da fällt mir jetzt gerade ein ziemlich cooler Moment. Ich habe ja am Samstag mit meinem Gravelbike einen Ausfahrt gemacht. Ich bin halt quasi dann noch auf ein Fußballspiel zum Anschauen hingefahren und war halt da quasi zum Stadion hier. Da sind schon ein paar Leute herausten, und dann steig ich halt von meinem Radl an – und dann kommt jetzt ein älterer Herr her! Und dann sagt er so «Mah Dirndl du hast so ein schönes Radl!». Ich bin mir da geschaut, ich habe mich so gefreut, ich hab das so lieb gefunden Und dann habe ich mit dem ein bisschen das Quatschen angefangen und es war einfach so schön, weil er hat mal erzählt. Er hat jetzt auch gerade seinen Kindheitstraum erfüllt. Er hatte jetzt auch gleich einen neuen Rennrad gekauft. Er will immer schon genau das Rennrad haben und hat sich das vor ein paar Wochen gekauft und ist gefreut, dass ich richtig in meiner Trassen fahren kann!

[40:58] Und ich hab das einfach so schön gefunden, der hat ja so eine Freude gehabt wie er das erzählen konnte. Ja, so positive Emotionen und ich hab das so cool gefunden. Ich hab das auch so gefeiert weil der Herr war glaube ich schon Ü-Siebzig. Das habe ich richtig gut gefunden. Voll schön! Er ist nochmal aufgeblüht und hat sich gesehen hat er sich gefreut dass du da kommst ein schönes Rad hast und mega cool. Also was inspiriert ihr dann auch oder? Ja komisch und ich finde es einfach so schön, wenn Einfach ödere Menschen für etwas brennen Ja, gerade auch für Bewegung. Und man hat ihm sein Alter, weil ich habe dann noch ein bisschen geplaudert ob er vielleicht auch schon mal Rad gefahren ist früher oder ja, weil er hat schon ziemlich fit ausgeschaut und diese Seite an. eigentlich so schön dass das siehst wenn sich Leute körperlich betätigen, dass man sie auch fit halten kann und da so sehr im Alter noch Träume erfüllen kann. Das haben wir einfach genial gefunden. Alles inspiriert! Voll!

[41:58] Dann würde ich sagen, kommen wir heute zum Abschluss mal mit dieser ersten Folge. Die nächste Folge da geht es dann um unsere Bikepacking Tour auf den Kanaren. eine Sache möchte ich noch sagen damit das gleich von Anfang an ausgesprochen ist. also für alle die es ja hier nur akustisch hören, lest bitte auch den Titel des Podcasts oder vom Cover Watt. the F hat ein Hintergrund wie das geschrieben ist. Wir haben uns nicht vertippt sondern Watt von Watt Leistung quasi Energie die irgendwo. Das ist einfach die Einheit, in der man die Leistung am Fahrrad auch misst beim Treten. Also deswegen vielleicht nur so als Info und das steht natürlich für Watt the Fahrrad. Möchte ich auch noch gleich sagen dass da nicht irgendwer auf doofe Ideen kommt? Ja, aber vor allem ist es gleich wieder mit Aufräumen aus dem... Die Credits gehen natürlich an dich für diese geniale Idee. Das muss man auch ehrlich sagen. Es war einer der besten Namenseinfälle die in unserer langen Vorschlagsliste von sehr komischen Sachen aufgekommen ist. also nein das war wirklich ein sehr guter Gedanke und in diesem Sinne sag ich mal danke fürs einschalten mit dieser ersten folge gibt uns ein bisschen zeit.

[43:01] auch zum reinkommen ist auch für uns neu aber wir hoffen euch da ein bisschen mitzunehmen, ein bisschen Einblicke zu geben. Für alle die mit Fahrradfahren gar nichts zu tun haben schaltet trotzdem ein. weiter kommen lustige Sachen, Anekdoten, Stories für alle die mit Fahrradfahren zu tun Haben. ja dann ihr könnt euch sicher wo was mitnehmen und sei es nur Inspiration. und für alle die Hardcore-Freaks sind Schaltet auch ein, weil ihr könnt noch irgendwo was ein oder andere mitnehmen. Oder zumindest lachen. Oder danach drüber meckern, dass wir viel zu ungenau waren und das gefährliches Halbwissen sei über das reden wir dann separat. In dem Sinne ich übergebe an Dani für die letzten Worte sage danke fürs Einschalten. folgt uns auf Instagram. wenn ihr es noch nicht tut schaut in die Shownotes. wir geben den Link dort rein. Danke fürs einschalten. Dani, ich freue mich jetzt schon auf die nächste Woche Und du darfst das letzte Wort hier haben.

[43:49] Das bin ich gar nicht gewohnt von dir, dass ich das letzte Wort habe. Ich sage auch Danke fürs zuhören! Martin hat ja schon alles gesagt und freu mich auf viele lustige Stunden, die wir am Rad bei Organisationsthemen oder wieder auf irgendeiner Fähre wo wir mit einer Tüte dahängen, weil uns so schlecht ist verbringen.

[44:21] Wenn Training auf Leben trifft.

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Die ganze Folge zum Hören: https://watt-the-f.com/podcast/1-watt-the-f-geht-hier-eigentlich-ab/
